Ein kleiner Tipp zu der Adventsgeschichte

WENN IHR DENKT ES IST CHAOTISCH, DANN MUSS ICH GESTEHEN, IHR HABT RECHT.

Ich habe es bewusst gemacht. Wie es manchmal ist, man kommt irgendwo an und muss Eindrücke verarbeiten. Es sind sehr viele. Aber plötzlich stellt man fest, es kommt bekannt vor. Je mehr Zeit man mit etwas verbringt, um so besser findet man sich zurecht. Im Advent wird es auch immer ruhiger, na gut nicht für alle.

Jedensfalls eine Erklärung hier für:

Johannes hatte einen Unfall und liegt im Koma. In seinen Traum ist er Jackolus. Jakob träumt genau das Gleiche und schreibt es auf. Das an der Geschichte etwas Wahres dran ist, bekommt er durch ein Hinweis. Jakobs und Johannes Seelen sind im Traum verbunden. Jakob reagiert wie Johannes, weil die Seelen auch im realen Leben verknüpft sind. Das gerade Grammy etwas Licht ins Dunkel bringt, hat einen Grund. Ihr ist vor Jahren das Gleiche passiert. Das die Leute gleich am Anfang mit dabin sind, hat einen Grund, weil ein Geheimnis gelüftet werden muss, was alles in den Schatten stellt. Ich kan mir vorstellen, das es verwirrend ist, aber haltet durch, es wird einfacher.

Euch noch viel Spass dabei.

Es soll einfach ruhiger werden.

Adventskaender – Tag 3

24 Tage

bis

zur Entscheidung

Tag 3

Ich sitze an meinen Schreibtisch. Gestern war es irgendwie merkwürdig. Erst sagt mir Sarah, ich solle meinen neuen Chef alles zeigen. Dabei hat sie mir zugezwinkert. Ich glaube, sie gibt nie auf. Meine Kollegin hatte ihn schon einen Kaffee gebracht, aber als ich ins Zimmer kam, stand er vor den Foto und eine volle Tasse auf den Schreibtisch. Woher weiß der Typ, dass Johannes immer gesagt hat, er ist Grünauge und ich bin Blauauge. Wieso sagt er das? Er kennt ihn doch nicht. Ist das ein Spiel? Hat Paulus gesagt, Jakob sollte es sagen. Paulus macht immer so komische Andeutungen. Wie zum Beispiel: Wir sind ein tolles Team. Du bist eine tolle Frau, aber du weiß von unserer Firmenpolitik. Solange Johannes mein Vorgesetzter war, konnte er mich anbaggern. Irgendwie war ich traurig und froh, dass mein Boss nicht mehr da war. Traurig, weil …. . Ach egal, warum denke ich überhaupt nach. Froh, weil Paulus mich jetzt ein Jahr in Ruhe gelassen hat. Er ist einfach nicht mein Typ. Es liegt nicht daran, dass er mein Boss ist, sondern eher seine Art. Ich würde auch nichts mit ihn anfangen, wenn er mir privat über den Weg gelaufen wäre. Der Typ ist einfach ein Tabu. Sarah weiß es. Sie meinte, Johannes wäre sogar auf Paulus eifersüchtig gewesen, weil wir öfters Scherze gemacht haben.  Irgendwie habe ich das Gefühl, es wird sich in nächster Zeit viel ändern. Johannes und ich verstanden uns gut bis er mitbekommen hat, dass Marek nur ein Freund war und nicht mein Freund war. Ab den Tag wurde er manchmal etwas schräg. Sogar Sarah fiel es auf. Vielleicht störte ihn auch, dass sein Cousin mich anbaggerte. Paulus ist ein netter Typ, aber irgendwie hat er andere Wertvorstellungen wie ich. Deshalb habe ich seine blöden Anmachen nicht ernst genommen.  Jedenfalls als noch alles in Ordnung war, hatte Johannes ein Gespräch zwischen mir und Sarah mitbekommen, wo ich nebenbei erwähnte, dass mein Klassenkamerad und Freund Marek mich Grünauge nannte. Mein Chef kam in diesen Moment gerade ins Büro rein und fragte, weshalb mein Freund mich so nennen würde. Wenn ich an diese Situation denke, muss ich schmunzeln. Ich muss gestehen, ich war zu diesem Zeitpunkt noch nicht lange im Unternehmen. Vor meinen Geständnis zog mich Sarah auf, dass ich wohl Johannes schöne Augen machen würde. Ja, ich schwärmte für ihn, aber meiner neuen Kollegin wollte ich es nicht gleich auf die Nase binden. Ich muss an mein Lieblingsmärchen Snow White denken. Aus diesen Märchen habe ich vieles gelernt. Und mein Motto ist seit dem Tag: Schneewittchen wurde nicht vergiftet, sondern hat das Gute im Menschen gesehen und ihnen blind vertraut.  In heutigen Zeit muss man genau hinsehen, wem man vertraut. Wer kann ein Geheimnis bewahren oder verwendet nicht gewisse Information von jemand anders für sich, um gewisse Vorteile zu erhalten. Wenn das Vertrauen einmal verletzt wurde, kann schon ein einziges Wort viel Zweifel auflösen. Meine damalige Kollegin Moni aus meiner alten Firma hatte ich blind vertraut und sie nutzte mein Geheimnis aus, um mich zu zerstören. Jeder im Unternehmen wusste davon! Irgendwie kam das Gerücht hoch, dass ich nur den Posten haben, weil ich …. . Eben was jeder denkt. Marek holte mich dann jeden Tag ab bis die Stimmen verstummten, aber irgendwie konnte ich da nicht mehr arbeiten. Ich musste sehen, dass ich da weg kam und landete hier. Paulus und Johannes fragten nicht lange nach, warum ich diesen Job machen wollte und weshalb ich nicht weiter meinen Beruf ausübe. Seit dem bin ich sehr vorsichtig geworden und irgendwann merkte ich, dass Sarah eine sehr verschweigende Person war.  Das war kurz nachdem ich ihr gesagt hatte, ich wäre Blauauge. Jedenfalls Johannes sagte dann scherzhaft, er wäre dann Grünauge und Sarah wohl Graublauauge. Bei Paulus sagte er noch, er wäre Katzenauge. Wir lachten darüber. Sein Cousin kam rein und hakte nach, was so lustig wäre. Sarah erzählte es ihn. Ich weiß ja, das Sarah auf ihn steht, aber das weiß er nicht. Ich ziehe sie jedenfalls nicht damit auf. Johannes war nett und zu vorkommend. Diese persönlichen Dinge waren zu diesen Zeitpunkt sehr verwirrend. Ich überlege gerade, welchen Namen seine Freundin hatte. Judith ist ihr Name. Seit dem Verschwinden habe ich sie nie wieder gesehen. Ich schwelge schon wieder in alte Kamellen. Kino ist beendet, sage ich streng zu meinen Kopf Aber gestern dachte ich, ich hätte ein Déjà-vu Erlebnis. Warum hatte er sein Getränk noch nicht angerührt? Sarah meinte noch, dass Jakob sein Büro inspiziert.  Die Tasse war noch voll und ich denke nach einer Stunde ist er ungenießbar, außer man steht auf kalten Kaffee. Ich gab ihn die neue Tasse und wir berührten uns. In dem Moment trafen sich auch unsere Augen. Als dann noch Schritte zu hören waren, war der Zauber vorbei. Langsam fühle ich mich wie im Film, die drei Weihnachtsgeister die ich rief. Ich habe dann seinen Kaffee getrunken, als er mir gesagt hat, es dauert wohl länger. Eine Stunde später rief Paulus ein, dass sie Jakob mit zu Spendengala nehmen. Er hatte es ganz vergessen zu erwähnen. Ja, diese Gala kenne ich. Einmal waren Sarah und ich mit, aber das ist lange her. Nur weil Paulus und Johannes keine Begleitung hatten. Es war ein einziges Mal und der Moment, wo ich dachte…. . Oh, Mist. Schon wieder Vergangenheit. Jedenfalls kam am nächsten Tag die kalte Dusche als Judith ins Büro platzte und stellte Johannes zu Rede. Ab den Tag wurde Johannes etwas distanzierter zu mir. Das war vor drei Jahren und heute vor zwei Jahren hat er angefangen, mich runter zu machen. Egal was ich tat, es war alles falsch. Zwischendurch war Johannes dann wieder gut drauf, aber die meiste Zeit schlecht gelaunt.  Wieso schweifen meine Gedanken immer zu Johannes? Ich habe ein Jahr nicht mehr daran gedacht. Weshalb jetzt? Spielt mein Gehirn mir Streiche? Immer wenn ich Jakob berühre, habe ich das Gefühl, ihn schon länger zu kennen. Ein Tür knallen holt mich aus meinen Gedanken. Wütend kommt Sarah aus den Büro von Paulus. Seit wann ist meine Kollegin da? Als ich vorhin ins Zimmer kam, war ihr Platz leer.

