Wenn das Leben einfach wäre, dann gebe es keine Probleme

Das Leben könnte so einfach sein, aber es ist es nicht.

Manchmal passieren Sachen, die einen aus der Bahn werfen können. Manche Menschen versinken in ein tiefes Loch und kommen nicht mehr raus. Die Personen, die diese Situation meistern und dadurch neue Wege finden, haben es geschafft, sich neu zu definieren. Egal in welcher Gesamtsituation man ist. Jeder muss sich bewusst machen, aus dieser Sachlage kann man sich befreien. Manche Leute brauchen mehr Zeit und man muss denen die Zeit geben, die diese brauchen. Man kann den Schalter nicht so umschalten. Ich habe einen Weg gefunden, um wieder lachen zu können. Es ist nicht einfach, aber es funktioniert. Man muss nur seinen Pfad finden und die Gesamtsituation betrachten, dann klappt es auch. Ich weiß auch, einige sagen, das kann nicht klappen. Es stimmt nicht bei jeden. Man muss es ausprobieren, bevor man den Kopf in den Sand steckt. Wenn man nicht alleine aus dem Loch kommt, sollte man Hilfe holen. Ich bin aufgewacht, als ich das Lied „Wenn du lebst“ gehört habe. Ich stellte fest, ich funktioniere nur noch. Es lief nur nach Plan ab. Jetzt verstand ich auch, was mein Mann zu mir sagte, dein Lächeln ist verschwunden. Ich lebte nur nach Plan und meine Traurigkeit in mir war immer präsent. Da war der Zeitpunkt, wo ich mir ein Ziel steckte. Ich habe es alleine geschafft, aber es können nicht alle. Man muss etwas finden, was einen Spaß macht. Ich hatte ein neues Ziel, aber um es umzusetzen, brauchte es noch etwas. Ich bin froh, etwas gefunden zu haben, um aus den Alltagstrott und Stress zu entfliehen. Etwas macht mir Spaß macht. Bei mir spielten einige Vorkommnisse, die mich in das Loch befördert. Erst war es klein und wurde immer größer. Wenn man das Beste für jemanden will, der aber es anders sieht, wie zum Beispiel der Bruder meines Mannes. Mein Mann und ich haben es nur gut gemeint und versucht das Beste aus der Situation zu machen. Mein Schwager meinte, wir würden nur zu unseren Vorteil ausnutzen. Was nicht stimme, eher zum Nachteil. Aber das sah er nicht, was mich total ärgerte. Mein Mann sagte, ich sollte mich nicht darüber aufregen, aber ich tat es. Was sich als Fehler herausstellte. Aber man lernt nie aus und ich bin lernfähig. Jedenfalls was dann kam, hatte ich nie gerechnet. Die Erfahrung, die ich daraus gewonnen habe, ist die Erkenntnis darüber, das man sich nicht klein machen muss. Jeder muss sein Leben so gestalten, wie es ihn gut tut. Mein Leben habe ich entrümpelt und das ist gut.

Danach überschlugen sich die Ereignisse. Für meinen Mann hatte sich die Angelegenheit erledigt, als sie sich geeinigt hatten, aber es nagte an mir. Ich fühlte mich total angriffen. Im gleichen Jahr stellten sie bei meinen Vater Demenz fest und wir versuchten, meine Mutter etwas zu entlasten. Kurze Zeit später stürzte mein Vater und er musste ins Pflegeheim. Ein Jahr später war er nicht mehr da. Drei Jahre lang war meine Mutter eine Stütze für mich und ich für sie. Den Tag, an den sie ging, saß ich auf der Arbeit und am liebsten hätte ich den Tag Urlaub genommen. Irgendwie sagte ich mir, auch wenn du das Gefühl hast, es stimmt etwas nicht, ziehst du es durch. Ich ärgere mich bis heute, dass ich meinen Instinkt nicht gefolgt bin. Jedenfalls fuhr ich mit unguten Gefühl nach Hause. Als ich zu Hause ankam, erlebte ich ein Déjà-vu Erlebnis. Mein Mann stand auf den Hof und erwartete mich wie an den Tag, als mein Vater ging. Irgendwie wusste ich es, dass mit meiner Mutter etwas nicht stimmte, aber ich wollte es nicht wahrhaben. Leider wurde meine Befürchtung war. Ich fiel weiter ins Loch. Kurze Zeit später wechselten wir in ein anderes Bürogebäude, wo ich mich Kollegen in ein Büro kam, mit den kein anderer Kollege unbedingt sitzen wollte. Ich versuchte auch aus dem Büro rauszukommen, aber laut meinen Vorgesetzten würde es nicht gehen. Jedenfalls wurde die Bürosituation immer schwieriger, aber ich hielt durch, was mein Innenleben immer trauriger machte. Ich fühlte mich nicht wohl. Jeder meiner Kollegen sagte zu mir, du musst nur zwei Jahre durchhalten, dann gehen sie in Rente. Es war Stress für mich. Für mich waren es zwei Jahre zu viel. Ich habe nie einen Ton zu meinen Vorgesetzten gesagt, was im Büro abläuft. Kollegen zu haben, die über andere ablästern, finde ich zum Kotzen. Entweder sagt man es direkt, aber nicht hinter den Rücken. Oder Knoblauch im Büro essen und dann Parfüm versprühen. Es rocht wie in einer Imbissstube. Ich wusste nie, warum meinen Augen tränten und Kopfschmerzen hatte, aber eines Tages wusste ich es. Meine, eine Kollegin versprühte morgens immer Parfüm im Raum und den Tag lief ich die Parfümwolke. Da wusste ich, woher meine tränende Augen und Kopfschmerzen hatte. Ich konnte diesen Geruch nicht vertragen und deshalb ging es mir schlecht. Manche Parfümsorten kann ich nicht ab und verursachen halt solche Symptome bei mir. Wie gesagt, als ich das Lied hörte, ging mir einige Sachen durch den Kopf und beschloss einen Plan, damit ich wieder fröhlich werde. Es hat etwas gedauert, aber ich habe es durch gezogen. Deshalb habe ich meinen Blog erstellt, um meine Bilder zu zeigen und auch meine Geschichte über meine Kollegen anzuvertrauen. Mit meinen Kollegen hatte ich dann gelassen. Eigentlich wollte ich nur Tipps haben, wie ich damit umgehen sollte. Jetzt hatte ich das Bedürfnis zu erzählen, wie der Blog entstanden ist, damit ihr die Hintergründe meines Blog kennt. Deshalb hatte ich die Bürosituation erzählt. Nicht um sie schlecht zu machen, sondern damit mich die Menschen verstehen, die meinen Blog lesen und aus welcher Situation es entstanden ist. Ich hoffe, ihr nehmt mir das jetzt nicht krumm. Ich finde, es war mal an der Zeit, hinter den Kulissen zu sehen, wieso ich angefangen habe zu bloggen. Einfach wieder glücklich zu sein. Vielleicht findet sich der eine oder andere in dieser Geschichte wieder. Es soll auch Menschen Mut machen, etwas zu tun, was sie nie für möglich gehalten haben. Etwas zu tun, um einen Ausweg aus einer Lage zu finden, die einen belastet. Jedenfalls hat mich die Gesamtsituation zum Bloggen gebracht und wieder mehr zur Fotografie. Ich hatte aus Zeitgründen, dass fotografieren vernachlässigt. Eine Bekannte sagte, damals, opfere dich nicht für alle auf, du kannst es nicht allen recht machen. Tue was für dich. Was ich dann getan habe. Manchmal muss erst was passieren, um zu erkennen, dass man auch was für sich tun muss, um glücklich zu sein. Das beste Geschenk von meiner Familie ist, dass sie mich in allen Dingen unterstützt, was ich tue. Danke dafür und schön, dass es euch gibt. Auch ein Danke an meine Freunde, die mir das Gefühl geben, dass richtige zu tun.

