Teil 11

Bei Pino

Max, Janne und ich kommen in Pino an. Es ist schon ganz schön voll. Janne dreht sich zu uns um. „Kommt. Wir sitzen immer dahinten.“ Wir nicken und folgen ihr. Dann kommen wir an einen Tisch an. Dort sitzt Marlene mit drei Jungs. Den Namen von den Jungs weiss ich leider nicht. Die einzige, die ich kenne ist Marlene. „Darf ich Euch Philipp und Maximilian vorstellen?“ Die Personen nicken. Der eine Typ spricht mich an. „Bist Du nicht unser neuer Chef?“ „Arbeitet ihr alle im gleichen Unternehmen?“, frage ich dann. „Ja. Ist das ein Problem? Wir sind doch alle jung. Wir duzen uns alle. Das ist Markus, Jörn, Marlene und John.“, antwortet Janne mir. „Nein, das ist kein Problem. Ich weiss bloß nicht was mein Onkel davon hält.“ „Mensch Philipp. Du wolltest doch wie in Hamburg eine familiäre Atmosphäre schaffen. Bei Euch in Hamburg duzen sich doch fast alle. Außer dein Vater. Er will gesiezt werden. Er kann sich einfach nicht mit den neuen Konzept anfreunden.“, sagt Max zu mir. „Ja Du hast Recht.“ „Hey Marlene. Wo ist Juliane?“, fragt Janne jetzt. „Sie hat jemand getroffen, kommt aber gleich wieder.“ „Dürfen wir uns zu Euch setzen.“, will Max wissen. „Na, klar.“, sagt Janne. Aber nur wenn wir uns duzen.“ „Ich habe damit kein Problem. Eher euer Chef.“ , sagt Max lächelt. Mein Freund setzt sich neben Marlene. Jörn ist darüber nicht begeistert. Ich setze mich zwischen Max und Janne. Markus beobachtet mich und fragt mich dann was. „Sag mal. Bei der Besprechung vorhin bist Du mit den Augen durch den Raum gewandert. Du bist dann mit den Augen bei Marlene und Juliane stehen geblieben. Dein Onkel hat dann das Wort an Dich gegeben und Du hast deine Augen von Ihnen abgewendet. Stehst Du auf Marlene oder Juliane?“ „Wer steht auf mich?“, fragt eine bekannte Stimme. Ich drehe mich um und sehe Juliane. Dann antworte ich. „Nein. Die Beiden kamen mir bekannt vor. Wie aus einen früheren Leben.“ Mein Freund grinst. Ich sehe es genau. Markus sieht es zum Glück nicht. „Stimmt Phil. Marlene kommt mir auch so bekannt vor.“ Marlene schaut ihn ernst an. Kurze Zeit später kommen Marie, Charlotte und Ole. „Hallo Phil.“, sagt Charlotte zu mir. Schön Dich zu sehen.“ Dann umarmt sie mich. Ole schaut mich wütend an. „Ole halt den Ball flach. Du siehst das alles falsch?“, sagt Marie zu ihn. „Was versteht Ole falsch?“, fragt Markus. „Charlotte und Phillip sind gute Freunde.“, antwortet Marie. Johannes kommt um die Ecke. „Hallo Schatz. Sorry, das ich jetzt erst komme. Mensch Phil und Max sind auch schon da. Dann können wir zur Party?“ „Zu welcher Party?“, fragt Janne ihn. „Habt ihr Lust mit zu kommen?“ Janne und die anderen nicken außer Juliane und Marlene. „Jetzt kommt schon. Das wird lustig.“, will Janne sie überzeugen. „Ein paar Minuten haben wir ja noch. Ich bin Johannes. Und Du?“ „Ich bin Janne. Das sind Markus, Jörn, John, Marlene und Juliane. Ich nehme an Marie, Charlotte, Max, Phil und Ole kennst Du bestimmt. Ole war mal Julianes Freund.“ Ole hustet. Charlotte grinst. Was hat das alles zu bedeuten. „Bekommt man hier was zu essen?“, fragt Johannes. „Na, klar.“, sagt Charlotte. Wir rücken zusammen und sie setzen sich zu uns. Ole beobachtet mich und Markus. Ich beobachte sie auch. Dann fällt mir auf, dass Juliane uns auch beobachte. Dann legt Markus seine Hand auf ihre Hand. Juliane zieht sie weg. Ole sieht wütend aus und blickt zu Juliane. Verdammt. Er ist mit Charlotte zusammen. Warum ist er so eifersüchtig auf Markus. Juliane kann doch alleine entscheiden. „Meine Güte die Bedienung braucht heute lange.“, sagt Marie plötzlich. „Ich gehe mal zu Theke. Warte hier.“ „Ole bleib sitzen. Ich gehe schon.“, erwidere ich. Ole nickt. Dann stehe ich auf. An der Theke dauert es lange bis jemand kommt. Plötzlich steht Marlene neben mir. „Sag mal, Phil.“ „Was?“ „Warum seid ihr hier?“ „Wer?“ „Du und Max.“ „Wir haben Janne getroffen und sie hat uns mitgenommen. Ich wusste ja nicht, dass ihr auch hier seid. Hat Max eigentlich schon erklärt, warum er sich nicht gemeldet hat?“ „Nein. Ganz ehrlich. Ich will es nicht wissen.“ „Marlene. Du tust ihn unrecht.“ Charlotte kommt um die Ecke. „Phil hat Recht. Du tust Max unrecht.“ „Es ist mir scheiss egal.“ Meine Cousine wird wütend. „Jetzt höre mir einfach mal zu. Max hat bestimmt schiss, die das zu erzählen. Du würdest ihn Vorwürfe machen. Ich erzähle es Dir jetzt und Du hörst zu. Max ist mitten in der Nacht von seinen Vater angerufen worden, dass seine Mutter einen Unfall hatte. Er wollte Dich so früh nicht anrufen, weil er nicht wusste wie Du darauf reagieren würdest. Jedenfalls ist er in Hamburg angekommen und sein Handy war nicht mehr da als er aus dem Zug stieg. Max vergisst meistens die Nummer auf die Sim Karte zu speichern. Nur wenn wir selber die Nummer eingeben, funktioniert das. Jedenfalls war deine Nummer auf der SD Karte. Max hat eine neue Nummer. Er hat sich Vorwürfe gemacht. Phil hatte ihn auch nicht erreicht. Irgendwann klingelte Johannes bei mir und fragte, ob ich deine Nummer hätte. Max hatte einige Nummern nicht. Phil hat er bis dahin nicht erreicht. Max hat Johannes gesagt, Du wärst die erste Frau mit der er sich mehr vorstellen kann. Du verstehst was ich meine. Gibt ihn ein Chance mit Dir zu reden.“ Marlene nickt. „Ist das so?“ „Ja.“ „Sagt mal, warum ist eigentlich Juliane bei Nacht und Nebel verschwunden?“ „Das möchte ich auch gerne wissen. Sie hat Phil schlaflose Nächte verschafft?“ Marlene sieht Max an. „Ole will sie immer beschützen. Er hat ihr klar gemacht, das Phil es nicht ernst meint.“ „Fährt er zweigleisig?“, fragt jetzt Max. „Nein. Ole ist ihr Bruder.“ „Was bitte?“, will Max wissen. „Es ist ihr Bruder und ich glaube, Du musst mir auch was erklären.“ Max nickt. Die Beiden gehen in eine ruhigere Ecke. „Ole ist ihr Bruder?“, frage ich. „Ich wusste nur, dass die Beiden verwandt sind. Ole hat Marie auch nichts erzählt.“ „Verdammt. Auf Sylt hätte ich mit ihr reden müssen. Ich dachte, Ole wäre ihr Freund.“ Ole kommt um die Ecke. „Ich wollte schauen, wo unsere Getränke bleiben. Von wen bin ich der Freund?“ „Juliane. Wir wissen aber jetzt, das Du ihr Bruder bist.“, erwidert Charlotte. „Stimmt. Du hast Recht. Sag es bloß nicht Markus. Du Phil lässt die Finger von Dir. Max hat viel von deinen Frauen erzählt.“ „Ach ist das das Spiel gewesen wieviel Frauen ihr abschleppt. Phil hast Du nicht gesagt, die meisten Frauen hättest Du nur nach Hause gebracht. Ich wollte es damals nicht glauben. Aber Ella hat gesagt, Du wartest auf die Richtige. Ab und zu hast Du schon gedacht, es wäre die Richtige, aber es war nicht so.“ Ole schaut mich und dann Charlotte an. „Du bist kein Player?“ „Nein, garantiert nicht. Marie hat gesagt, Du bist ein Player.“ „Nicht mehr seit ich Marie kennengelernt habe.“ „Du verurteilst mich und bist selber ein Player.“ „Okay. Phil. Freunde?“ Ich schlage die Hand ein. „Übrigens Deine Schwester ist vor mir sicher.“ „Warum?“, will er wissen. „Er fängt nie was mit seiner Angestellten an.“ „Echt nicht Phil?“ Ich schüttle den Kopf. Dann kommt Johannes. „Wir müssen los. Kommt ihr. Getränke bekommen wir auch dort.“ Wir gehen zum Tisch. Marlene und Max lassen sich nichts anmerken. Ich glaube Marlene will Rücksicht auf Jörn nehmen. Dann stehen wir auf und fahren zur Party.