„Moin Sarah!!

Verwirrt dreht sie sich zu mir um und sagt ärgerlich : „Morgen.“

Dann geht sie zur Kaffeemaschine und macht sich einen Cappuccino. Sarah hat auf die Tasten.

„Was ist los?“

„Nichts, Florentine.“

„Nach nichts sieht es nicht aus.“

Sie dreht sich zu mir um. Ihren Ärger sieht man ihr an. Eine Weile betrachtet sie mich und sagt: „Paulus beschwert sich bei mir und dann sagt er plötzlich, ich soll einen Tisch für euch beide bestellen?“

„Was bitte? Für ihn und mich?“

„Ja, wie sagte er zu mir? Ich will sie daten.“

Plötzlich kommt Jakob rein und hat wohl den letzten Satz mitbekommen. Er hakt nach.

„Wer will wen daten?“

„Paulus will mit mir einen Verabredung“, erwidere ich schnell. Jetzt verstehe ich warum Sarah so sauer ist. Erst macht er sie fertig und setzt anschließend noch etwas drauf. Nämlich ein Rendezvous mit mir. Ich verstehe sie.

„Sie und Paulus?“, hakt Jakob ein.

Wie auf Stichwort, beantworten Sarah und ich gleichzeitig die Frage mit Ja.

Kopfschüttelnd geht Jakob ins Paulus Büro. Aus den Zimmer kommt gar nichts. Kurze Zeit später kommen beide raus und teilen uns mit, dass wir alle ein Meeting zusammen haben. Paulus hätte sich falsch ausgedruckt. Wir sehen die beide irritiert an. Jakob bittet mich in sein Büro zukommen und ich folge ihn. Danach schließt er Tür.

„Setzen sie sich, bitte.“

„Habe ich was falsch gemacht?“

„Nein, nicht Du sondern Paulus.“

„Was?“

„Ich habe Paulus nur den Kopf gewaschen. So geht man nicht mit seinen Assistentin um.“

„Ich verstehe es nicht“, gebe ich ihn zur Kenntnis.

„Es sieht doch ein Blinder, wie vernarrt Paulus in sie ist.“

„In mich?“

„Nicht Du, sondern in sie.“

„In wen?“

„Soll ich dir ein Geheimnis verraten?“

Jetzt duzt er mich plötzlich. Einmal sie und dann du. Was soll das? Ich nicke.