Eins weiss ich jetzt, Stress ist ungesund, egal wie er zu Stande kam. Welche, weil sie zu viel arbeiten oder andere die mit der Situation nicht klar kam. Mein Körper hat darauf reagiert, aber ich habe nicht darauf gehört. Als mein Arzt sagte, es wäre alles okay, fragte ich nach, woher zum Beispiel die Instabität meiner Knie herkam, sagte er, Stress könnte eine Ursache sein. Ich sagte, ich habe keinen Stress. Was ich bis dato nicht wusste. Auch unbewusster Stress, wie bei mir, kann einen krank machen. Also nimmt euren Körper wahr und ignoriert es nicht. Ich habe daraus gelernt und es geht mir gut. Seit ich im Einklang mit mir selbst bin, sind die Symtome nicht wieder aufgetreten. Man sollte auf seinen Körper hören und ihn nicht ignorieren.

Stress mache ich mir nicht mehr und sage mir immer, nur ich entscheide, was mir gut tut. Wenn es stressig wird, sage ich alles mit der Ruhe. Die Gelassenheit, wie man etwas angeht, ist entscheidend.

Gehe raus und höre auf die Musik der Natur und mehr

Kann man nicht überall, aber es geht. Dieser Spruch steht auf einen Schild in unseren Garten. Klappt aber nicht immer wenn man in den Garten geht. Morgens kann man es gut hören, aber im laufe des Tages ändert es sich aber. Besonders wenn es schön draussen ist. Ich liebe diese Ruhe morgens. Einfach nur auf die Geräusche hören, die die Natur macht. Man hört den Wind, die Vögel. Ich fand es auch frühmorgens auf Sylt super. Meeresrauschen beruhigt. Einfach dem Meer zu schauen und zu sehen, das eigentlich sich viel bewegt. Die Möwen auf der Sandbank. Einige schliefen und einige waren ganz schön agil. Ich glaube es gibt dort auch Frühaufsteher und Spätaufsteher. Wenn Du auf sie zu gegangen bist um zu Fotografieren, dann flogen einige weg. Ich bin froh, das wir einen Strand gefunden haben, wo es am Tage auch nicht so voll ist. Die Hektik hat man schon zu hause, auf der Arbeit oder auf der Strasse. Bin ich froh auf den Dorf zu leben und nicht in der Stadt. Wie sagt man typisch Dorfkind. Aber manchmal glaube ich, wenn man Dorfkind ist bleibt man auch ein Dorfkind. Ist nicht immer der Fall. Genauso mit Stadtkindern. Stadtkind bleibt Stadtkind. Aber wie gesagt es ist nicht die Regel. Vielleicht wurde ich auch geprägt, weil wir Landwirtschaft hatten. Meine Eltern war es wichtig, das wir viel draussen waren. Wir waren ständig unterwegs und haben viel entdeckt. Was man in der Stadt nicht hat. Nachbarn die auf einen Aufpassen. Nachbarn die sich kennen und sich gegenseitig helfen. Spontan grillen und nicht auf den Balkon oder Strebergarten Meine Freundin wohnt in der Grossstadt. Aber ich glaube nicht, das sie alle Nachbarn kennt. Mehere Bekannte wohnen in der Stadt. Sie lieben es. Aber ich kann es mir nicht vorstellen. Wir sind schon ein paar Mal zu meiner Freundin gefahren, aber mir und meinen Mann hat es gar nicht gefallen. Mal hinfahren für ein paar Tage, aber nicht wohnen. Dafür liebe ich es zu sehr auf den Dorf zuleben. Kinder können in Garten toben und die Natur kennen lernen. Besonders wenn wir was in den Garten pflanzen und die  Kinder es gleich essen können, wenn sie es sich vom Baum oder Strauch nehmen. (Wenn es reif ist). Es schmeckt anders. Genauso wenn man Wasser aus der Glasflasche trinkt und nicht aus der Plastikflasche. Es schmeckt anders. Was erzählte meine Freundin. Ihr Kollege hätte erzählt, sein Kind glaubt, das es lila Kühe gibt. Ich glaube, meine Nachbarin kommt aus der Stadt. Trotz das sie einen Garten haben, spielen die Kinder sehr viel drin. Besonders am Computer oder an der PS. Bei uns gibt es Computer wenn das Wetter danach ist und nicht bei schönen Wetter. Da wird draussen was unternommen. Auch mal in Winter. Wenn Schnee fällt sind meine Kinder draussen, weil sie den Schnee lieben. Sie bauen dann einen Schneemann. Oder wir fahren Schlitten. Kann man in der Stadt so was machen? Kommt drauf an wo man wohnt. Man hört den Schnee unter den Füssen. Einfach schön. Mir hat jemand erzählt, das VW damals für das Werk einen Platz, in der Nähe von unseren Ort mit in der Planung war. Quasi als Standort in Betracht gezogen haben. Aber die Gemeinde wollte es nicht. Zum Glück. Sonst wäre hier jetzt Wolfsburg und ich wäre dann Stadkind. Nicht vorzustellen. Es würde anders aussehen.

 

 