Geschichte Teil 10

Philipp

Als ich durch den Saal mit meinen Blicken fuhr, traf mich fast der Schlag. Meine Traumfrau stand da. Neben Marlene. Jetzt bin ich ihr Chef. Ich muss sie endgültig vergessen. Wir dürfen nicht zusammen sein. Juliane ist so schnell verschwunden. Es wird Zeit Personalakten anzusehen. Nun sitze ich hier und studiere die Akten. Bei Julianes Akte bleibe ich hängen. Wir haben so viel gemeinsam. Max ruft mich an. „Hallo Max.“ „Hallo Phil. Wie ist die Firma von deinen Onkel?“ „Tja. Das ist so eine Sache.“ „Was soll das heissen?“ „Deine Traumfrau arbeitet hier.“ „Marlene?“ „Ja, hast Du ihr eigentlich erklärt warum Du Hals über Kopf verschwunden bist.“ „Nein. Wie denn auch? Mein Handy ist mir ins Wasser gefallen. Leider hatte ich ihre Nummer nur auf die SD Karte gespeichert und nicht auf die Sim Karte. Die anderen Nummern hatte ich im Telefonbuch stehen.“ „Sehr leichtsinnig die Daten auf die SD Karte zu speichern. Sim Karte ist doch besser.“ „Kommt drauf an wie man es sieht. Wenn Du eine neue Handynummer hast, ist es genauso doof.“ „Stimmt. Man sollte es auf beide Karten speichern.“ „Warum ich anrufe. Ich bin heute in Hannover und wollte Dich fragen, ob Du Lust hast mit mir und Johannes einen drauf zu machen. Johannes ist noch unterwegs, aber er würde nachkommen.“ „Was macht ihr eigentlich in Hannover?“ „Keine Ahnung. Das war eine spontane Idee von Johannes. Du bist seit einer Woche dort und wir konnten keine Abschiedsparty machen.“ „Ganz ehrlich. Das brauche ich auch nicht.“ „Ja stimmt. Maja. Der Ersatz für Juli.“ „So ein Quatsch. Ich habe nichts mit Maja. Sie hängt sich total an mich dran. Besonders seit sie wusste, dass ich vorübergehend in Hannover arbeite.“ „Du Armer.“ „Ja.“ „Wenn Marlene bei Dir arbeitet, dann kannst Du sie nach Juli fragen. Vielleicht bekommst Du die Adresse von ihr. Irgendwas reizt Dich an ihr. Gibt es zu. Mir ist sie auch auf Sylt aufgefallen. Aber sie hat mich ignoriert. Du hast Dich mit Ihr unterhalten. Aber als ich Marlene gesehen habe, war Juliane egal.“ „Das ist nicht wichtig. Sie ist tabu. Nur Du und Marlene zählen. Das heisst, wenn Marlene immer noch deine Traumfrau ist.“ Ach komm Phil. Lenkt nicht von Thema ab. Natürlich ist Marlene meine Traumfrau. Aber Juli bedeutet Dir was. Du hast ein Auge auf sie geworden. Willst Du sie mit in deiner Sammlung aufnehmen.“ „Quatsch. Sie bedeutet…“. Ich stocke. Was bedeutet sie mir? „Was bedeutet sie Dir? Mehr als eine Bettgeschichte?“ „Das weiss ich nicht.“ „Dann frage Marlene nach ihr.“ „Das brauche ich nicht?“ „Wieso?“ „Weil sie auch bei mir arbeitet. Sie ist tabu für mich.“ „Die Angestellten Regel. Hältst Du Dich wirklich dran.“ „Ja, mein Vater würde mir den Kopf abreißen, wenn ich mit unseren Angestellten was anfange.“ „Dann hast Du echt ein Problem. Jeden Tag die Frau zu sehen, die dein Herz berührt.“ „Quatsch. Mein Herz berührt sie nicht.“ „Ich hole Dich ab. Schicke mir deine Adresse. Ungefähr in halber Stunde.“ „Ja. Mache.“ Dann lege ich auf und tippe die Adresse der Firma ein. Mein Onkel kommt rein. „Sag mal Onkel Alfred. Wo kann man gut essen gehen?“ „Keine Ahnung. Marie erzählt, das sie gerne ins Mina geht.“ „Okay. Wo ist das?“ „In der Innenstadt.“ „Danke.“ „Dir einen schönen Abend noch. Mach nicht solange.“ „Nein. Mein Freund ist auf Besuch hier. Er holt mich ab.“ „Okay. Bis morgen.“ Eine halbe Stunde später piept mein Handy. Max teilt mir mit, dass er vor den Gebäude steht. Ich packe die Akten zusammen und gehe. Auf den Weg läuft mir Susanne über den Weg. „Feierabend Herr Schmidt?“ „Ja. Sie auch Frau Weber?“ „Was meinen Sie? Wollen wir den Abend noch mit ein Glas Wein ausklingen lassen? Dann könnte ich Ihnen ein bisschen von meiner Abteilung erzählen.“ „Ich bin schon mit meinen Freund verabredet. Das Abendessen können wir ja nachholen.“ „Ja, ich freue mich. Ihnen noch einen schönen Abend.“ „Mal eine Frage, was können sie mir denn empfehlen. Wo kann hier gut essen?“ „Im einen neuen Bistro. Es heisst Bei Pino. Die meisten jungen Kollegen sind davon begeistert.“ „Danke für den Tipp. Meine Cousine geht gerne ins Mina.“ „Mina ist auch super. Gute Wahl.“ Dann gehe ich mit Frau Weber raus. Max steht da. Frau Weber geht auf ihn zu. „Guten Abend. Warten sie auf jemand?“ „Ja, auf Herrn Schmidt.“ Dann grinst mich Frau Weber an. „Ihnen einen schönen Abend Herr Schmidt.“ „Ihnen auch einen schönen Abend Frau Werber.“ Dann trennen sich unsere Wege. „Die Frau steht auf Dich. Wie machst Du das Phil? Kannst Du mir das Geheimnis verraten?“ „Du spinnst. Sie ist nur eine Angestellte. Genauso wie Frau Spät und Frau Früh.“ „Wer ist das?“ „Erzähle ich Dir im Auto.“ Dann steigen wir in mein Auto. „Also wer ist Frau Spät und Frau Früh.“ „Du weisst nicht wie Marlene mit Nachnamen heisst?“ „Nein. Vorname reicht.“ „Marlene Spät und Juliane Früh. Fällt jetzt der Groschen?“ „Ja. Wo fahren wir hin?“ „Ich habe eine Idee. Lass Dich überraschen.“ Ich tippe was ins Navi ein. Kurze Zeit später stehen vor Mina. „Ganz schön laut.“ „Stimmt. Auf den Plakat steht, heute spielt die Gruppe Beat it. Hast Du schon was von der Gruppe gehört?“, frage ich Max. „Nein. Bestimmt so eine Insider Band. Janne kommt aus den Mina. „Guten Abend Herr Weber.“ „Guten Abend Frau Thielking. Frau Thielking, das ist Herr Mandert.“ „Guten Abend Herr Mandert. Schön sie kennen zu lernen. Wollen sie ins Mina?“ „Hatten wir vor.“ „Ist sehr laut und sehr voll. Ich gehe jetzt ins Bistro Bei Pino. Ein paar Kollegen sind auch schon da. Ich wollte erst mal ins Mina gehen, weil mein Freund heute in Mina arbeitet. Mein Freund Frederik meint, es wäre kein Problem wenn ich mich mit meinen Kollegen treffen will. Er hätte heute eh keine Zeit für mich. Haben sie Lust mit zukommen?“ Ich überlege. Es könnte ja auch. Quatsch. Erstens ist sie tabu und zweitens wird sie nicht da sein. Max antwortet: „Ja, gerne. Wenn wir schon was unternehmen. Dann duzen wir uns jetzt. Ich bin Maximilian und das ist Philipp.“ „Max. Das geht nicht.“ „Wieso nicht. Du wolltest es doch ändern. Wie in einer Familie.“ „Ja, das will ich. Aber nicht jetzt?“ „Warum nicht? Sonst machst Du es nie.“ Max hat Recht. „Okay. Ich bin Philipp und wie heisst Du?“ „Ich heiße Janne.“ „Schöner Name.“, erwidert mein Freund. Wir schließen uns Janne an und gehen ins Bistro Bei Pino.