„Ja, ich kann schweigen, wenn es angebracht ist. Ich weiß nicht, warum Johannes so sauer auf Paulus war. Jedenfalls habe ich ihn den Kopf gewaschen. Er soll nicht den gleichen Fehler machen.“

„Was heißt das?“

„Geheimnisse werden nicht ausgeplaudert und Vertrauen muss man sich erst verdienen. Wenn sie das nicht wissen. Es sieht ein Blinder, was hier in Büro abgeht.“

„Was willst du mir damit sagen?“

„Ach vergiss es. Paulus und ich haben beschlossen, heute noch ein Gespräch zu führen. Wir sind morgen mit seinen Vater und Onkel verabredet. Also, schmeißt morgen alles um. Wir sehen uns an Nikolaus. Kannst du dir das schon mal fürs Meeting ansehen? Es ist wichtig. Ich vertraue dir, dass du diese Information nicht weitergibst.“

„Okay.“

„Dann kannst du wieder an deinen Platz gehen. Für heute hast du und Sarah noch viel zu tun.“

Ich erhebe mich und gehe zur Tür. Als ich die Klinke runterdrücke, ruft Jakob: „Stopp.“

Schnell drehe ich mich um und Jakob steht da. „Du musst mir eine Frage beantworten.“

„Ja, welche?“

„Johannes und du. Was lief da?“

„Nichts. Er ist eingebildeter Typ. Ich bin froh, dass er nicht mehr da ist.“

Danach nimmt er mich in den Arm und flüstert mir ganz leise ins Ohr: „Ich glaube, Johannes sah es anders.“

Es kribbelt und dann lässt Jakob mich los. Ich sehe ihn in die Augen.

„Wie meinst du das?“

„Keine Ahnung. Paulus hatte eben was angedeutet.“

„Okay“, gebe ich als Kommentar ab.

Dann schlendere ich an meinen Schreibtisch. Kurze Zeit später verabschieden die beiden sich. Und danach ist Stille. Sarah und ich reden den ganzen Nachmittag kein Wort. Verrückte und verkehrte Welt. Auf einmal kommt Klausi rein, ein Freund von Paulus. Er ist auch sehr irritiert über die Sachlage. Dann macht Sarah Feierabend und guckt mich nicht mehr mir der Arschbacke an. Was ist hier los? Kurze Zeit später gehe ich auch. Als ich zuhause bin, frage ich mich immer wieder, warum Sarah mich den ganzen Tag ignoriert hat. Ich kann doch auch nichts dafür, dass Paulus auf mich steht. Aber er ist nicht mein Typ.