So ist das Leben

Irgendwo habe ich gelesen, das jemand berühmtes sagt, er hasst Diskriminierug. Es ist immer schnell gesagt, aber tut jemand was dagegen? Im Fernsehen gab es einen Bericht für Kinder. Wie gehe ich mit den Smartphone um. Wie jung manche Kinder sind, die gar nicht wissen, was sie man sich eigentlich im Netz verhält. Es gibt Kurse, wie es Kindern erklärt wird. Wie schnell man in einer WhatsAppgruppe oder Facebook gemobbt werden kann. Kinder sagen manchmal was und dann läuft es von alleine ohne nachgedacht zu haben. Mein Kind erzählt immer, wieviel 6 bis 7 jährige Kinder ein Handy in der Schule haben. Wir haben ganz klar eine Absprache. Wenn unser Kind zu weiteren Schule geht, dann bekommt es auch eins. Grundschule ist zu früh. Sie können in der ersten Klasse kaum Schreiben, haben aber ein Handy. Ich bin froh, das einige Eltern auch so denken. Jetzt mal ehrlich. Diskrimierung und Mobbing muss doch gleich sehen. Wie schnell wird jemand über WhatsApp oder Facebook gemobbt. Diskrimierung wird teilweise über die Medien gefördert. Seit es Medien gibt taucht es immer wieder auf. Egal in welchen Land. Dann geschieht was und schon sind die, die vielleicht die gleiche Farbe, den gleichen Glauben, eine andere Meinung haben oder aus den gleichen Land kommen, abgestempelt. Man muss nicht alles über den gleichen Kamm scheren. Aber dadurch kommen aber die Vorurteile gegen einer bestimmten Gruppe. Mobbing ist ja meistens gegen eine bestimmte Person gerichtet. Ein Fall aus der Schule. Da sind zwei Freunde und die haben jeder noch einen älteren Bruder oder Schwester. Was ist ja egal. Jedesfalls hat einer der Älteren was im Unterricht gehabt und gleich versucht den anderen älteren Kind das zu erzählen. Jedenfalls hat der das seiner Mutter erzählt und sie fand es nicht toll. Jedenfalls sagte die Schulbegleitung von den anderen Kind, das es harmlos war. Die anderen Kinder hätten noch andere Sachen gesagt. Jedenfalls hat die Mutter bei der Lehrerin das andere Kind schlecht gemacht. Durch Zufall kam es raus, das sie die Familie für asozial hielt. Trotz das die Kinder vorher befreundet waren. Das Schlimme daran war, das die Mutter (die die andere Familie schlecht an der Schule gemacht hat) , die Freunde für ihre Kinder immer wieder kauft. Schlimm das es auch solche Mütter gibt. Die Schulbegleitung hat nur gesagt, das das andere ältere Kind kaum Freunde hat. Und das das Kind von der Schulbegleitung mit den anderen Kind aus Mitleid gespielt hat. Da frage ich mich, welche Familie asozial ist. Die Familie die Gerüchte in die Welt setzt oder die andere Familie. Für mich ist das ein no go. Wer Lügen oder Gerüchte in die Welt setzt, setzt doch Mobbing und Diskrimierung im Gang. Aber die Diskrimierung wird auch gefördert, wenn man schlechte Erfahrung macht und es die Erfahrung teilt. MEISTENS IST SO, das einige schlechte Erfahrung mit der Gruppe gemacht hat. So kommt das eine zum Anderen. Man muss sich den Anderen anpassen, sonst funktioniert auch die Integration nicht. Aber ich glaube, es wird immer Diskrimierung oder Mobbing geben, solange wir alle nicht um denken. Glaubenskriege gab es immer schon und darin wird sich nie was ändern. Es zieht sich durch die Geschichte. Auch das in manchen Ländern nur eine Meinung zählt. Ich finde, wenn man in ein anderes flüchtet, muss man sich anpassen. Es müssten die Frauen akzeptiert werden. Wie lange hat es gebraucht, das in den westlichen Länder die Emanzipation durchgesetzt hat. Ich frage mich immer wieder, wenn ich Berichte sehe, das Frauen zweiter Klasse behandelt werden. Ist die Frau weniger wert? Nah gut. Es ist die Gleichberechtigung noch nicht komplett. In manchen Männerberufen werden Frauen halt auch noch nicht akzeptiert. In manchen Frauenberufen könnte ich mir einen Mann auch nicht vorstellen. Man kann sich immer wieder belehren lassen. Es gibt immer Vorurteile. Wenn Frau mehere Männer hat, ist sie eine Schlampe. Hat aber ein Mann mehrere Frauen, dann ist er ein Hecht. Kann mir da einer einen Unterschied erklären. Warum wird Frau oder Mann so dargestellt. Egal ob Buch, Zeitschrift oder Film wird es immer so da gestellt. Das ist das wieder so ein Vorurteil. Was ich nicht verstehe. Ich weiß nicht ob das so noch ist. In der Türkei darf die Lehrerin keine Kopftücher tragen aber bei uns wollen sie es durchsetzten. Ich finde Kopftücher gehören nicht in den Unterricht. Der Unterricht muss neutraler Boden sein und sollte durch keine Religion beeinflussbar sein. Das Kreuz gehört auch nicht in den Klassenraum. Die Welt ist total verrückt. Die Frauen in Deutschland haben auch Kopftücher bei der Arbeit getragen. Durch die Zeit hat es sich geändert. Es sollte nie von einer Religion vorgeschrieben werden Kopfbedeckung zu tragen. Ich habe eine Türkin gefragt, warum sie keine Kopftücher trägt. Sie hat mir geantwortet, komm drauf an, wo man herkommt und wie gläubig man ist. Ich hatte damals gedacht, alle die der Religion zugehören machen es. Da hatte ich was zu gelernt. Dann kann man auch verstehen, das Leute anderer Religion dagegen sind, das Frauen sich verschleiern oder vermummen. Wenn das darstellt, das sie gläubig sind. Die Leute in den westlichen Ländern haben deswegen eine Abneigung und kommt dann zur Diskrimierung einer Gruppe. Vielleicht ist auch zu viel passiert. Ich weiß nicht, ob ihr die Filme „Die Bestimmung“ kennt.“ Nur weil eine Gruppe anders ist, wird sie diskriminiert. Aber es ist eine Gruppe die hilft. Wie man sich verstellen muss, um nicht aufzufallen. Jeder soll das tun, was er für richtig hält. Und sich nicht beirren lassen. Egal ob Glaube, anderer Meinung, einfach anders sein oder das gleiche Geschlecht liebt, jeder muss genommen werden wie er ist. Man muss Vorurteile versuchen zu entkräften, um Diskrimuerung oder Mobbing auszuschliessen. Jedenfalls haben die Römer damals kein Problem gehabt, einen Mann zu lieben. Aber man auch sehen, das Sklaven zu diesen Diensten rangezogen werden. Auch Kinder. Das ist echt schlimm in der Zeit. Die konnten nicht nein sagen. Trotz das sie damals im alten Rom sehr vorschrittlich war. Zum Glück werden Kinder bezüglich in diesen Bereich geschützt. Aber nicht überall. In manchnen Ländern werden sie sogar als Kind verheiratet. Teilweise auch mit älteren Herren. Die Kinder müssen davor auch geschützt werden. Leute muss das sein. Kind soll Kind bleiben. Ein Kind hat noch keine Ahnung. Missbrauch muss härter bestraft werden. Ich hoffe, irgendwann dürfen Kinder Kind sein. Ihre eigenen Erfahrungen sammeln und selbst bestimmen was sie wollen. Nicht nur hier sondern überall auf der WELT. Wie heisst es in den einen Lied. Kinder an die Macht, sie wissen nicht was sie tun. Wir leben in einer verrückten Welt, wo wir alle umdenken müssen. Egal welches Land. Für die Erde ist es 5 vor 12.

So was bekommt man über Whats App geschickt. Ist was wahres dran. Wie haben wir das nur überlebt?