Geschichte Teil 9

Drei Wochen später

Juliane

Ich teile mit Anna und Janne ein Büro. Markus, John und Jörn teilen sich ein anderes Büro in unserer Marketingabteilung. Jason ist aus Amerika gekommen und sitzt bei meiner Vorgesetze im Büro. Jason soll neue Impulse bringen. Er bleibt für ein halbes Jahr hier und soll mit unserer Vorgesetzten Susanne ein neues Konzept entwickeln. Zum Glück haben wir so eine große Marketingabteilung. Meine Freundin Marlene sitzt in der Buchhaltung. Jedenfalls eine, mit der man sich gut unterhalten kann. Ich kann mich noch genau erinnern als sie mir erzählt, dass sie bei uns anfängt. Momentan wird unsere Firma total umstrukturiert. Man munkelt, dass unser Chef sich zu Ruhe setzen möchte. Seine Kinder wollen zurzeit die Firma noch nicht übernehmen und es soll jemand anders die Firma leiten. Aber keiner weiss was Genaues. Die Gerüchteküche brodelt schon seit dem ersten April. Wir hatten alle gedacht, das wäre ein Aprilscherz. Heute mussten wir anhand einer E-Mail feststellen, dass es nicht so ist. Nachher ist eine große Veranstaltung im großen Besprechungssaal. Uns wird ein neuer Geschäftsführer vorgestellt. Er soll erstmal die Geschäftsführung unseres Unternehmens übernehmen bis die Kinder vom Chef es übernehmen wollen. Die Kinder vom Chef haben wir auch noch nie zu Gesicht bekommen. Ich arbeite seit drei Jahren hier und sie waren noch nie auf irgendeine Veranstaltung. Als ich mal gefragt habe, warum die Kinder nicht dabei sind, sagten sie mir, dass sie im Ausland Erfahrungen sammeln würde. Das kann echt heiter werden. Wenn der neue Chef nicht so toll ist wie unser alter Chef. Dann Prost Mahlzeit. Anna fragt mich was. „Was meinst Du Juliane? Sieht das besser aus oder das?“ „Ich würde sagen, das hier.“ „Finde ich auch.“ Jörn kommt rein. „Na, Ihr beiden.“ „Hallo Jörn.“, antworten wir im Chor. „Jörn, was ist besser? Anna hat mich gefragt, welche Grafik besser ist. Ich persönlich finde die Grafik besser.“ Jörn schaut sich die Grafiken an. „Ja, finde ich auch. Mein Text passt perfekt zu den Bild.“ Jörn und Janne sind die Texter zu unseren Grafiken. Marlene kommt rein. „Wisst Ihr schon mehr, wer der neue Chef ist?“ „Nein.“, sagt jetzt Janne. „Meine Güte da wird aber ein Geheimnis raus gemacht. Vielleicht ist doch einer der Kinder da und übernimmt die Firma.“, sagt Jörn. „Wer weisst.“ Susanne kommt rein. „Marlene hast Du nichts zu tun. Wir müssen das noch bis gleich fertig bekommen.“ „Ja, Frau Weber.“, sagt Marlene und verschwindet. „So jetzt zu Euch. Wir treffen uns kurz vor der Veranstaltung zu einer Besprechung in unseren Besprechungsraum. Ungefähr in einer halben Stunde. Markus und John wollen uns einige Ideen vorstellen. Ihr sollt sagen, ob das macht bar ist.“ Wir nicken alle. Eine halbe Stunde später treffen wir uns im Besprechungsraum. John und Markus stellen uns ihre Ideen vor. Teilweise sind sie machbar teilweise aber nicht. Eine halbe Stunde später stehen wir auf und gehen zum Besprechungssaal. In den Saal werden die meisten Events unsere Firma veranstaltet. Auch Betriebsversammlungen. Markus nimmt mich zur Seite. „Juliane. Wollen wir uns heute Abend treffen?“ Jetzt fragt er schon wieder. Ich habe ihn oft gesagt, dass ich kein Interesse habe. „Markus ich treffe mich mit Ole heute.“ „Ist Ole dein Freund?“ „Nein. Nur ein Freund, den ich sehr schätze.“ Markus geht wütend weiter. In Besprechungssaal sehe ich Marlene und gehe zu ihr. „Sag mal, hast Du Markus schon wieder einen Korb gegeben?“ „Marlene. Du weisst doch Kollegen sind tabu.“ „Kannst Du keine Ausnahme bei so einem süßen Typen machen. Oder schwirrt der Typ aus Sylt noch im Kopf rum.“ Ich schüttele den Kopf. Das ist eigentlich eine Lüge, aber das erzähle ich ihr nicht. Vielleicht hätte ich ihn fragen sollen. Nein. Die Antwort will ich nicht hören. Höchstwahrscheinlich hat Ole Recht. Als wir uns vor einer Woche getroffen haben, haben wir uns darüber unterhalten. Maja soll jetzt mit Phil zusammen sein. Also hat er es nicht ernst gemeint. Ole meint, er wollte mich nur rumkriegen. Bei mir hätte es nicht geklappt, da hat er sich gleich an Maja rangeschmissen. Der Kerl ist es nicht wert über ihn nachzudenken. Warum denke ich schon wieder dran. So ein verdammter Mist. Plötzlich wird es ruhig. In bin in Gedanken und höre nur halb zu was mein Chef sagt. Vielleicht hat Marlene Recht und ich sollte Markus eine Chance geben. Ich wende mich zu ihr um es ihr mitzuteilen. Marlene sieht nach vorne und sagt: „Ich dachte, den Typ sehen wir nie wieder.“ „Was?“ „Sehe nach vorne.“ Ich wende mich von Ihr ab. Verdammt. Eben habe ich an den Typ gedacht und jetzt steht er da vorne. „Phil.“ „Ja. Phil. Das hast Du richtig gesehen Juli. Jetzt ist er unser neuer Chef.“ Phil sieht zu uns und bleibt bei mir stehen. Seine Blicke sind auf mir. Unser Chef räuspert sich. Phil sieht zu ihm. „Danke Onkel Alfred.“ „Wie das ist der Onkel von Phil?“, frage ich meine Freundin. „Hast Du eben nicht zugehört. Ja, das ist er. Die Mädels von unseren Chef kennen wir auch. Charlotte und Marie.“ „Oles Freundin?“ „Ja.“ „Dann ist mein Bruder mit der Tochter von unseren Chef zusammen.“ „Sag es nicht so laut. Sonst sagen sie noch Du hast Beziehungen.“ „Stimmt.“ Die Versammlung ist vorbei und ich gehe schnell ins Büro zurück. Gegen Abend gehe ich in Markus Büro. „Markus. Du hast Recht. Wir sollten was als Kollegen trinken gehen. Vielleicht haben ja John und Jörn auch Lust. Marlene kommt bestimmt auch mit. Jörn steht doch auf Marlene.“ Markus sieht mich an. „Hat das mit unseren Chef zu tun, das Du um schwenkst.“ „Nein. Ole hat mich versetzt. Ich war schon lange nicht mehr unterwegs. Wird mal wieder Zeit.“ „Okay. Wenn Jörn und John wieder rein kommen, dann frage ich sie. Kannst Du mir deine Handy Nummer geben? Ich melde mich dann bei Dir.“ „Super. Ich frage Marlene.“ Dann gebe ich ihn meine Handy Nummer und gehe zu Marlene. Wir wollten schon lange mal was unternehmen. „Wie Du hast mit Markus ein Date und willst mich mit dabei haben?“ „Ja. Du kommst doch nicht über Max weg. Er ist von einfach von heute auf morgen verschwunden. Er hat Dir keine Nachricht hinterlassen.“ „Stimmt. Vielleicht gibt es ja auch einen Grund.“ „Mein Bruder sagt, dafür gibt es nur einen Grund. Er hat Dich abserviert. John und Jörn kommen auch mit. Jörn steht auf Dich.“ „Verdammt. Jörn ist echt ein Kumpel. Aber Max ist ganz anders.“ „Ich mache es auch einfach so. Vielleicht geht es bei Dir auch. Konfliktbewältigung. Schon der Gedanke, dass Phil unser Chef ist. Ihn jeden Tag über den Weg zu laufen und glücklich mit Maja zu wissen.“ „Du hast die Kurve gemacht. Nicht er. Wenn er jetzt mit Maja glücklich ist, dann ist es so. Du wolltest ja nichts von Dir.“ „Ja, Du hast Recht. Also kommst Du mit.“ „Ja, ich kann Dich doch nicht mit ihm alleine lassen.“ Dann nimmt Marlene ihre Jacke und wir gehen zum Bistro. Markus hatte mir geschrieben, dass Janne auch mit kommt. Wir wollen uns mit Ihnen dort treffen. Ole habe ich geschrieben, dass es heute nicht klappt. Ich muss erst verdauen, dass er mit der Tochter vom Chef zusammen ist. Verdammt. Das darf niemand erfahren.