Adventsgeschichte Tag 2

24 Tage
bis
zur Entscheidung

Tag 2 – Jakob
Ich komme ins Büro und keiner ist da. Plötzlich steht der Typ von gestern Abend hinter mir und begrüßt mich.
„Hallo Jakob! Du bist früh dran.“
„Hallo“, antworte ich.
Wie hießt der Typ nochmal? Jetzt kommt eine Frau von gestern Abend ins Zimmer. Der Name fällt mir auch nicht ein. Es war und ist immer noch verwirrend.
„Hallo Paulus! Hallo Jakob! Florentine kommt später. Ihr Auto springt nicht an! Ich sollte nur kurz Bescheid sagen, bevor ihr euch wundert.“
„Danke, liebe Sarah. Ich treffe mich gleich mit meinen Vater und meinen Onkel. Da Florentine später kommt, kannst du ihn ja schon mal etwas rumführen. Am besten fängst du mit seinen Büro an. Ist das für dich in Ordnung?“
„Ja, natürlich. Wie lange bist du weg?“
„Ungefähr zwei Stunden.“
„Okay, dann bereite ich alles so weit vor, was du heute erledigen muss und du Jakob, folge mir unauffällig.“
Mit sehr großen Abstand folge ich Sarah in ein anderes Zimmer. Sie kommt mir irgendwie bekannt vor. Plötzlich bleibt sie stehen und dreht sich ruckartig zu mir um. Dann fängt sie an zu lachen. Verwirrt sehe ich sie an.
„Sorry, das war nur ein Joke. Du brauchst mir nicht in geheimer Mission folgen.“
„Nicht? Ich dachte….“, gebe ich grinsend zurück.
„Unser neuer Chef ist wohl ein Spaßvogel“, gibt Sarah als Kommentar ab.
„Kommt drauf an. Der Spruch unauffällig zu folgen, ist immer für ein Scherz gut. Findest du nicht auch? Man muss ja nicht alles so ernst nehmen.“
„Da hast du recht. Johannes sah das Anfang auch so und dann….. Ach, egal! Soll ich dir einen Kaffee bringen?“
„Ja, gerne. Florentine ist meine Assistentin, oder?“
Sarah blickt mich ernst an und erwidert: „Du nimmst mich jetzt auf den Arm, oder?“
„Nein, es war gestern alles etwas speziell für mich. Paulus hatte was erwähnt. Ich muss dir gestehen, ich bringe gerne mal etwas durcheinander. Namen zu Gesichtern merken, ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln.“
„Du meinst das ernst?“
„Jip“, teile ich ihr mich. Ich kann ja schlecht sagen, dass ich gestern noch ganz woanders war. Ein Tag vorher hat ich noch mit Iva gesprochen und gestern war ich plötzlich Jakob. Paulus kommt mir bekannt vor, aber was muss ich hier tun? Warum wurde ich hier her geschickt? Soll ich Paulus helfen? Sarah holt mich aus meinen Gedanken.
„Okay. Ich kenne das Problem von Florentine. Sie hat Paulus und Johannes immer verwechselt. Die beiden haben sich ein Spaß rausgemacht. Das ist jetzt Geschichte und du bist da. Aber verdrehe bitte Florentine nicht den Kopf“; sagt sie und sieht von oben nach unten an. Dann murmelt sie was.
„Was hast du gesagt?“
„Nichts. Ich glaube, du bist nicht Florentines Typ. Du hast genau erfasst. Tine ist deine Assistentin. Ich glaube es dir gern. Es ist ganz schön verwirrend, wenn man seine Kollegen im Restaurant kennenlernt. Im Endeffekt bist du, glaube ich, von Paulus auf den falschen Fuß erwischt worden. Glaube mir, wenn deine Assistentin es geschafft hat, dann rockst du das auch“, gibt sie lachend bekannt.
„Ja, bestimmt.“
„Ich hole eine Kaffee. Vielleicht ist Florentine gleich da und sie zeigt dir den Rest. Du kannst dich ja erst mit deinen Büro bekannt machen.“
„Eine gute Idee? Ich hätte noch eine Frage.“
„Ja?“
„Duzen sich hier alle?“
„Ja! Der Vater von Johannes hatte es damals hier eingeführt und wurde dann von den beiden Juniorchefs übernommen. Wie in einer großen Familie. So jetzt hole ich dir deinen Kaffee.“
Sarah geht aus den Raum. Ich sehe einen Spiegel und betrachte mich. Als ich mich heute Morgen im Badezimmerspiegel betrachtet hatte, dachte ich, ich wäre in einen falschen Film gelandet. Mein Spiegelbild sah total schräg aus. Etwas stabil gebaut, wie ein durchtrainierter Boxer mit einen breiten Kreuz. Na gut, nicht alle Sportler dieser Sportart sehen so aus. Dazu kam die Haarfarbe. Rot wie Pumuckl. Wer ist Pumuckl? Jedenfalls fiel mir der Name ein, als ich die grässliche Farbe auf meinen Kopf sah. Meine Blicke wandern durch den Raum und meine Augen bleiben bei einen Foto hängen. Ich gehe hin und sehe es mir detailliert an. Paulus, Samuel, Onkel Fredo, Eva, Grünauge, Friederike, Carla und Jonathan. Auf einmal räuspert sich jemand. Ich drehe mich um und Florentine steht da.
„Kennst du die Familie?“
Ich schüttle den Kopf und sie kommt zu mir.
„Paulus, Samuel, Frederik, Eva, Johanes, Friederike, Carla und Jonathan. Ich hoffe ich habe alle zusammen.“
„Wer war der Grünauge nochmal?“, frage ich und zeige auf den Typ.
„Johannes…. . Woher kennst du den Namen Grünauge`“
„Es fiel mir spontan ein, als ich ihn auf den Bild sah.“
„Okay. Hier ein Kaffee.“
Unsere Hände berühren sich und schon blicken wir uns in die Augen. Ich höre Geräusche und beende den Blickkontakt. In nächsten Moment kommt Paulus rein.
„Und hat Sarah dir alles gezeigt?“
„Nein, wolltest du nicht weg.“
„Mein Vater rief mich an, ich sollte dich nachher mitbringen. Ich kann dir alles zeigen.“
„Ja, super. Ich folge dir sehr unauffällig“, teile ich lachend mit.
„Du fängst schon so an wie…. . Ach egal, liegt wohl am Büro.“
Wir setzen uns in Bewegung und drehe mich zu Florentine um. Frau Liebling, trinken sie meinen Kaffee. Er wird bestimmt kalt sein, wenn ich wieder da bin.“
„Oh, danke. Herr Prinz.“
Dann folge ich Paulus.
„Wir duzen uns hier. Also bitte nicht förmlich“, teilt mir Paulus bei unseren Rundgang mit. Kurze Zeit später treffen wir auf Onkel Fredo und Jonathan.
„Hier ihr bist du“, sagt Fredo zu Paulus und wendet sich dann zu mir: „Du bist also Jakob?“
„Ja, mein Name ist Jakob Prinz.“
„Willkommen im Unternehmen“, sagt Jonathan in meiner Richtung und gibt mir die Hand. Plötzlich sieht er in meine Augen und fragt irritiert: „Kennen wir uns irgendwoher?“
„Kann sein. Vielleicht seid ihr euch schon mal begegnet, Onkel Jonathan. Jakob darf, ich dir vorstellen. Mein Vater Frederik und sein Bruder Jonathan.“
„Angenehm“, gebe ich als Antwort.
„Rufe Sarah bitte an und sagt, wir kommen heute nicht mehr ins Büro. Sie und Florentine können Feierabend machen. Die beiden arbeiten beide eh so viel, seit …..“, sagt Jonathan und hört auf zu sprechen. Langsam sammelt er sich wieder und stellt uns vor vollendeten Tatsachen.
„Wir sind auf eine Weihnachtsgala eingeladen. Jakob muss da jetzt durch.“
„Ja, Onkel Jonathan. Müssen wir wohl alle. Am besten hat es Johannes gemacht. Aber leider ist er nicht mehr da.“
Plötzlich erinnere ich mich ein bisschen. Jedes Jahr am 02. Dezember ist diese Spendengala. Familie musste komplett erscheinen und wenn nicht alle Zeit hatten, musste jemand aus der Firma herhalten, der was zu sagen hatte. Diesmal fiel es wohl auf mich. Ich glaube, ich kenne die Familie von so einen Event. Woher sollte ich sonst ihre Namen kennen?

Adventskalendergeschichte

Ich dachte, ich schreibe eine kleine Geschichte, wofür ich jeden Tag eine Fortsetzung schreibe. Es ist mal wieder was anderes Ich wünsche viel Spass beim Lesen. Die Geschichte heisst: 24 Tage bis zur Entscheidung.

Es ist eine Geschichte von Fantasy, Liebe und was das Leben so bringt. Wir müssen alle Entscheidungen treffen. Auch über sieht manchmal das Wesentliche, was im Alltag untergeht.