Wer sich über mich ärgert, sollte immer bedenken, welche unsagbar schlimme Kindheit ich hatte.
Ich hatte kein Handy (GAR KEINS, nicht nur nicht das neueste Modell) und kein Internet.
Zur Schule und zurück musste ich mit dem Bus fahren, zu dem ich auch noch erst zu Fuß hingehen musste. Ich wurde nicht tagtäglich mit dem Auto bis direkt vor mein Klassenzimmer gefahren und dort auch wieder abgeholt. Meine Eltern haben es wohl nicht eingesehen, dass 2 Tonnen Auto für den Transport eines Kindes zur Schule in Bewegung gesetzt werden müssen, wenn da eh ein Bus fährt. Oder es lag daran, dass wir in unserer ganzen Armut nur ein Auto hatten, mit dem mein Vater zur Arbeit gefahren ist. Außerdem gab es vor der Schule eh nur einen Busparkplatz und keine 300 Stellplätze für in SUVs auf ihre Kinder wartenden Helikoptermütter. Dies habe ich wohl nur mit viel Glück überlebt.
Zum Spielen stand uns kein zehnfach TÜV-geprüfter Spielplatz zur Verfügung, wo unter der Schaukel eine Gummidämmmatte war, damit wir uns auch ja nicht zu Tode stürzten, wenn wir zu blöd zum Schaukeln waren. Wir mussten auf dem Bolzplatz oder auf dem Dorfplatz kicken, wir spielten im Feld zwischen Kühen, Stacheldrähten und Hecken, kletterten auf ungesicherte Bäume und liefen durch den Bach. Und wenn wir dabei auf die Schnauze flogen, dann heilte das meist von selbst, ohne dass man uns in Sagrotan oder sonst was badete und sofort wegen jedem Fliegenschiss zum Arzt schleppte.
Wir waren so arm, wir konnten uns nicht mal eine Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit leisten. Geschweige denn einen Doppelnamen wie Jeremy Pascal oder Finn Torben. Einen Namensaufkleber des Nachwuchses auf der Heckscheibe gab es nicht. Unsere Eltern mussten uns in der ganzen Not noch ohne Hilfsmittel mit Namen kennen. Das ging aber auch, denn sie sahen uns ja auch häufig genug, weil es keine Ganztagesbetreuung in der Schule gab und wir nicht nur zum Abendessen und Schlafen zuhause bei ihnen waren. Selbst die Ernährung ihrer Kinder mussten in diesen Notzeiten die Eltern noch selbst übernehmen. Da gab es haufenweise Mütter, die das historische Ritual des Kochens noch beherrschten und auch durchführten!
Dass wir das alles einigermaßen überstanden haben, grenzt schon an ein Wunder. Dass unsere Eltern dafür nicht in den Knast kamen, noch mehr. Heute ist das alles zum Glück ja gar nicht mehr vorstellbar! Wo kämen wir denn da auch hin???
Aber wer so aufwächst, der muss auch zwangsläufig einen Schaden davontragen. Also habt Nachsicht mit mir. Ich bin ja schon froh, dass ich bei all diesen unsäglichen Missständen nicht gleich gestorben bin!
PS: Text nicht von mir, aber als ich ihn las, musste ich ihn kopieren und teilen 😜!
Einen schönen Tag euch

Erfundene Geschichte Teil 4

Thomas

Wir sind schon eine Woche bei meinen Großeltern. Helene habe ich noch nicht gesehen. Jan hat sie schon dreimal gesehen. Er hat ihr nichts verraten. Es klingelt und bin alleine hier. Ich gehe zu Tür. Jana steht davor. „Hallo Jana.“ “ Hey Tom. Darf ich reinkommen? Nur kurz.“ „Ja, komm rein. Was verschafft mir die Ehre?“ „Es ist wegen Lene. Tut mir leid, wie das alles läuft. Es ist meine Schuld. In Hamburg war ich mir nicht bewusst, dass ich mich schon längst für jemand anders entschieden habe. Ich habe Euch beiden gesehen und festgestellt, wie harmonisch ihr beiden zusammen seid. Wie Ying und Yang. Ich war mir da noch nicht klar, was ich für Fabian empfinde. Es wurde mir erst in Hamburg klar. Als sich Fabian und Helene getrennt haben, war ich für Beide da. Ich dachte, das wir nur Freunde sind. Aber es hat sich mehr zwischen uns entwickelt. Ich wollte einfach an den Plan festhalten, mit Dir zusammen zu kommen. Aber das war eine fixe Idee. Leider konnte ich Helene noch nichts sagen. Sie schottert sich ab. Jan sagt, sie will uns zusammen bringen. Das will ich nicht.“ „Sei mir nicht böse. Aber ich will auch nichts von Dir. Wollte ich nie. Das habe ich Dir schon mehrmals gesagt.“ „Ich weiss. Deshalb will ich Dir einen Plan vorschlagen.“ „Welchen?“ Jana erklärte mir ihren Plan. Ich höre zu und überlege, ob der Plan funktionieren würde. Ich bezweifele den Plan. Dann sagt Jana zu mir : „Kommst Du morgen auch?“ „Wohin?“ „Jan und ein paar Leute wollen zur Zeltdisco. Helene kommt bestimmt auch.“ „Weiss nicht. Mal sehen.“ Jana geht und ich bleibe allein zurück. Abends gehen Jan, Claas, Juli, Enna und ich in eine Pizzeria. Plötzlich sehe ich Helene. Sie kommt an unseren Tisch. Sie grüßt und wir grüssen zurück. „Was machst Du hier?“, fragt Enna sie. „Pizza abholen. Wir wollen einen Pizzaabend bei Sara machen. Morgen ist Party time und müssen noch was planen.“ Dann schaut sie mich an. „Was machst Du hier Tom? Hat Dich Jan überredet?“ „Nicht Jan. Sondern meine Eltern.“ „Okay. Oh unsere Pizza ist fertig. Dann bis die Tage Leute.“ Helene nimmt ihre grosse Pizza. Sieht aus wie eine Familienpizza und verschwindet. „Ich hoffe, sie ist nicht für sie allein.“, sagt Enna. „Keine Panik Enna. Sie treffen sich mit mehreren Leute wegen den Ernteumzug. Jana meint, das irgendwas schief gelaufen ist. Sie hätte hier Pizza bestellt und entweder Sara oder Helene holt sie ab. Es hat wohl Helene getroffen.“, erwidert Jan als Antwort. Ich frage mich gerade, ob sie so eine Pizza alleine schafft. Danach Aussehen tut sie nicht. Dann läuft das Gespräch nur noch über die Verlobung von Claas und Enna. Das Claas mal heiraten will, hätte ich nie gedacht. Ich denke gerade an Helene. Warum hat sie mich eben gefragt, ob ich durch Jan hier bin. Hat Jan was erwähnt? Jan spricht mich an. „Du kommst doch auch mit morgen zur Zeltdisco.“ „Glaube nicht.“ „Ach komm schon.“ Ich lasse mich überreden. Am nächsten Tag sind wir im Zelt. Ganz schön voll hier. Jan, Claas und ich gehen an die Theke. Dann sehe ich Helene wie sie angeheitert mit einen Typ tanzt. Sara kommt auf uns zu. Sie schaut in die Richtung wo ich hinschaue. „Tom, das ist harmlos.“, sagt sie zu mir. „Was?“ Claas geht zu den Beiden hin und begrüßt ihn. „Das ist Ennas Bruder. Die schäckern immer, wenn ein Typ sie blöd anmacht. Sie trinkt ganz schön durcheinander. Wenn das mal gut geht.“ „Wird es.“ , sage ich noch und gehe zu ihr. „Hallo Helene.“ Sie dreht sich um und starrt mich an.