Geschichte Teil 8

Juliane ist mit Marlene unterwegs

Ich und Marlene sind gemeinsam unterwegs. Es tut mir echt leid, das sie sich für mich opfert. Aber sie hat sich bereit erklärt mit mir was zu unternehmen. Als mir Ole erzählt hat, wie Phil ist, wäre ich am Liebsten nach Hause gefahren. Ich will wirklich nicht in seiner Sammlung gehören. Marlene versucht mich jeden Tag auf zu muntern. Kein Kerl ist es wert eine Träne nach zu heulen. Aber abends und nachts kann sie mich nicht auf andere Gedanken bringen. Mir kommt immer das Bild in Sinn, wie er neben mir lag. Verdammt nochmal. Morgen können Marlene und ich uns nicht drücken. Morgen ist der letzte Abend und es ist Party in Johannes Haus angesagt. Max hat Marlene angerufen und gebeten das sie kommt. Okay den letzten Abend will ich ihr nicht vermiesen. Eine Nacht wieder diesen Traum. Marlene und ich gehen zum Strand. Wir legen uns in den Sand. Ich schliesse die Augen. Plötzlich fällt Schatten auf mich. Ich öffne die Augen. Phil und Max stehen über uns. „Na Ihr beiden. Kann ich mit Dir reden Marlene?“ „Ja.“ „Alleine? Phil passt auf Juli auf. Nicht wahr Phil?“ Philipp hebt die Schultern. Marlene sieht mich fragend an. „Geh ruhig. Phil braucht mir keine Gesellschaft leisten.“ Marlene steht auf. „Ist das wirklich in Ordnung?“ „Ja geh.“ Marlene und Max gehen. Phil denkt gar nicht dran zu gehen und setzt sich auf Marlenes Handtuch. „Du brauchst nicht zu bleiben?“ „Warum bist Du sauer auf mich? Warum gehst Du mir aus den Weg? Was habe ich Dir denn getan.“ Ich sehe ihn an. „Ich habe nur was gehört?“ „Was?“ „Unwichtig.“ „So unwichtig muss es ja nicht gewesen sein, wenn Du mir aus den Weg gehst.“ „Ich habe kein Lust ein Urlaubsflirt zu sein.“ „Bist Du auch nicht. Kommst Du morgen zur Party?“ „Vielleicht.“ „Dann muss ich wohl Überzeugungsarbeit leisten.“ „Wie meinst Du das?“ Ich drehe mich zu ihn uns sehe in seine blauen Augen. Ich versinke in das Blau. „Darf ich Dich küssen?“ „Ja.“ Dann küsst er mich. Wenn ich nicht sitzen würde, dann würde ich jetzt garantiert sitzen. Plötzlich wird Phil von mir weg gezogen. Ich sehe auf und blicke in die Augen von Ole. „Lass die Finger von ihr. Sie ist zu gut für Dich.“ „Wer sagt das?“ „Ich.“ „Ole! Kann Juli nicht alleine entscheiden “ „Nein. Jetzt komm Juli.“ „Nein, Ole.“ „Juli können wir reden. Bitte alleine. Ein Nein wird nicht akzeptiert.“ Phil steht auf. „Wie sehen uns.“ „Ja Phil.“ Dann geht er. Ole redet auf mich ein. Marlene und Max kommen wieder. Meine Freundin sieht uns an. „Sag mal Ole, warum machst Du das eigentlich mit Juli?“ „Das möchte ich auch gerne wissen. Das ist das erste Mädchen, das Phil nicht kalt lässt.“, sagt Max. „Streitet Euch weiter. Ich gehe jetzt.“ Dann stehe ich auf und lasse sie sprachlos zurück. Mein Entschluss steht. Ich fahre heute schon nach hause. Meine Gedanken und Gefühle fahren Achterbahn.

Philipp

Warum spielt sich Ole nur so auf. Morgen abend sage ich Juli was ich fühle. Am nächsten Abend kommt sie nicht. Marlene sagt, das sie abends noch mit Ole gestritten hat bevor sie zum Bahnhof fuhr. Mir hat sie keine Nachricht da gelassen. Warum Ole Juliane in Schutz nimmt, sagte mir keiner.

Geschichte Teil 7

Der Plan

Abends treffen wir uns mit der ganzen Clique. Juliane ist auch mit dabei. Sie beobachtet mich und Maja den ganzen Abend. Maja sieht das und küsst mich auf die Wange. Wir sehen dass sie rot wird. Ich stehe auf und gehe zu den Tresen. Marlene kommt zu mir. „Muss Du Juliane das antun?“ „Was meinst Du?“ „Mit Maja rumknutschen.“ „Warum ich und Juli sind nicht zusammen und ich kann machen was ich will. Warum interessiert Dich das?“ „Ich glaube Juliane mag Dich?“ „Wie kommst Du darauf?“ „Sie beobachtet Dich den ganzen Abend schon.“ „Ja und.“ „Das hat sie noch nie gemacht?“ „Was?“ „Jemand zu beobachten. Als ob sie Dich studieren will. Mit Männern hat sie ja echt Pech.“ „Wieso?“ „Ihre Freunde haben mit ihr Schluss gemacht. Uns allen hat sie erzählt, dass sie keinen Respekt haben. Eines Abends habe ich einen Exfreund von ihr getroffen. Er sagte, sie wäre prüde. Küssen ja, aber nicht mehr. Deshalb hat er Schluss gemacht.“ „Du meinst sie hat noch nie?“ „Ich glaube es.“ „Meinst Du dass sie deshalb panisch reagiert, wenn man sie nur küsst.“ „Also das war es heute Morgen?“ „Ja. Die Anderen haben einfach zu viel gefragt.“ Plötzlich steht Juliane neben uns. „Redet ihr über mich?“ „Nein.“, lügt Marlene. „Ihr entschuldigt mich. Ich gehe nach Max. Er wartet schon auf mich.“ Wir sehen Marlene hinterher. „Ja und jetzt?“, fragt sie. „Komm.“, sage ich. „Und Maja?“ „Die verstehst das schon. Ich will Dir was zeigen.“ Juliane folgt mir. „Ist Das nicht schön. Dieser Sonnenuntergang hier auf der Insel.“ „Ja, das hast Du Recht. Phil. Entschuldige mein Verhalten von vorhin. Ich will Dir einfach bei Maja nicht in die Quere kommen.“ „Kommst Du auch nicht. Also was ist dein Problem?“ „Für mich ist das totale Neuland. Solche Gefühle für jemanden hatte ich noch nie. Dein Kuss hat mir die Knie weich gemacht.“ Ich sehe hier in die Augen. „Noch nie?“ „Nein.“ „Darf ich Dich küssen?“ „Ja, ich will wissen ob es immer noch so ist.“ Dann küsse ich sie. „Und?“ „Was machst Du nur mit mir?“ Bevor ich eine Antwort geben kann küsst sie mich. Dann ruft Maja. „Na, habt ihr euren Spaß. Ich muss mir Phil mal ausleihen.“ Ich schüttle den Kopf. „Glaub mir, es ist für deine Sicherheit.“ Maja zieht mich mit. Ich drehe mich um und Juliane ist weg. „Sag mal, was sollte das eben?“ „Willst Du ihr wirklich so leicht machen. Ole ist eben gekommen und hat nach Juliane gesucht.“ „Was will Ole eigentlich von ihr?“ „Keine Ahnung.“ Die letzte Woche Urlaub hänge ich mit Maja und den Anderen hat. Juliane sehe ich nur selten. Was macht sie denn den lieben langen Tag. Marlene ist auch nicht dabei. Vielleicht sind sie gemeinsam unterwegs. Maximilian ist ja hier.