24 Tage

bis

zur Entscheidung

Epilog

Es war ein stressiger Tag in der Firma. Ich komme gerade nach Hause. Essen war heute mal wieder Nebensache. Mal wieder, muss ich gestehen. Mein Chef Paulus scheucht seine Vorzimmerdame Sarah und mich von A nach B. Sie ist nicht nur meine Kollegin, sondern eine sehr gute Freundin für mich. Es war nicht immer so. Paulus war mal anders zu mir. Seit sein Cousin Johannes vor einen Jahr plötzlich verschwunden war, ist Paulus mein Vorgesetzter. Ich weiß nicht was passiert ist, aber nach Weihnachten teilte mein neuer selbst ernannter Chef mit, dass sein Cousin seit Heiligabend auf und davon ist. Glauben kann ich das immer noch nicht. Johannes war nicht so. Er war sehr Pflichtbewusst. Jedenfalls ist jeder Tag eine Herausforderung und es ist stressiger geworden. Vielleicht liegt es auch daran, dass Paulus jetzt alles in der Firma machen muss. Samuel, sein Bruder, will erst zu Ende studieren. Und ich? Johannes war sehr streng zu mir und hat mich an den Tag auch richtig runter gemacht, aber ich habe das Gefühl, da steckt was anderes dahinter. Meine Kollegin Sarah, die in meinen Büro sitzt, behauptete damals sogar, dass Johannes mich nur so schlecht behandelt hätte, weil er mich mag.  Ich mochte ihn auch, trotz dass er so streng war. Seine Augen sagten was anderes. Warum denke ich jetzt darüber nach? Johannes und ich wären nie ein Paar geworden, aber ich habe es mir immer gewünscht. Sein Verschwinden ist doch Antwort genug. Ich wische meine Gedanken weg und gehe in die Küche, um mir etwas zu essen machen. Pizza wäre nicht schlecht. Zum Kochen habe ich heute überhaupt keine Lust. Also hole ich mir eine Tiefkühlpizza aus den Gefrierschrank, stelle den Backofen an und schiebe nach zehn Minuten die Pizza rein. Mein Telefon klingelt. Wo ist mein Schnurlostelefon? Auf der Couch bestimmt. Ich renne da hin und nehme ab.

„Florentine Liebling“

„Hallo Liebling! Hier ist Paulus!

Verdammt verfolgt mich meine Arbeit?  Was will mein Chef von mir? Ständig ruft er mich an und immer sagt er zu mir Liebling. Ich verdrehe meine Augen und denke mal wieder, warum können meine Eltern keinen anderen Nachnamen haben.

„Habe ich nicht alles erledigt?“, frage ich.

„Doch, doch. Ich wollte nur mitteilen, dass dein neuer Chef morgen noch nicht im Büro ist. Er hat angerufen, weil sein Flieger nicht startet.“

„Okay, danke“, erwidere ich.

Das war auch so ein Thema. Warum bekomme ich nach einen Jahr einen neuen Vorgesetzten? Haben sie alle schon Johannes abgeschrieben? Okay, er war grässlich zu mir, aber zu meinen Kollegen immer freundlich. Eindeutig, er mag mich nicht. Dafür hat Paulus mich bis vor einen Jahr in Beschlag genommen. Immer wieder hat er mir schöne Augen gemacht.

„Bist du noch da?“, kommt aus den Hörer.

„Ja, ich bin noch da. Können wir morgen weitersprechen? Mein Abendessen ruft nach mir.“

„Soll ich vorbeikommen?“

„Nein Paulus! Es reicht nur für mich.“

„Dann bis morgen.“

„Ja, bis morgen“, erwidere ich und lege auf.

Anschließend gehe ich in die Küche, hole die Pizza aus den Ofen, nehme mein Buch und gehe ins Wohnzimmer. Die Lektüre ist interessant geschrieben, aber ich weiß nicht, wer mir es letzte Woche vor die Tür gelegt hat. Ich setze mich aufs Sofa, stelle meine Pizza auf den Tisch und fange an zu lesen.

Nach zwei Stunden bin ich auf der vorletzten Seite angekommen. Meine Pizza ist mittlerweile kalt geworden, aber ich muss wissen, welches Problem hat Jackolus? Es ist total spannend. Welches Geheimnis hat, was er nicht preisgeben kann? Die Geschichte erinnert mich ein bisschen an Peter Pan, aber da hatte Jack keine Gewissensbisse.

„Jackolus, du muss zeigen wie böse du bist“, sagt die Hexe Iva zu ihn.

„Iva, ich weiß nicht was los ist. Irgendwie fühlt sich das hier falsch an.“

„Wie meinst du das?“

„Ich habe ja gerne, du weißt schon, gelesen. Aber ich bin doch nicht wie Jack. So skrupellos wie er. Peter war der Gute im Buch und Jack der Böse. Ich finde, es einfach nicht richtig.“

„Vielleicht willst du wieder in deine Welt zurück?“

„In meine Welt? Was meinst du?“

„Jackolus, du erinnerst dich nicht?“

„Nein, woran soll ich mich erinnern?“

„Warum du hier gelandet bist?“

„Nein, sag es mir!“

Jackolus grübelt nach. Was wollte ihn Iva sagen? Er ist schon seit kleines Kind hier gestrandet. Die Hexe redet Blödsinn. Plötzlich taucht Piet und Fieke auf.

„Hey Jackolus! Kämpf gegen mich.“

„Warum sollte ich es tun?“

„Das tust du doch immer?“

„Jackolus will nicht mehr?“

„Wieso?“, will Fieke wissen.

„Ich glaube, er spürt, dass er nicht hier hingehört.“

„Ist das so?“, fragt Piet.

„Keine Ahnung! Es fühlt sich hier falsch an. Ich will nicht der böse sein.“

Dann erzählt Iva eine Geschichte. Die drei hören genau zu. Jackolus war am Heiligabend auf jemand sauer und wie in der Geschichte, die Geister die ich rief, sollte sich das den Abend ändern. Er hatte einen Plan. Jackolus baute in der realen Welt einen Unfall und weiß nicht mehr, wer er ist. Keiner hat ihn gesucht. Vielleicht ist es Zeit, wieder in sein Leben zu gehen.