Helene

Ich höre meinen Namen und drehe mich um. Verdammt nochmal was macht Tom hier. Ich starre ihn an. Langsam bekomme ich meine Sprache wieder. „Soll ich ihn… “ Ich falle meinen Cousin ins Wort. „Nein brauchst Du nicht Hauke. Das ist der Bruder von Claas. Hört quasi zur Familie. Hallo Tom.“ Ich muss was trinken. „Hallo Tom. Ich bin Hauke. Schön Dich kennen zu lernen.“ Mein Cousin verwickelt ihn in ein Gespräch. Thomas antwortet ihn höflich. Ich merke, das er eher mit mir reden möchte. Also retten. Ich muss mir den Abend schön trinken. „Hauke. Da kommt Marianne.“ Er dreht sich und tatsächlich kommt sie auf uns zu. Das ist Timing. Ich hatte es ja nur so gesagt, weil er Marianne nicht ausstehen kann und sie ihn an schmachtet. „Tut mir leid Tom. Ich muss los.“ „Kein Problem.“ , erwidert Thomas darauf und schaut mich fragend an. Hauke verschwindet und Marianne hinterher. „Lange Geschichte Tom. Lass uns was trinken gehen.“ „Ich habe Zeit und nichts besseres zu tun.“ Wir gehen zur Theke und bestellen was. Dann fangen wir eine Unterhaltung an und lachen viel. Ab und zu trinken wir was. Dann schauen wir uns in die Augen. Es wird immer verschwommener was dann passierte. Am nächsten Morgen klingelt mein Handy. Ich mache die Augen auf. Zum Glück bin ich zuhause. Wie bin ich eigentlich hier her gekommen. Verdammt wo ist mein Handy und drehe mich um. Was ist das denn? Tom liegt neben mir nackt. Was habe ich getan? Daran kann ich mich gar nicht erinnern. Filmriss. Totales Blackout. Oh ich bin auch nackt. Habe ich etwa mit ihn geschlafen? „Mach das Handy aus. Claas du brauchst mich nicht immer damit wecken.“ „Sorry, ich bin nicht Claas.“ Thomas dreht sich um und schaut mich an. Mir wird bewusst, das ich nackt bin. Ich ziehe meine Decke hoch. Der Hintern sieht knackig aus. „Moin Lene. Wo bin ich überhaupt?“ „Bei mir.“ „Das Einzige woran ich mich erinnern kann, das ich Dich nach Hause bringen wollte. Du wolltest es erst nicht, aber dann kam ein Thorsten an. Du hast mich dann gebeten, Dich nach Hause zu bringen. Was ich auch gemacht habe. Du wolltest in deiner Wohnung noch was mit mir trinken. Dann sind wir in deine Wohnung gegangen und ich habe mir ein Taxi gerufen. Sie sagten mir es dauert eine halbe Stunde. War das Taxi nicht da? Ich weiss nur noch, das wir was getrunken haben. Mehr weiss ich nicht. Wenn ich uns so ansehe, frage ich mich warum wir nackt sind. Haben wir miteinander geschlafen?“ „Keine Ahnung. Ich hatte gedacht, Du kannst es mir sagen. Ich will nur Freundschaft.“ „Warum?“ „Es ist entspannter. Wir können es ja ausweiten?“ „Wie meinst Du das?“ „Freundschaft mit gewissen Vorzügen. Wir wissen nicht, ob wir es getan haben.“ Mein Handy klingelt. Verdammt nochmal. Ich gehe ran. Elisa ist dran. „Moin.“ Elisa fragt mich wo ich bleibe. Ich erkläre ihr, das es mir nicht so gut gehe und frage sie, ob sie es mal ohne mich hinbekommen. Sonst war ich ja immer da und es hat auch immer jemand beim Aufräumen gefehlt. Diesmal bin ich es. Dafür mache ich es morgen früh. Sonst hatte ich ja Sonntags frei. Der Vorschlag wurde von ihr angenommen. Sie legte auf. „Wer war das?“ , fragt mich Thomas. Ich erkläre es ihn. „Du kannst ruhig hingehen. Ich fahre nach meinen Grosseltern.“ Momentmal so nicht. Ich will jetzt was anderes nach Anblick seinen gut geformten Körpers. „Nichts da. Wir wurden unterbrochen. Also wir sollten es ausprobieren.“ „Was?“ „Freundschaft mit gewissen Vorzügen ohne schlechtes Gewissen dem Anderen gegenüber. Ich habe sowas noch nie gemacht. Wir sind so wieso nackt, dann können wir es doch ausprobieren.“ Thomas schaut mich an und fragt mich dann: „Miteinander schlafen?“ Ich nicke. „Bist Du sicher?“ Und wie ich mir sicher bin. Dann rücke ich näher zu ihn und schaue ihn in die Augen. Er kommt näher und fängt an mich zu küssen. Thomas ķüsst mich am ganzen Körper. Verdammt das war heute nacht doch kein Traum. Wir lieben uns immer wieder bis mein Handy wieder klingelt. Ich sehe aufs Display. Jana. „Tom ich muss ran gehen und bitte leise sein.“ Thomas hält inne mit den Küssen und sagt nichts. „Hallo Jana.“ „Hallo Lene. Holst Du mich und Sara in einer halben Stunde ab.“ Ich schaue auf die Uhr. Shit es ist schon spät. „Ja, mache ich.“ „Sorry, das ich beim Aufräumen nicht da war Helene. Sonst hätte ich da schon gefragt. Weißt Du wo Thomas ist?“ Ich schaue Tom an. „Nein. Warum?“ „Jan meint, er wollte Dich nach Hause bringen.“ „Daran kann ich mich nicht erinnern.“ „Okay.“ Jana legt auf. Thomas schaut mich fragend an. „Wir müssen später weitermachen Tom. Ich muss los. Gleich bin ich auf den Erntewagen. Aber duschen können wir noch zusammen.“ Daran könnte ich mich glatt gewöhnen. Wir duschen zusammen. Dann ziehen wir uns an. „Tom.“ „Ja.“ „Erzähle es keinen, was wir getan haben. Unser Geheimnis.“ „Warum soll es ein Geheimnis sein?“ „Wegen Jana. Wenn Du das Geheimnis für Dich behältst, überlege ich es mir noch.“ „Was?“ „Es ist noch nicht der richtige Zeitpunkt. Aber ich könnte mich daran gewöhnen. Vielleicht überlege ich es mir auch dann mit einer Beziehung mit Dir.“ Thomas grinst und nickt. „Sehen wir uns heute noch Helene. Ich nicke und gebe ihn einen Kuss. Dann schießen wir los. Als wir später durchs Dorf ziehen, steht Tom mit seinen Vater und meinen Vater zusammen. Jana holt ihn auf den Erntewagen. Wir sitzen uns gegenüber und er neben Jana. Wenn meine Freunde und die Anderen nicht schauen, berühren wir uns. Irgendwann kommt Jan mit Juli drauf und wir fahren zum Festzelt. Da wird getanzt. Was ist das? Thomas, Juliane und Jan tanzen mit. Jana erzählte es mir schon, das wir zwei Paare zuwenig sind und jemand dafür einspringt. Die Drei können es doch nicht. Jana kommt auf mich zu. „Können wir Partnerwechsel machen. Du nimmst Tom und ich Fabian. Tom kann das nicht, aber er hat sich bereit erklärt ein zuspringen. Du kannst ihn das besser erklären als ich.“ „Okay.“ Ich gehe auf Thomas zu und stellen uns auf. Schnell merke ich, das er das kann. Genauso wie Jan und Juliane. Merkwürdig das müssen sie mir erklären. Als wir fertig getanzt haben, fällt mir auf , das Juliane Tracht an hat. Die Jungs auch. Wir stehen an der Theke. „Sag mal, woher könnt ihr das tanzen? Heufahrer zum Beispiel.“ „Von uns.“, sagen Enna, Fabian und Jana gleichzeitig im Hintergrund. Ich drehe mich um. Enna erzählt weiter. „Jan und Juli wollten es lernen. Jana sagte mir welche Tänze ihr tanzt. Und Claas hatte keine Zeit. Also musste Tom her halten. Fabian, Jana, Sara uns Steffen haben dann mitgeprobt. Komm lass uns was trinken.“ „Heute nicht. Muss morgen früh raus.“ „Du warst doch heute dran.“, sagt Jana zu mir. „Ja, ich war nicht da.“ „Du auch nicht?“ , fragt sie zurück. Ich nicke. „Ich habe verschlafen. Ich gehe jetzt heim.“ „Soll Dich jemand heim bringen?“, fragt Jan. Ich schüttel den Kopf. Dann gehe ich heim. Eine Stunde später klingelt es an der Tür. Das ist bestimmt Thomas. Ich mache die Tür auf und Thorsten steht davor. Er drängt mich rein und schliesst die Tür. „Mich gestern heiss machen und dann den Looser nehmen.“ „Was willst Du?“ „Was wohl?“ Er fängt mich an zu küssen. Plötzlich wird die Haustür aufgeschlossen und Thomas steht in der Tür. Woher hat er den Schlüssel. Egal. Dann sehe ich meinen Vater. Thomas nimmt ihn an den Kragen und mein Vater geigt ihn die Meinung. Dann ist er fort. „Was tut ihr hier?“ „Ich habe versucht Dich anzurufen. Du bist nicht dran gegangen. Ich wollte wissen, ob ich kommen kann. Du willst ja nicht, das es alle wissen. Darum habe ich erst gewartet bis ich Dir folgen wollte. Thorsten hatte Jana gefragt und sie hat gesagt, Du bist zu hause. Irgendwann habe ich ihn nicht mehr gesehen. Ich hatte eine Ahnung. Dann sah ich meine Eltern mit deinen Eltern an der Theke. Deinen Vater habe ich es erzählt. Wir sind dann hier hergefahren. Leider musste ich es ihn sagen, das ich Dich liebe.“ „Was hast Du gesagt?“ „Tom liebt Dich und Du ihn. Das hat er mir nur gesagt. Du weiss, ich erzähle es keinen weiter. Ich freue mich für Euch. Ich muss zurück.“ Mein Vater geht. „Du solltest es keinen sagen.“ „Er hat mich gefragt, warum ich mir Sorgen mache. Ich erklärte es ihn. Sonst wäre er nicht mitgekommen.“ Dann kommt er auf mich zu und küsst mich. Ich kann ihn nicht böse sein. Ich nehme ihn mit ins Schlafzimmer. Wir ziehen uns gegenseitig aus und lieben uns. Am nächsten Morgen bin ich gerädert. Wir haben uns wieder die ganze Nacht geliebt. Wie soll ich es Jana bei bringen. Heute morgen räumen wir auf. Fabian, Jana, Jan und Thomas machen mit. Am Nachmittag tanzen wir wieder Heufahrer. Am Ende der Tanzveranstaltung küsst mich Tom auf der Tanzfläche. Ich bin irritiert. Er hat mir was versprochen. Ich stoße ihn weg. Oh mein Gott Jana. Dann sehe ich Jana. Mist. Ich laufe aus den Zelt. Jana folgt mir.