Geschichte Teil 6

Philipp

Warum rennt Juliane weg? Es ist doch nichts passiert. Kann sie sich an gar nichts erinnern? Ich ziehe mich an und gehe raus. Dann begegne ich Charlotte. Sie spricht mich. „Sag mal, was hast Du mit Juli veranstaltet?“ „Nach nichts sieht es aber nicht aus. Spuckt aus?“ „Ich habe echt keine Ahnung Lotte.“ Mia Luisa kommt rein. „Hallo Ihr Drei.“ Sie kommt auf mich zu. „Bruderherz hast Du schon wieder ein Herz gebrochen?“ „Ich. Nein. Wie kommst Du darauf Mia?“ „Nur so eine Vermutung. Na Charlotte, wie geht es Dir denn? Mein Onkel nervt mich wegen Dir.“ „Mia. Mein Vater will unbedingt, dass ich seine Firma kennenlerne. Aber ich habe kein Bock. Ich habe andere Interessen. Mark auch.“ „Dein Bruder kann auch den letzten Nerv rauben genauso wie mein Bruder Phil.“ „Ja, da hast Du recht. Mein Cousin ist sehr anstrengend.“ „Hallo Ihr redet über mich?“ „Ja. Phil. Wir wissen es. Warum Du das mit Juli vergeigt hast, verstehe ich einfach nicht. Sie ist so ein nettes Mädel.“ „Wer ist ein nettes Mädel?“, fragt jetzt Meja die reinkommt. „Hallo Meja. Deine Freundin Juliane.“, antwortet meine Cousine. „Da hast Du Recht. Sie ist sehr wählerisch in Auswahl von Jungs. Ich kenne nur zwei Freunde von ihr und mit denen war sie höchstens ein Monat zusammen. Sie sagt immer, die Jungs hätten keinen Respekt. Die wollen immer nur das eine.“ „Siehst Du Phil. Das wird es sein.“, sagt jetzt Johannes. „Super. Bin ich jetzt der Böse.“ „Scheint so.“ „Was ist denn passiert?“ „Nichts. Sie hat sich wohl im Zimmer verirrt und ist bei mir gelandet. Mehr war nicht.“, sage ich zu Meja. Sie sieht mich an. „Okay. Das ist jetzt aber nicht die ganze Wahrheit oder. Normalerweise flippt sie nie aus.“ „Ausgeflippt nicht, aber sie war eigenartig. Sie sagte, sie wäre eine verzauberte Meerjungfrau.“ „Ach die Geschichte.“ „Was heisst das Meja?“ „Phil, das ist nur eine Ausrede wenn sie sich verplappert hat. Gibt es noch einen Kaffee?“ Meja und die Anderen gehen in die Küche. Was heisst das denn jetzt? Sie hätte sich verplappert. Hat sie mir zur verstehen gegeben, dass sie noch keine Erfahrung hat. Wenn ich nach den Küssen urteilen würde, hat sie sehr wohl Erfahrung. Ich gehe zum Strand. Marie kommt mit Ole. „Na, alles gut bei Dir. Meine Schwester oben?“ „Ja. Sie ist bei Johannes.“ „Was ist Dir denn über die Leber gelaufen.“ „Mia.“ „Ach nö. Die ist auch da?“ „Wer ist Mia?“, will Ole wissen. „Meine kleine Schwester.“, sage ich zu ihn. Dann gehen die Beiden Richtung Haus. „Übrigens. Wo ward ihr Beiden heute Nacht.“ „Phil das geht Dich gar nichts an. Es ist meine und Oles Sache.“ Ich setze meinen Weg vor und stolpere irgendwann über jemanden. „Entschuldigung.“ „Entschuldigung angenommen.“, sagt Maja. „Sag mal bin ich so hässlich und bin ich nervig?“ „Nein. Maja Du bist nett. Aber überhaupt nicht mein Typ.“ „Du hast mich auf die Terrasse gesetzt und wolltest was zum Trinken holen. Leider bist Du nicht wiedergekommen. Wo warst Du eigentlich?“ „Maja, ich war erst am Strand. Dann habe ich jemand gesucht. Irgendwann habe ich die Hoffnung aufgegeben und bin ins Bett gegangen. Wie sagt man immer. Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ „Wie jetzt. Hast Du den jemand dann gefunden.“ „Ja, der jemand hat sich in mein Bett verirrt. Und heute Morgen hatten wir Stress.“ „Okay. Sag mal, magst Du Juliane?“ „Wie kommst Du darauf?“ „Ihr hängt immer zusammen. Vielleicht sollten wir sie eifersüchtig machen.“ „Ach nee. Das ist Kinderkram.“ „Funktioniert aber.“ „Nein.“ Dann sehe ich in den Augenwinkeln Juli. Als sie mich sieht, rennt sie weg. „Vielleicht doch keine schlechte Idee.“ Jedenfalls kann ich dann in ihrer Nähe bleiben. Wir verabreden uns für den Abend.

Geschichte Teil 5

Der nächste Morgen

Ich wache auf und öffne die Augen. Wo bin ich? Dann drehe ich mich zur Seite. Was macht der denn hier? Verdammt er hat ja nur Unterwäsche an. Ich sehe an mir runter. Gott sei Dank bin ich angezogen. Aber wie bin ich hier hergekommen und warum liegt er neben mir? Ich stehe auf. Plötzlich fragt er mich was. Jetzt bin ich total verwirrt. War er eben auch schon wach? Was hatte er gefragt? Ich glaube, er wollte wissen wo ich hin wollte. Rausschleichen ist wohl nicht. Dann drehe ich mich um und sehe ihn an. Er sieht mich fragend an. Da ich nicht antworte, fragt er mich nochmal? „Wo willst Du hin?“ „Ganz ehrlich, das weiss ich selber nicht. Ich weiss auch nicht wie ich hier her gekommen bin und was Du hier machst.“ „Tja. Was ich hier mache, weiss ich ja. Warum Du hier bist, kann ich Dir auch nicht sagen. Als ich heute Morgen ins Bett gegangen, lagst Du schon da.“ „Warum weisst Du dass Du hier richtig bist?“ „Weil ich das Zimmer schon seit ein paar Tagen belege und du? Was ist deine Erklärung?“ Ich grüble und es dämmert. Gestern Abend bin ich mit Phil am Strand langgegangen. „Ich warte auf eine Erklärung.“ „Moment. Ich muss den Abend durch den Kopf gehen lassen. Man kann auch sagen Revue passieren lassen.“ „Warte nicht so lange sonst machen wir weiter wo wir heute Morgen aufgehört haben.“ Verdammt was habe ich heute gemacht. Also erst der Strandsparziergang mit Phil. Dann haben wir ein Haus gesehen, wo eine Party war. Uns sind dann Meja und Jan begegnet, die sagten dass die Anderen bei der Party sind. Wir sind hoch gegangen. Maja hat sich Phil geschnappt und ich habe etwas getrunken. Es war schrecklich. Nur Pärchen. Maja und Phil habe ich nicht mehr gesehen. Anscheinend muss ich einen über den Durst getrunken. Die Anderen wollten nicht gehen und ich wollte mich hinlegen. Dieses war das erste einzige Zimmer wo keiner war. Ich habe mich aufs Bett gelegt und hatte einen merkwürdigen Traum oder war es real? „Sag mal, haben wir uns geküsst?“ Phil nickt. „Wie weit sind wir gegangen?“ „Wahrheit und Lüge?“ „Ich würde sagen die Wahrheit wäre mir lieber.“ „Du kannst Dich nicht erinnern?“ „Nein.“ „Dann könnte ich Dir auch eine Lüge erzählen.“ „Theoretisch.“ „Also. Ich bin heute Morgen in mein Zimmer gegangen. Dann habe ich mich ausgezogen und mich aufs Bett gelegen. Ich bemerkte, dass jemand in meinen Bett lag. Da ich nicht wusste wer in meinen lag, fragte ich nach. Du sagtest nur zu mir, küss mich und finde es selber raus. Dann habe ich Dich geküsst und Du wolltest mich ausziehen. Dabei muss Du festgestellt, dass ich ausgezogen bist.“ „Was habe ich dann gemacht?“ „Ich sollte Dich auch ausziehen. Als ich Dich dann ausziehen wollte, konntest Du es nicht erwarten.“ „Stopp.“ Verdammt haben wir jetzt miteinander geschlafen? Ich muss verwirrt ausgesehen haben, weil Phil sagt, dass mit den Ausziehen war ein Wunschgedanke von ihm. „Was heisst das jetzt? Wunschgedanke von Dir.“ „Ich hätte gerne deine Unterwäsche gesehen. Du hast dann gesagt sowas hättest Du noch nie gemacht. In Dir steckt die Jungfrau. Ich fragte welche Jungfrau und was hättest Du noch nie gemacht.“ „Echt. Ich habe Dir gesagt, ich wäre Jungfrau.“ Phil gibt mir lachend eine Antwort. „Ja. ich hatte mich nur gewundert. Dann habe ich nachgefragt, wie Du das meinst. Du sagtest dann zu mir folgendes. Ich bin eine verzauberte Meerjungfrau, die Männer verzaubert und sie dann mitnimmt in ihr verzaubertes Schloss. Verzaubert hast Du mich ja schon. Wo ist jetzt das Schloss? Noch was. Auf eine Frage hast Du mir keine Antwort gegeben.“ „Auf welche Frage?“ „Ich fragte Dich, was Du noch nie gemacht hast. Gibt es eine Erklärung dafür?“ „Nein, nicht wirklich. Eigentlich wollte ich damit sagen, das ich noch nie ungefragt in einen anderen Bett aufgewacht bin. Und was ist dann passiert?“ „So. So. Du bist noch nie ungefragt in einen anderen Bett aufgewacht? Fragst Du immer?“ „Ja. Das mache ich. Jetzt erzähle was ist dann passiert?“ „Dann hast du neben mir gelegen und irgendwas gemurmelt.“ Zum Glück ist mir eine Antwort eingefallen, weil ich ihn verraten habe, dass ich noch Jungfrau bin. Plötzlich steht Phil vor mir. „Darf ich Dich küssen?“ Ich nicke und schaue ihn in die Augen. Meine Knie werden weich. Verdammt. Mir kommen jetzt einige Gedanken durch den Kopf. Gestern hat er Maja ins Bett genommen. Nein, da mache ich nicht mit. Ich stoße ihn weg und renne weg. Phil ruft hinter mir her. „Warte was ist los? Habe ich was falsch gemacht?“ Ich laufe an Charlotte und Johannes vorbei. “ Moin. Warum rennst Du so schnell?“ Ich bleibe stehen und drehe mich um. Dann sage sich zu Ihnen: „Heute ist nicht mein Tag.“ „Warum ist es nicht dein Tag? Hat Dir Phil wehgetan? „, fragt Charlotte mich. “ Wie kommst Du drauf, das mir Phil weh getan haben könnte? “ “ Du rennst wie eine Furie aus seinen Zimmer und er ruft Dir nach. Erzähle mal. „ “ Ich bin bei Phil aufgewacht und alles ist merkwürdig. Gestern hat er mit Maja rumgemacht und heute küsst er mich. Er soll sich entscheiden, was er will. Das ist mir zu viel.“ “ Mit Maja?“, fragt Johannes. “ Ja, ich habe es gesehen. “ “ Aber mit Maja ist nichts. Er hat gestern Abend ständig versucht vor ihr zu flüchten. Was hast Du genau gesehen? “ „So ein Quatsch. Sie sind gestern ein Herz und eine Seele gewesen. Mehr muss ich nicht sagen. “ “ Nein. Erst ist er mitgegangen um ihr klar zu machen, dass er kein Interesse hat. Aber Maja ist total fixiert auf Phil. Mehr nicht. Ich weiss nicht was Du gesehen hast. Da muss ich mir Phil mal vorknöpfen.“ , sagt Charlotte. “ Du brauchst Dir ihn nicht vorknöpfen. Es reicht was ich gesehen haben. Apropo Woher kennst Du ihn eigentlich. “ “ Tja. Ich kenne ihn schon eine Ewigkeit. Eigentlich ist er ein feiner Kerl. Aber wenn nicht ständig die ganzen Frauen wären. “ “ Siehste. So sehe ich das auch und deshalb mache ich einen Schnitt. Ich fahre jetzt zur Jugendherberge. Sagst Du den anderen Bescheid.“ Charlotte sieht mich verdutzt an. Aber das interessiert mich nicht. Ich gehe zur nächsten Bushaltestelle und fahre in die Jugendherberge.