„Was heißt das Iva? Bin ich deswegen hier?“

„Tja, ich glaube der Jackolus der vorher hier war, meinte wohl mit dir zu tauschen. Solange du schläfst, kann er sein Unwesen treiben.“

„Wie komme ich dahin?“

„Du kannst gehen, aber nicht als die Person, die im Bett liegt. Du muss eine andere Person sein, um deine Probleme in deinen alten Leben zu lösen.“

„Was heißt das? Wie kann ich sie lösen?“

„Es gibt nur eine Person, die dein Leben ändern kann. Du weißt auch wer, dein Cousin wollte es verhindern. Aber ich weiß, dass er sein Ziel wieder aufgenommen hat. Du springst in eine Rolle, die du kennst, aber nicht als die Person, die du bist. Finde den Menschen, der dir helfen kann.“

„Wer ist es?“

„Du weißt es. Ein kleiner Tipp von mir: Vergeigt es nicht.“

Und jetzt? Das Buch ist zu Ende. So ein Mist. Warum lassen manche Autoren das Ende offen? Ich lege die Lektüre zur Seite und gehe ins Bett.

Tag 1

„Feierabend“, ruft Sarah.

„Ja, ich bin gleich fertig.“

Schnell packe ich meine Sachen zusammen, damit wir unser Weihnachtsessen mit Merle und Neele starten können. Wir gehen zum Italiener um die Ecke. Zum Glück ist Paulus und unsere Kollege aus der Buchhaltung in einer Besprechung außer Haus. Als wir im Restaurant ankommen, werden wir an unseren Tisch geleitet. Antonio, Dorothee, Lucie und Ronald aus dem Rechnungswesen sitzen schon da. Wir begrüßen sie kurz und setzen uns zu Ihnen. War ja klar, dass Sarah, die auch mit einplant. Wir unterhalten uns. Ich stehe kurz auf, um frische Luft zu schnappen. Sarah folgt mir.

„Ich weiß, dass du Antonio und Lucie aus den Weg gehst. Besonders weil sie dich letztes Jahr wegen Johannes angegiftet haben. Die beiden kamen ja super mit ihn aus. Ich verstehe immer noch nicht, warum sie dir die Schuld für sein Verschwinden geben.“

„Sarah! Kein Wort bitte.“

„Der Typ stand auf dich. Jeder hat es gewusst. Aber du? Du hast ihn ignoriert und hast mit Paulus geflirtet.“

„Habe ich nicht.“

„Doch hast du. Ich verstehe schon, warum Johannes dich so behandelt hat.“

„Höre mit den Blödsinn auf. Er war mein Vorgesetzter. Es gibt eine Regel im Unternehmen. Du weißt es. Paulus hat mich damals genervt. Ich wollte einfach nicht, das alle glauben, ich würde Johannes mögen. Deswegen bin ich auf seine Sprüche eingegangen.“

„Du mochtest Johannes?“

„Ja, irgendwie schon. Er hatte auch seine gute Seiten bis er an mir rumgenörgelt hat.“

„Stimmt, erst war es ganz schön harmonisch und auf einmal….“

„Ja, aber ich weiß nicht warum. Wir verstanden uns gut und waren ein Team.“

„Ich sage dir Johannes stand auf dich.“

„Du schon wieder. Lass mal deine Theorie stecken. Du sieht Flöhe husten.“

„Okay, okay! Lass uns wieder zu den anderen gehen.“

Nach unseren Gespräch gehen wir zum Tisch. Plötzlich tauchen Paulus und Hein  am Tisch auf. Sie setzen sich zu uns. Paulus macht Annährungsversuche. Auf einmal starrt er hinter mich. Ich drehe mich um und das sitzt ein Typ allein am Tisch. Mein Vorgesetzter geht zu ihn rüber und redet mit ihn. Dann kommen beide rüber zu unseren Tisch.

„Darf ich vorstellen? Das ist Jakob Prinz. Er wird mich unterstützen. Jakob, darf ich dir deine Assistentin vorstellen? Das ist Florentine. Neben ihr sitzt Sarah, sie assistiert mir“, teilt er mit und stellt die anderen vor.  Mein neuer Vorgesetzter gibt mir die Hand und sagt: „Auf gute Zusammenarbeit.“

Als sich unsere Hände berühren, durch zuckt mich ein Kribbeln und unsere Augen treffen sich. Sarah holt mich mit einen Rippenstoß wieder in das hier und jetzt. Jakob setzt sich. Immer wieder blickt er zu mir und hört nebenbei Paulus zu. Meine Freundin und Kollegin Sarah beugt sich zu mir rüber und flüstert: „Jakob ist ganz nett? Warum starrt ihr euch an?“

„Ich weiß nicht, er kommt mir bekannt vor. Als ich in seinen Augen sah, dachte ich für einen kleinen Moment, dass es… . Aber das ist Blödsinn.“

„Was meinst Du Florentine?“

„Er erinnert mich an einen alten Klassenkameraden“, lüge ich. Ich weiß nicht, an wen mich Jakob erinnert. Als wären wir Seelenverwandte. Ich bilde mir wieder was ein. Nach zwei Stunden löst sich die Gruppe auf. Ich bringe Sarah nach Hause. Im Rückspiegel sehe ich, dass Jakob und Paulus an der Straße stehen und reden. Beide sehen meinen Auto nach.

Verrückte Welt

Langsam zweifele ich, ob die Regierung alles richtig macht. Zahlen steigen, Neue Variante in Anmarsch….

Schulen müssen offen bleiben..

Aber was bringt mir das, wenn sich einige nicht an die Regeln halten.

Beispiel Schule:

Ein Lehrer trägt die Maske nur über den Mund. Sag den Kindern es auch zu tun. Das kuriose daran ist, das die meisten der Kinder noch nicht geimpft sind.

Oder es wird angeordnet, dass alle Kinder sich testen sollen, auch geimpfte, weil ein Fall aufgetreten ist. Aber einige Schüler meinen, es nicht zu tun, weil sie geimpft werden.

Sie haben den Brief nicht weitergeleitet oder die Eltern haben es ignoriert. Dann in der Schule getestet werden. Schüler sich aufregen oder durch den Test rausgezogen werden.

Beispiel Einkaufen:

Leute gehen ohne Maske einkaufen, fragen ob sie vor können und dreist die Ware vor dir aufs Band stellen. Die Verkäufer nichts dazu sagen. Wenn man nachfragt, dass er es nie macht.