Fast zwei Jahre später

Bin ich froh, das Jana mir hinter hergerannt ist. Thomas und ich sind seit dem Vorfall zusammen. Meine Freundin hat mir erklärt, das sie mit Fabian zusammen ist. Sie wusste nicht wie ich darauf reagieren würde. Und wir haben beide unsere Pläne mit Tom geschmiedet. Ich wollte ihn wegen Jana sausen lassen und sie wollte mich verkuppeln. Ganz schön crazy. „Na, worüber grübelst Du nach Schatz?“ „Ich kann immer noch nicht fassen, was damals aus der Situation heraus alles geklärt wurde. Es ist viel passiert seit dem. Jana ist mir damals hinter her gerannt. Sie hat mir alles erklärt. Euren Plan. Dann seid ihr um die Ecke bekommen. Das war alles zuviel für mich. Ich konnte nicht glauben, das Du bei so einen Spiel mit machst.“ Ich muss ihn deshalb immer aufziehen. „Helene, Du weisst das der Plan so nicht war.“ „Ich weiss. Aber irgendwie hatte ich mich den Abend verarscht gefühlt. Das Einzige was ich damals dachte, ich muss hier weg. Dann bist Du abends noch zu mir gekommen und hast es mir erklärt. Es gehörte gar nicht zum Plan, das Du mich nach der Disko nach Hause bringst und bei mir übernachtest. Ich dachte erst, es gehört zum Plan. Jana meinte später nur, das Tanzen und den Kuss. Sie hat nicht mal gewusst, das ihr vorher schon angefangen habt zu üben. Und jetzt? Wir sitzen hier und sind verheiratet. Hast Du mich geheiratet, weil ich schwanger. Wir hätten nicht Silvester zu deiner Tante nach Sylt fahren sollen.“ „Schatz, sie hatte uns eingeladen. Dann den Stress mit den Umzug. Wir hatten uns kaum gesehen. Quasi hatte ich schon bei dir gewohnt. Meistens nur am Wochenende. In der Woche war ich in Hamburg in meiner Heimat. Aber ohne Dich. Aber das Du in Dezember die Pille absetzt, kann ich doch nichts dafür.“ Thomas grinst mich an. Er weiss, das es nicht so war. Jedesmal zieht er mich damit auf. Ich hatte in Dezember wegen Weihnachten Stress und hatte dadurch vergessen ein paar Tage die Pille zu nehmen. Das habe ich ihn auch gesagt. Silvester hat keiner mehr von uns daran gedacht. Die Stimmung war super. Wir haben was getrunken und sind morgens ins Bett gestolpert. Sylt ist echt toll bei Silvester. Nicht so voll. Jetzt sind wir zum Tatort wieder gekommen. Stimmt nicht so ganz. Wir sind nicht bei seiner Tante sondern in einer Ferienwohnung. Von hier aus sieht man das Meer von den Balkon. Es ist unsere Hochzeitsreise. Nach einigen Minuten des Schweigen redet Tom weiter. „Helene. Ich weiss, das Du nicht mit Absicht schwanger geworden bist. Es gehören immer zwei dazu. Ich hätte auch daran denken können, weil Du es gesagt hast. Verschwiegen hast Du es nicht. Aber der Moment war einfach zu magisch. Ich und ich glaube auch Du, weisst es. Wir wollten es. Wir werden demnächst beide 30. Es war kein Unfall sondern ein Liebesgeständnis. Das hat mein Plan etwas vorverlegt, aber so schnell hätte ich auch nicht gedacht.“ Stimmt er hat sich riesig darüber gefreut. Eigentlich wollte er mich an seinen 30. Geburtstag heiraten. Aber das ist erst Anfang Juli. Ich hätte vielleicht erst ein Jahr später geheiratet. In März hatten wir unsere standesamtliche und Ende Mai unsere kirchliche Trauung. Jetzt bleiben wir sechs Wochen auf Sylt. Kurz nach meinen Geburtstag fahren wir heim. Wo wir dann genau wohnen, weiss ich nicht. Tom hat gesagt, es ist eine Überraschung für mich. Wir wollen etwas Zeit für uns. Darum sind wir auf die Insel gefahren. In September sind wir fast zwei Jahre zusammen. Es fehlen nur noch drei Monate dazu. Er hat mich überrascht mit der Reise. Ich liebe ihn. Sogar für solche verrückten Ideen. Meinen Job mache ich jetzt bei meinen Schwiegervater. So können wir variieren wo wir wohnen. Aber wenn unser Kind in den Kindergarten geht, müssen wir eine Lösung finden. Er kann doch nicht in zwei Kitas gehen. „Ich liebe Dich Thomas.“ „So förmlich Schatz? Ich liebe Dich auch. Und ich freue mich auf die Herausfoderung mit unseren Kind und uns. Ich werde immer für Euch da sein.“ Ich weiss und küsse ihn.

Erfundene Geschichte Teil 3

Helene