Geschichte Teil 4

Der Abend

Wir kommen in der Sansibar an. Jemand kommt auf uns zu und bittet Meja mit ihn zu kommen. Meja schaut uns verwirrt an und wir heben die Schultern an. Wir tun einfach, wir hätten keine Ahnung. Marlene flüstert ihr was ins Ohr. Da ich hinter ihr stehe bekomme ich es mit. „Vielleicht ist das dein Date. Du wolltest ihn doch heute treffen.“ „Ja. Ich will ihn nur sagen, das es kein Date mehr gibt. Ich bin verheiratet.“ Marlene sieht auf ihre Hand und fragt sie dann. „Wo ist dein Ehering?“ Meja sieht ihre Hände an und sie hat einen anderen Ring an.“ „Verdammt. Ich habe mein Ehering vorhin abgelegt und habe den falschen Ring vom Waschbecken genommen. Morgen muss ich gleich in der Jugendherberge nach fragen, ob sie ihn gesehen haben.“ „Geh ruhig. Geniess das Abend.“ Meja nickt und folgt den Mann. Marlene grinst „Du hast den Ring oder?“ „Nein jemand anders.“ „Jan hat ihn.“ Marlene wird blass. „Wie kommst Du denn darauf? Jan ist nicht hier.“ Die Anderen bbkommen es nicht mit, weil sie schon an der Bar sind. „Ich habe Jan durch Zufall getroffen. Er hat es mir erzählt.“ „Pst. Nicht den Anderen erzählen. Ich habe vorhin die Ringe vertauscht. Jan will ihr den Ring am Strand geben und einen romantischen Heiratsantrag am Strand nachholen. Damals musste er wegen der Firma weg und und hat ihn spontan gemacht.“ „Stimmt. Meja hatte es sich anders gewünscht.“ Finn Ole umarmt mich. Ich drehe mich um. „Mensch Ole. Muss das sein.“ „Ich lass euch alleine.“ Mein Bruder nenne ich nie Finn Ole. Nur Ole, weil ich finde das es besser zu ihn passt. Was sich meine Eltern dabei gedacht haben. Keine Ahnung. Finn Ole. Nee, das passt nicht zu ihn. Max kommt auf uns zu. „Ole, Du Schwerenöter. Ich wusste gar nicht, das Du Juli kennst.“ Mein Bruder sieht uns beide an. „Muss ich was wissen Juliane.“ „Finn Ole. Nein. Wir haben uns durch Jan kennengelernt.“ Wenn er mich mit vollen Namen anspricht, tue ich es auch. „Wie Jan ist auch hier? Ich dachte, Meja hätte Freigang.“ Ich flüstere ihn was ins Ohr. Mein Bruder grinst. „Flüstern sind Lügen,“ , sagt Maximilian. „Ach Max. Sie hat mir nur erzählt was Jan vorhat. Komm mit Süsse.“ Wir gehen und Max sieht uns hinterher. „Danke, Du bist mein Retter.“ Dann gebe ich ihn einen Kuss. Ich habe meinen Bruder nicht nur erzählt was Jan vorhat sondern auch das Max denkt, ich hätte ein Date. Johannes kommt auf uns zu. „Wo ist denn deine süsse Schwester?“ Finn Ole sieht mich an. „Meine Schwester kann nicht. Ich vernüge mich mit ihr hier.“ Philipp kommt um die Ecke. „Johannes, hast Du Charlotte gesehen?“ Er bleibt stehen und sieht uns an. „Hallo Juliane. Ist das dein Date?“ Finn sieht mich ernst an. „Ja, ich bin ihr Date. Mein Name ist Ole. Und Du?“ „Ich heisse Phil.“ Dann sagt mein Bruder zu mir. “ Juli können wir reden?“ „Na klar. Ihr entschuldigt uns.“ Wir gehen weg. „Sag mal, wen kennst Du alles hier?“ „Alle durch Jan kennen gelernt.“ Dann gehen wir raus. Marie kommt auf uns zu. Ich stelle sie vor und schon sind sie am klönen. Was soll ich machen? Ich störe nur und gehe zum Strand. Ich sehe aufs Meer. Plötzlich setzt sich jemand neben mich. Ole ist das bestimmt. Dann drehe ich mich um. „Du?“ „Ja, dein Freund gräbt gerade Marie an. Das Date ist wohl nicht so gelaufen, oder?“ Date? Wieso Date. Stimmt. Mein Bruder sagte so was zu Johannes als er uns ansprach. „Ole kenne ich schon lange. Mal sind wir zusammen unterwegs und dann gehen wir getrennte Wege. Er ist halt so.“ Philipp sieht mich an. „Du siehst das aber locker.“ „Sollte ich es anders sehen.“ „Als Freundin schon.“ „Was machst Du eigentlich hier? “ „Das gleiche könnte ich auch fragen.“ „War mir eben zu voll. Und Du? Welche Erklärung hast Du Phil.“ „Erwischt. Spass bei Seite. Ich musste mal raus.“ Maja kommt auf uns zu und schmeisst sich an Phil. „Ich lass Euch mal allein.“ “ Bleib hier. Du störst nicht Juli.“ „Schon gut.“ „Warte.“ Philipp springt auf. „Sorry Maja. Ich muss noch arbeiten.“ Das ist das was ich höre. Plötzlich ist er neben mir. „Arbeiten nennst Du das“ „Ja. Maja ist nett. Bloss sie hat zuviel getrunken.“ „Das ist doch gut.“ „Juli, ich möchte mit Dir reden. Jan hat nur gutes erzählt.“ „Hat er?“ Phil nickt. Dann gehen wir am Strand lang und unterhalten uns. Dann stehen wir vor einen Strandhaus wo Party ist. „Lass uns hingehen. Dort ist Party.“ „Das können wir doch nicht machen. Phil.“ „Doch Juli. Hier wohnt Johannes. Er hat wohl Leute zu sich eingeladen.“ „Meinst Du das wir da einfach hingehen können?“ „Na klar.“ Meja und Jan kommen uns entgegen. „Hey Juli.“, sagt Meja. „Wir haben Euch schon vermisst. Wo ward ihr? Maja sagte nur, erst ist Juliane gegangen und dann Philipp. Läuft da was zwischen Euch?, plappert Jan weiter. Wir beiden schütteln den Kopf. „Die Anderen sind oben im Haus vom Johannes. Wir kommen gleich wieder.“, spricht Meja. „Wo wollt ihr hin?“, rufe ich Ihnen nach. „Ins Meer erwidert Jan und schon sind sie in der Dunkelheit verschwunden. „Die wollen ins Meer. Ist das ihr ernst?“ „Juli. Ich glaube eher ans Meer. Oder meinst Du sie gehen wirklich baden?“ Dann hören wir, das jemand im Wasser ist. „Jan ich tauche Dich gleich unter.“ „Versuche es doch Meja.“ Ich sehe Phil an und sage:“ Sie sind im Meer.“ „Wollen wir es auch machen?“, fragt Phil mich. „Sorry, ich habe keine Badesachen mit?“ „Braucht man denn Badesachen? Es ist doch dunkel.“ „Sag mal, denkst Du wirklich ich bade nackt?“ Er sieht mich skeptisch an. „Nein. Dafür bist Du zu artig. Komm lass uns zu den Anderen gehen.“ Wir gehen und kommen im Haus an. Alle sind da ausser Marie und Ole. „Wo sind denn Marie und Ole?“, frage ich in den Raum. Johannes antwortet mir. „Ole macht Erkundungen mit Marie.“ „Was heisst das?“, möchte ich von Phil wissen. „Du hast einen tollen Freund. Hat er Dich auch schon erkundet?“ Jetzt begreife ich was sie meinen. „Nein. Es ist nur plantonisch mit Ole.“ „Okay.“ Maja kommt an und gibt uns was zu trinken. Dann hakt sie sich bei Phil ein und weg sind sie. Ich setze mich hin und sehe mir die Party an. Immer wieder bekomme ich was zu trinken. Irgendwann stehe ich auf und suche ein Zimmer zum Ausruhen. Ich lege mich aufs Bett und schlafe ein. Dann habe ich einen komischen Traum. Es würde mich jemand küssen und dann habe ich einen Filmriss.