Hausverbot wird auch nicht ausgesprochen.

Total verkehrte und verrückte Welt in der wir leben. 🙈

Was soll denn noch alles passieren?

Krisenmodus

Krise

Langsam sind wir alle etwas krisenmüde. Jeder ist am Meckern, aber sind wir nicht selbst daran schuld? Hat jemand wirklich daran geglaubt, dass die Krise nach einen Jahr vorbei ist? Die Zahlen wurden besser, viele waren geimpft und es gab trotzdem einen Haken. Keiner wollte oder will es hören. Vielleicht sind wir auch taub und blind geworden. Auch Geimpfte können es weitergeben. Wenn ich mir das Netz ansehe, stelle ich fest, dass viele bei Veranstaltungen keine Maske tragen. Es wird gesagt, es wird prüft. Mittlerweile habe ich gehört, das teilweise gar nicht richtig kontrolliert wird. Jemand erzählte mir, dass er mit seinen Bruder und Frau essen war. Sie waren im Restaurant. Man wurde gefragt, aber es wurde nicht kontrolliert, ob es stimmt. Es wurden auch keine Daten aufgenommen. Wenn es so läuft, wie kann ich mir sicher sein, dass nicht ein Ungeimpfter im Raum ist. Vielleicht verteilt es auch jemand im Raum? Können wir sicher sein, wenn die Kontrollen nicht eingehalten werden? Wenn wir als Geimpfte sorglos durch die Gegend reisen, weil wir denken, wir sind immun. Sind wir das? Es stellen sich so viele Fragen. Firmen stellen Homeoffice bereit, aber was ist wenn der Computer ausfällt? Dann soll man zur Arbeit kommen. Man kann drei Leute auf 10 m², die geimpft sind, ohne Maske da sitzen lassen. Wohl gemerkt, Geimpfte können es auch weiter gegeben und bekommen. Was ist das für ein Logik? Ich verstehe langsam die Welt nicht mehr? Auch die Impfgegner verstehe ich. Ich bin geimpft, aber ich frage mich was für Auswirkungen die Impfung hat, wenn gar keine Kenntnisse darüber vorliegen, was es mit unseren Körper wirklich macht. Was ist in zehn Jahren? Sind die Ungeimpften dann die Sieger? Es gibt immer neue Erkenntnisse, aber was soll man denn jetzt glauben? Klar werde ich mich immer wieder impfen lassen, aber man muss auch die Gedanken der Impfgegner im Kopf haben. Sie haben recht, wenn sie sagen, dass sie die Befürchtung haben, die Impfung würde Folgeschäden haben. Was ich persönlich nicht glaube. Vielleicht bringen sie das Argument, die Pest haben wir auch überstanden. Wie ich nachgelesen haben, betraf es damals die Blutgruppe 0 und heute A und B. Trotzdem finde ich es nicht gut, dass sich Leute nicht impfen lassen. Ich höre mir die Argumente an. Einige sind einleuchtend, aber nicht alle. Von Verschwörungstheorien halten ich auch nicht viel. Über das Thema könnte man stundenlang diskusstieren. Manche Maßnahmen verstand ich nicht. Sie wollten eindämmen, was auch erst super geklappt hat. Die Lage war entspannt und man konnte wieder durch die Gegend jetten. Aber bring das Reisen in andere Länder nicht die Gefahr der Mutationen? Länder die normalerweise verschont geblieben wären, wenn wir nicht gereist wären. Hätte man nicht ein Jahr etwas besinnen können? Es sind Fragen, die sich Leute stellen. Welche Maßnahme, wäre die richtige gewesen. Hätte man nach der Impfung nicht erstmal sehen müssen, was passiert? Welche Erkenntnisse man daraus schließt? Sehen wir alles zu leicht? Jetzt wird diskusstiert, welche nächsten Schritte gemacht werden? Manchmal habe ich das Gefühl, wir kommen wir ans das Elend von letzten Jahr? Blöde Frage. Karneval feiern ohne Masken und Schunkeln erlaubt. Es wird immer gewarnt, private Feiern wäre ein Auslöser. Bei uns steigen die Zahlen auch nach den Herbstferien. Letztes Jahr hatten wir Lockdown bei 20 und heute haben wir fast 200. Wo ist die Logik? Ich bin der Meinung, es wurde zu spät erkannt, dass wir die Grenzen machten. Feiern im Vorfeld untersagt, weil durch die Globalisierung es sich verbreitet. Hätte es letztes Jahr nicht das Ischl oder die Karnevalsfeier nicht gegeben, wäre es anders gewesen. Man hat im Vorfeld vieles gehört und viele haben gesagt, es ist weit weg. Und jetzt ? Jetzt sind wir mitten drin? Wie seht ihr das? Hätten letztes Jahr schon früh Maßnahmen gegeben, hätten wir vieles verhindern können? Viele Maßnahmen kamen in meinen Augen viel zu spät. Wir sind eine Rasse, die denken kann? Aber wenn ich höre, ich brauche keine Impfung, dann schüttle ich den Kopf. Klar mache ich mir Gedanken, was macht die Impfung mit mir, aber wenn es nur einen Teil dazu beisteuert, ein etwas anders Leben zu führen, dann nehme ich es in Kauf. Macht ihr das auch? Habt ihr euch auch Gedanken darüber gemacht? Ich glaube, unsere Gesellschaften ist zwiegespalten. Wenn ich manche Maßnahmen höre, dann frage ich mich, was haben wir falsch gemacht? Werden wir eine zwei Klassengesellschaft? Wie bei der Pest. Alle Kranken vor die Stadt? Die Krise hat uns sehr verändert? Und nicht gerade zum Positiven!