Wir sitzen beim Abendessen . Mit Elisa habe ich nach dem Mittagessen noch telefoniert. Jana habe ich auch kontaktiert und erklärt, das nie was zwischen uns steht. Und das ich in drei Tagen zurück komme. Für mich heisst das, ich habe mich gegen Thomas entschieden. Jana habe ich es nicht gesagt. Aber Jan werde ich es sagen. Mir ist hier oben einiges klar geworden. Beides geht nicht. Meine Grosseltern sind heute auf einen Tagesausflug und kommen heute erst gegen neun zurück. „Sag mal Helene, wie geht es Heinrich Hansen in Hamburg denn?“ „Friedrich! Wie soll unsere Tochter wissen, wie es Heinrich geht?“, sagt meine Mutter Larissa. „Larissa. Unsere Tochter hat Thomas Hansen kennengelernt.“ „Du meinst, das sie Heinrich, Sonja, Juliane und Claas auch kennt?“ „Mama, ich kenne Juliane, Claas, Thomas und Heinrich. Aber wer ist Sonja?“ „Heinrichs Frau. Und woher kennst Du die Anderen?“ „Mama. Du weisst doch das ich Hamburg war. Auf einer Party. Da habe ich Thomas, Juliane und Claas kennengelernt. Dann habe ich Marie Louise getroffen. Sie ist die Tochter vom Chef. Jedenfalls hat sie mich gebeten einen Gefallen zu tun. Da habe ich dann Heinrich getroffen. Ihn geht es ganz gut. Übrigens Enna ist mit Claas zusammen.“ „Ja klar. Juliane ist dann mit Jan zusammen und Du mit Thomas.“ Mein Vater hörte unseren Gespräch zu. „Mama mit Jan und Juliane stimmt. Mit Thomas nicht.“ Meine Mutter schaut mich und dann meinen Vater an. „Friedrich Zufall oder Schicksal?“ „Schicksal. Was ich nicht verstehe, das Du nicht mit Thomas zusammen bist. Du liebst ihn und bis deshalb zu uns geflüchtet.“ Mein Vater spricht aus was ich gerade denke. „Liebst Du Thomas?“ ,fragt meine Mutter. „Ich weiss nicht, ob es Liebe ist. Ich fühle was für ihn, was ich vorher in dieser Form nicht kannte.“ „Friedrich. Eindeutig Schicksal. Willst Du mit Thomas nicht zusammen sein?“ „Doch Mama. Es geht nicht.“ „Warum geht es nicht? Weil er in Hamburg wohnt. Ich habe den Fehler gemacht,  weil wir viel unterwegs waren, den Kontakt zu Sonja und Heinrich aus laufen zu lassen. Sonja war meine beste Freundin.“ „Mama. Das er in Hamburg lebt ist nicht die tragende Rolle. Sondern Jana.“ „Wieso Jana?“ „Sie liebt Ihn und ich glaube, er liebt sie nicht. “ „Wieso glaubst Du das?“ „Sind sie zusammen?“ „Nein. Wenn er was für sie fühlen würde, dann wären die Beiden bestimmt schon länger zusammen. Juliane meinte, ihr Bruder mag Jana nur als Kumpel.“ Meine Mutter schüttelt den Kopf. Mein Vater fragt mich, ob ich eine Telefonnummer von Heinrich hatte. Ich überlege. Marie hatte mir die Nummer gegeben. Dann nicke ich und gebe sie ihn. Mein Vater will seinen alten Freund mal anrufen. Es ist lange her. An den Abend wurde das Thema nicht weiter vertieft. Ich gehe in mein Zimmer und rufe Jan an. „Hier ist Jan.“ „Hallo Jan. Hier ist Helene.“ „Mensch Helene wo bist Du? Wir suchen Dich.“ „In den Bergen bei meinen Eltern und Grosseltern. Wer sucht mich denn  alles? So wichtig bin ich auch nicht.“ „Deine Freunde besonders einer. Und es ist nicht Fabian. Der ist mit deinen Problem zusammen.“ „Das ich nicht lache. Welches Problem? Habe ich denn welche?“ „Scheint so.“ „Ich wollte nur sagen, das ich in drei Tagen wieder zuhause bin. Ich hab Dich lieb.“ „Wie Du liebst mich und nicht Tom. Wir haben doch einstimmig beschlossen, das wir nur Kumpel sind. Was ist mit Dir los? Nur weil ich das erzählt habe.“ Ich lass ihn zappeln. „Du hast es bestimmt. Nicht ich. Ich hatte Zeit darüber nach zu denken. Der Gedanke gefällt mir. Dich kenne ich schon.“ „Mensch Lene. Ich hätte Dir das nicht erzählen sollen. Was ist mit Tom?“ „Was soll mit Tom sein. Der findet bald jemand anders.“ Ich muss das Lachen verkneifen.  „Stalkst Du mich jetzt etwa? Ich bin mit Juli zusammen. Ich liebe sie.“ Jetzt muss ich lachen wie er sich heraus redet. „Du veräpplst mich.“ „Nur die Tatsache, das ich in Dich verliebt bin. Ich habe gesagt, ich habe Dich lieb und nicht ich liebe Dich. Das ist der Unterschied. Über die Sache habe ich nachgedacht. Aber so richtig erscheint es mir nicht als Paar. Als guten Freund schon eher. Wo steht geschrieben, das Mann und Frau nur als Liebespaar befreundet sein können.“ Ich höre die Erleichterung von Jan durchs Telefon. „Ich dachte schon. Also was ist mit Tom?“ „Thema erledigt.“ „Was heisst das?“ „Wie gesagt, er muss sich damit abfinden. Er wird jemand finden, der besser zu ihn passt.“ „Heisst das, Du gibst Euch keine Chance?“ „Genau.“ „Bist Du Dir da sicher?“ „Ganz sicher. Ich werde vielleicht ein Jahr ins Ausland gehen. Mal sehen was ich mache. So ich muss aufhören. Handy lass ich jetzt aus. Also wenn Du mich noch umstimmen willst, vergiss es. Bis dann.“ „Ja bis dann.“ Ich lege auf und stelle mein Handy aus. Gute Idee von mir ein Jahr ins Ausland zu gehen. Ich werde meinen Plan zuhause weiter aus arbeiten.“ Jetzt drei Tage Ruhe. Thomas ist tabu für Dich. Je eher ich es begreife, umso besser.