Geschichte Teil 3

Juliane, Maja, Meja und Marie

Ich komme in unser Zimmer. Maja ist weg und Meja sitzt auf meinen Bett. „Hey Meja. Wo sind die Anderen?“ „Sie wollten an den Strand.“ „Du nicht?“ „Nein. Ich versuche Jan zu erreichen. Aber er meldet sich nicht.“ Zum Glück ist sie nicht mit zum Strand gegangen. Jans Überraschung wäre dann keine Überraschung mehr. Stimmt. Man hat sehr schlechtes Netz am Strand. Es würde Jan auch verraten, das er nicht zuhause ist. Momentmal. Meine Freundinnen sind mir gar nicht entgegen gekommen. Meja reisst mich aus den Gedanken. „Woran denkst Du? Glaubst Du, das Jan mich betrügt. Ich glaube, Jan betrügt mich.“ „An so was darfst Du gar nicht denken. Jan würde Dich nie betrügen. So wie er Dir jeden Wunsch von den Augen abliesst. Ich habe mich gefragt, wo Maja ist.“ „Du hast recht. Höchstwahrscheinlich halten die Kinder ihn auf Trab. Ich erzähle Dir was passiert ist. Maja hat auf ihren Bett gelegen und gelesen. Anna hat einen blöden Spruch gemacht wegen den Buchtitel. Dann ist sie aufgesprungen und Marie hinterher. Charlotte kam dazu. Sie meint, wir sollten Maja heute mitnehmen. Anna ist explodiert und ist raus. Kurze Zeit später ist Anna wieder gekommen und haben beschlossen an den Strand zu gehen.“ „Ich finde auch, wir sollten Maja eine Chance geben.“ „Wieso Juli?“ „Ich habe mit ihr geredet. Lerne sie erst mal kennen. Eigentlich ist sie nett.“ „Mein Reden.“, sagt Marie, die ins Zimmer kommt. Wir schauen sie an. „Ich habe sie auch verurteilt bis mir meine Schwester was erzählt hat.“ „Wieso deine Schwester?“, fragt Meja. „Sie kennt Maja von der Schule. Ihre beste Freundin hat Gerüchte in die Welt gesetzt. Ja und dann hat Maja sich total verändert. Keiner hat gefragt, ob es wahr ist. Jedensfalls war sie dann unscheinbar und wollte es jeden recht machen. Sie wurde von jeden verarscht.“ „Warum hast Du es nicht eher erzählt?“ „Ich habe es bis gestern selbst nicht gewusst. Gestern abend habe ich mit meiner Schwester telefoniert und von Maja erzählt. Wie komisch sie ist. Dann erzählte sie von einer Maja , die sie kannte. Jedenfalls haben wir festgestellt, das es die gleiche Person ist. “ „Warum wusstest Du das nicht?“, frage ich. „Ich war auf einer anderen Schule.“ Maja kommt rein. Meja geht auf sie zu. „Maja hast Du Lust heute mitzukommen.“ „Wohin?“ „Wir wollen zur Sansibar.“ „Ihr wollt mich ehrlich mitnehmen?“ Wir drei nicken. „Super.“, sagt Maja. „Komm Marie. Schauen wir mal, ob wir was finden was Maja passt.“ Marie nickt und sie gehen in ihr Zimmer. „Was meinen sie damit Juliane?“ Ich lache. „Lach mich nicht aus.“ „Maja das tue ich nicht. Nenne mich Juli. Wir machen eine Schönheit aus Dir.“ Ich nehme das Buch aus ihrer Hand und lese den Titel. Wie finde ich meinen Traummann. „Das brauchst Du nicht. Traummänner gibt es nicht. Du wirst es merken, wenn der richtige vor Dir steht.“ „Hast Du einen Freund, Juli?“ „Nein. Ich habe noch keinen gefunden mit den ich auf einer Wellenlänge bin.“ „Bist Du wählerisch?“ „Nein Maja. Es muss sich richtig anfühlen. Bis jetzt hat es sich nie so angefühlt.“ Marie kommt rein. „Hier ein Kleid von mir. Das steht Dir bestimmt.“ Maja zieht es an. Wow. Das steht ihr perfekt. Wir sagen es ihr auch. Mein Handy piep. Eine SMS von meinen Bruder. >>Hallo Kleine. Alles gut? Bin auf Sylt. Lass uns in der Sansibar um acht treffen. Deine andere Hälfte.<< Marie sieht mir über die Schulter. „Dein Freund ist süss.“, sagt sie. Ich will noch erwidern,das es mein Bruder ist. Aber Marie ist draussen. „Juli. Du hast gesagt, Du hast kein Freund?“ „Habe ich auch nicht. Es ist nur jemand, den ich schon lange kenne. Er will alle Typen abschrecken.“ Die andren kommen rein und machen sich fertig. Dann gehen wir zum Treffpunkt, wo unser Taxis warten. Anna ist nicht begeistert, aber sie akzeptiert es schmollend. Dan fahren wir los.