 

Thomas

Das Telefon von Jan klingelt und er nimmt ab. Dann höre ich den Namen von Helene. Warum ruft Helene Jan an. Ich bin neugierig und höre zu, was ich normalerweise nicht tue. Es ist ein sehr merkwürdiges Gespräch. Jedenfalls was ich mit bekomme. Dann legt Jan auf. „Tom. Das sieht schlecht aus.“ „Was meinst Du.“ „Erst veräppelt sie mich, das sie mich liebt. Dann sagt sie, Du wirst jemand anders finden. Aber das ich ihr gesagt habe, das ihr Problem erledigt ist, das hat sie ignoriert oder wollte es nicht hören. Dann will sie auswandern. Eindeutig verträgt sie keine Höhenluft.“ „Wo ist sie denn?“ „Irgendwo in den Bergen.“ „Wo genau?“ „Keine Ahnung. Lene hat es mal erwähnt, das ihre Eltern in die Berge wollten.“ „Wohin?“ „Ich weiss es nicht mehr.“ „Dann ruf sie an.“ „Dir ist das wichtig, oder? Warum hast Du eigentlich ihre Nummer nicht? Oder hattet ihr wichtigere Dinge zu tun? Sonst hast Du immer erst die Nummer.“ „Sie hat mich geflascht. Irgendwie hatte ich gedacht, ich sehe sie in Hamburg noch. Dann habe ich Euch noch zusammen gesehen.  Kurze Zeit später kam eine SMS von Dir, das ihr zusammen seid. Ich verstand nicht, das Juli es so einfach hin nahm. Als Helene bei meinen Vater war, war ich sauer auf sie. Es waren alles nur Missverständ-nisse. Helene muss mich als Vollidiot sehen.“ „Wenn ich bedenke, wie Du Dich verhalten hast, dann trifft es zu. Du meinst es ernst. Du willst sie, sonst hättest Du  es mit der Nummer nicht vergeigt. Helene muss Dich ganz schön geflascht haben. Welche SMS von mir?“ Ich zeige ihn die SMS. „Die ist wohl von meinen Handy, aber nicht von mir. Zu der Zeit war ich noch draussen mit Lene. Oliver hat sich kurz vorher mein Telefon ausgeliehen. Sag mal steht er auf Helene?“ „Hat Oli nichts von erzählt.“ „Es wird immer merk- würdiger.“ „Stimmt. Was mache ich nur. Jana ist nett aber mehr nicht. Ich weiss, das Helene es als Problem sieht. Aber ich nicht.“ „Du weisst es auch nicht?“ „Was?“ „Jana ist nicht dein Problem mehr.“ „Was heisst das?“ „Sie hat kein Interesse mehr. Es hat sie jemand überzeugt?“ „Du?“ „Ich? Nein. Jemand kannst anders.“ „Wer? Ein guter Freund von ihr.“ „Du sprichst in Rätseln. Darum meintest Du zu Helene, das Problem hat sich erledigt.“ „Jip. Jana will es ihr persönlich sagen.“ „Okay. Dann muss ich mir eine Strategie überlegen“ „Drei Wochen hast Du Zeit?“ „Wieso drei Wochen? Fährt sie dann weg?“ „Nein. Dann ist Erntefest im Land der roten Röcke. Sie macht aktiv in der Trachtengruppe mit. In drei Wochen ist Aufführung. Helene macht da immer mit. Okay,  jetzt stelle ich es in Frage. Nein. Sie wird da sein.“ „Wo liegt den das Land der roten Röcke?“ „Finde es raus, dann weiss Du wo unser Ziel hingeht.“ Ich verabschiede mich, weil ich mir einen Plan ausdenken muss. Eine Woche später bin in Büro bei meinen Vater. Juli und Claas sind auch da. Meine Mutter ist seit einer Woche verreist. „Schön, das ihr hier seid. In einer Woche fahren wir nach Oma und Opa.“ „Ach Paps. Die wohnen um die Ecke.“ „Nein Juli. Nicht die Oma. Sondern eure Grosseltern mütterlich seits.“ „Da waren wir uns schon ewig nicht.“ , sagte Claas. „Jan?“, fragte Juli. Das denke ich auch. Wir wollten in das Land der roten Röcke. „Seine Familie kommt auch mit. In unsere alte Heimat. Wie ich gehört habe, hat Jan das mit Thomas sowieso vorgehabt.“ „Wir wollten in Land der roten Röcke.“ „Ja unsere alte Heimat Thomas.“ „Warum heisst es Land der rote Röcke?“ Claas antwortet mir. „Weil damals die Frauen meist rote Röcke trugen. Sie gibt es auch in andere Farben. Damals auch schon. Jede Farbe hatte eine Bedeutung. Die roten Röcke gehörten zur  Arbeits-kleidung. Hat Enna erzählt.“ „Ich weiss ungefähr wo meine Grosseltern wohnen. Wir waren als Familie schon lange nicht mehr da. Meine Eltern schon.