Geschichte Teil 2

Am Strand

Ich sitze am Strand und habe ein bisschen gelesen. Dann sehe ich mich um und beobachte zwei Männer mit zwei Kindern. Irgendwas stört mich an den Bild. Plötzlich dreht sich der eine Mann um und winkt. Ich erstarre. Das ist Jan. Was macht der denn hier? Ich dachte, es wäre okay für ihn. Jan kommt auf mich zu. „Hallo Juli.“ „Hallo Jan. Was machst Du denn hier? Ich dachte es wäre okay für Dich.“ Jan grinst mich an. „Ist es auch. Es ist eine Überraschung für Meja. Ich habe Marlene angerufen. Sie sollte Meja weglocken.“ „Ich verstehe das nicht.“ „Meja und ich haben uns vor fünf Jahren auf Sylt kennen gelernt. Du warst damals nicht mit dabei. Nur Sabrina und Marlene. Es war ein lustiger Abend. Meja ist mir nicht mehr aus den Sinn gegangen. Meja habe ich erst ein halbes Jahr später in Hannover wieder gesehen. Meine Frau war mir bekannt vorgekommen. Aber ich wusste nicht woher. Johannes war vor eine Woche bei mir und zeigte mir ein Foto. Meja und ich in der Sansibar. Datum hatte ich auf das Poloraid Foto geschrieben. Das war heute vor genau fünf Jahren. Jetzt will ich einfach das Date nachholen, was sie mir schriftlich auf das Foto geschrieben hat.“ Er zieht ein Foto aus der Tasche und zeigt es mir. Ich grinse. Da steht es wirklich drauf. Heute in fünf Jahren hier. Das ist niedlich. Besonders das er es ein hält. „“Komm rüber. Ich stelle Dir meinem Freund vor.“ Ich stehe auf und folge Jan. „Johannes, darf ich Dir eine Freundin von Meja vorstellen. Du warst leider nicht auf unserer Hochzeit. Das ist Juliane.“ „Hätte ich gewusst, welche Schönheiten auf eurer Hochzeit verweilen. Dann hätte ich versucht, den Geschäftstermin zu kanzeln.“ Jan boxt ihn in die Seite. „Johannes. Dein Vater hätte Dich in die Verbannung geschickt.“ „Stimmt Jan. Also ich bin Johannes. Schön Dich kennen zu lernen.“ „Freut mich auch.“ Dann setze ich mich zu Ihnen. Jan erzählt von seinen Plan und Johannes beobachtet mich. Habe ich irgendetwas an mich? Plötzlich sagt jemand. „Hallo Johannes.“ Ich sehe hoch und zwei Typen stehen da. Den einen Typen habe ich heute schon mal gesehen. Johannes begrüsst sie. Der eine Typ unterhält sich mit Jan und sagt zu ihn. „Das ist bestimmt deine Frau Meja. Hübsch. Kein Wunder, das Du sie nicht mit nimmst. Du denkst bestimmt, einer von uns könnte sie Dir madig machen.“ Jan lacht und antwortet ihn. „Nein, das ist nicht meine Frau.“ „Wirst Du ihr untreu?“ „Nein. Sie ist eine Freundin von Meja. Meja und und ihre Freundinnen machen Urlaub hier. Juli wollte nicht mit nach Westerland und ist mir über den Weg gelaufen.“ „Du heisst Juli?“, fragt mich der Typ. „Nein, eigentlich Juliane. Und Du?“ „Ich heisse Philipp und das ist Maximilian.“ Er zeigt auf den anderen Typ. Maximillian sieht mich an. „Mensch Phil, gehst Du wieder auf Jagd. Meine Freunde nennen mich Max. Schön Dich kennen zu lernen.“ Philipp lacht. „Nö, ich bin nur nett.“ Was meinte Max damit auf Jagd gehen? Ich sehe auf meine Uhr. Oh schon so spät und stehe auf. „Wo hin des Weges? Sind vier Jungs zu viel?“ „Nein, ich bin noch verabredet.“ „Der Glückliche.“, sagt Max. „Ja. Meine Verabredung freut sich.“ Ich lasse es im Raum stehen. Die Kerle müssen nicht alles wissen. Die Mädels warten bestimmt schon auf mich. Wir verabschieden uns und ich gehe zur Jugendherberge zurück.

Geschichte Teil 1

Wo die Liebe hinfällt

Juliane

Endlich Urlaub. Ich und meine Freundinnen Sabrina, Marlene, Anna und Meja haben diesen Urlaub zusammengeplant. Wie in alten Zeiten haben wir uns ein Zimmer in einer Jugendherberge gebucht. Die Jugendherberge in List ist echt toll. Sie haben uns alle blöd angesehen. Na gut, wir sind keine fünfzehn mehr. Eher doppelt so alt. Zwei von uns sind verheiratet. Annas Mann Malte war gar nicht begeistert von unserer Idee. Aber wir haben uns durchgesetzt. Mejas Mann Jan dagegen war total begeistert. Er wünschte uns viel Spass. So ein Mann wie Jan würde mir auch gefallen. Jan steht voll hinter seiner Frau. Jetzt passt er gerade auf ihre gemeinsamen Kinder auf, damit sich seine Frau entspannen kann. Als wir ankamen, sind wir auf zwei Zimmer verteilt worden. Marlene und Meja sind auf einen Zimmer. Wir anderen Drei sind auf einen anderen Zimmer. Super. Eine Maja ist noch auf unseren Zimmer. Totale Nervensäge. Sie hat sich schon mit Anna angelegt. Meja und Marlene haben zwei nette Mädels drauf. Sie heissen Charlotte und Marie und sind so alt wie wir. Mit Ihnen macht es total Spass was zu unternehmen. Maja ist fünf Jahre jünger wie wir. Irgendwie komme ich mir vor als ob alle in unseren Alter so was planen. Na gut nicht alle. Die meisten Leute hier sind mit ihren Familien hier. Ich sitze gerade am Strand. Die anderen wollten nach Westerland. Marie ist auch mitgefahren. Charlotte, die wir liebevoll Lotte nennen, will sich mit jemand treffen. Maja, die Nervensäge, kommt auf mich zu. „Na Juliane. So allein hier. Hast Du Stress mit deinen Freunden?“ „Es geht Dich nichts an. Aber ich sage es trotzdem. Wir haben keinen Streit. Ich will mal für mich sein.“ “ Darf ich mich zu Dir setzen?“ Ich sehe sie an. Die hat vielleicht Nerven. Na gut, der Strand ist für alle da. „Meinetwegen. Wenn es sein muss.“ Sie setzt sich neben mich und wir sehen aufs Meer. Plötzlich ruft Maja. „Guck mal an. Charlotte mit ihren Date.“ Ich sehe in die Richtung. Der Typ sieht echt toll aus. Maja springt auf und läuft zu den Beiden hin. Typisch Maja. Ich springe auch auf und gehe zur Jugendherberge. Ich will nicht so aufdringlich sein wie Maja. Kurze Zeit später kommt Maja. „Warum bist du so schnell weg. Der Typ von Charlotte ist echt nett. Charlotte versteht auch nicht, warum du weggegangen bist.“ „Maja, ich wollte nicht stören.“ „I wo. Charlotte hat uns gesehen. Sie wollte ihn uns eh vorstellen.“ „Wenn Du meinst.“ „Sei nicht so negativ.“ Dann erzählt mir Maja eine Geschichte von ihr. Ich höre ihr zu und sehe sie an. Eigentlich ist sie nett. Man soll nicht jemand vorverurteilen, wenn man die Geschichte nicht dahinter kennt. Ich beschließe, sie nächstes Mal mit zu nehmen. „Weisst du was Maja?“ “ Nein.“ „Ich gebe Dir einen Tipp. Nervt die Leute nicht so, zeige lieber ihnen dein Wahres ich. “ „Was meinst Du?“ „Sei wie Du bist und versuche es nicht jeden recht zu machen. Du wirst dann aufdringlich. Seit meine Freunde und ich hier sind, hast Du alles versucht, um Dich unbeliebt zu machen. Du rennst jeden hinter her, um es ihn recht zu machen. Wir wollen es aber nicht. Das bist nicht Du. Jetzt wo wir uns unterhalten, sehe ich es anders. Versuche es mal.“ „Meinst Du das ernst?“ Ich nicke und nehme mein Buch in die Hand. “ „Ich gehe an den Strand und lese mein Buch. Solltest Du auch tun.“ Sie nickt und leg sich mit ihren Buch aufs Bett. „Bis nachher.“ Maja winkt und ich gehe raus.

Im Februar

Heute schreibe ich mal wieder. Es ist ein trauriger Tag für mich. Vor drei Jahren auf den Tag habe ich ein Elternteil verloren. Kaum zu glauben, das es schon drei Jahre her ist.Es kommt mir vor wie gestern. Ein Sänger hat ein Lied geschrieben, das heisst in Februar. In den Lied wird beschrieben, wie sich alles auf einmal verändern kann. Kurz vorher hat man mit den jemand gesprochen und kurze Zeit später kann man es nicht mehr. Für mich ist es besonders schlimm, weil ich innerhalb von drei Jahren beide Elternteile verloren habe. Es ist als ob ein Teil von mir fehlt. Kennt ihr das auch? Dieses Gefühl etwas verloren zu haben und zu wissen es kommt nicht mehr zurück. Manchmal ist es auch eine Beziehung die kaputt geht, aber meistens geht dieses Gefühl vorbei, wenn man jemand anders trifft. Eltern kann man nicht ersetzen. Jeder der noch Eltern hat, sollte sich bewusst sein, das sie irgendwann nicht mehr da sind. Man muss Ihnen zeigen, wie wertvoll sie sind. Sonst hat man später das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Denn unsere Eltern machen das, was wir heute sind.