Benzinpreise, Mieten, Lebensmittels Preise, Energiepreise (Strom und Gas) steigen. Dann will die Regierung auf Teufel komm raus auf E Autos setzen. Aber E Autos sind genauso so grün wie Benziner. Das verrät uns bloß keiner. Sogar meine Kinder machen sich Gedanken. Mein älteres Kind (15) liest viel und er sagt selber, E Auto sind nicht grün. Jetzt eine Frage an die Partei, warum glauben Kinder, die hinterfragen, das E Autos nicht grün sind. Gibt es keine andere Alternativen? Wohnmobile, Anhänger, Wohnwagen  können E-Motoren nicht reichen. Wenn ich überlege, mein Handy ist in der Kälte und der Akku entlädt sich schnell. Mal eine Frage, was ist dann mit den Autos? Müssen sie abends an die Steckdose? Wo soll der Strom herkommen? Noch eine Frage? Wenn wir was tun, aber bestimmte Länder erst in 50 Jahren anfangen, wo macht es Sinn? Oder Batterien, die kaputt sind in Afrika gespült werden? Wo tun wir was für die Umwelt, wenn wir E Autos fahren? Wir machen uns in der Familie viel Gedanken darüber. Wenn die Energiekosten steigen, müssen wir dann wieder Selbstversorger werden? Ach nee, brauchen wir nicht. Wir haben ja die Krise, die macht das schon.

Wie sieht es bei Euch aus?

Macht ihr euch Gedanken darüber?

Für mich ist klar. Wir müssen handeln.

Die Regierung muss vorausschauend handeln und nicht im Nachhinein retten, was in den Brunnen gefallen ist. Ich persönlich finde, es wurden in der Krise zu viel Fehler gemacht. Nicht auf Experten gehört. Jeder hat es einfach abgetan. Wo soll es noch hingehen? Ich weiß es nicht. Es passiert so viel in der Welt. Immer neue Auflagen, die uns Bürger sehr belasten. Wir wählen eine Regierung, damit es und besser geht. Aber was bringt uns die, wenn sich nichts ändert? Das Einzige was zählt, nach vorne zu schauen, Augen zu und durch, mit der Hoffnung das alles gut wird.

Wo führt das alles hin?

Diese Frage höre ich in letzter Zeit immer wieder. EnergieKosten gehen hoch, Spritpreise und sogar die Zahlen, die uns schon seit letzten Jahr verfolgen

Hätte je einer gedacht, dass die Krise bzw. Pandemie uns so lange in Schacht hält? Die Impfung uns hilft, wieder ins normale Leben zu gehen? Seid mal ehrlich, das normale Leben, wie wir es kennen, da sind wir noch etwas entfernt. Oder was meint ihr?

Familie, Freunde und Bekannte treffen, wie wir kennen, ist lange her. Früher war alles anders. Das sagten bereits unsere Eltern und Grosseltern. Aber unsere ist krasser. Früher hatte man die Möglichkeit nicht, weil …

1.

2.

3.

Macht euch mal Gedanken.

Früher hatten wenige ein Auto. Heute haben sie ein Auto und könnten wegen der Krise, die Leute nicht besuchen, oder die Spritkosten zu hoch sind.

Kommt immer drauf an, welche sichtweise man hat.

Früher war man nicht erreichbar, weil es keine Handys gab oder zu teuer. Heute kann man immer jeden erreichen. Aber will man das?

Ich zum Beispiel nehme mein Handy nicht mit in den Laden. Wenn ich einkaufen will, muss ich nicht erreichbar sein. Jeder Anruf kostet Zeit. Die Meisten rufen an, weil sie klönen wollen. Die Zeit für den Anruf nehme ich lieber zuhause.

Es hat sich viel verändert? Ich finde, durch den Fortschritt hat sich viel verändert..Teilweise zum Besseren, teilweise zum Schlechteren. Ich finde es isr stressiger geworden, weil man immer erreichbar ist.

In der Krise ist das Telefon ein Mittel, wo man sich mal sehen kann, wenn man sich nicht treffen kann. Ich telefoniere mit meiner Cousine, die seit fast 30 Jahren in Pueblo, Colrado lebt. Alle paar Jahre kommt sie live vorbei. Als sie letztes Jahr kommen wollte, hatte es die Pandemie es verhindert, wie so vieles. Das ist wieder gut. Direkt planen kann man auch nicht. Es fehlt einfach, weil man nie weiss was kommt.

Man sollte hin und wieder mal darüber nachdenken, was einen wichtig oder was einen fehlt.

Was man nie machen sollte?

Sich Stressen lassen

Wenn Regeln und Stundenpläne nicht gelten

Regeln, Pläne, kostbare Zeit und Stundenpläne

Ich verstehe nicht, dass Regeln oder Stundenpläne nicht eingehalten werden. Vor zwei Wochen war ich im Supermarkt. Es ist immer noch Einkaufswagenpflicht. Ich stehe an der Kasse, lade gerade aufs Band und dann fragt mich eine ältere Frau, ob sie vorkönnte. Ich war total irritiert. Die Frau stand einen Meter neben mein Wagen und keine 1,50 m, geschweige 2 m. Wohlgemerkt daneben nicht dahinter. Vor Corona Zeiten hatte ich immer vorgelassen. Ich sagte: „Nein.“ und unterstrich es mit meinen Ton, dass es mich nicht behagt. Wenn sie den Abstand eingehalten, hätte ich es mir vielleicht überlegt. Hält einer die Regel nicht ein, sage ich mittlerweile grundsätzlich nein und weise auf die Regeln. Die Frau wurde ausfallend und meinte, ich habe ja nur gefragt. Als ich alles aufs Band geladen hatte, stand ich an der Kasse und die Kassiererin meinte, ich hätte das richtig gemacht. Mittlerweile kommen immer mehr Leute in den Laden ohne Einkaufswagen oder halten den Abstand nicht ein. Wenn sie etwas sagen, werden sie angriffen. Warum gelten Regeln, wenn sie eh nicht eingehalten werden? Werden wir unvorsichtig, wenn wir geimpft sind? Ich halte mich immer noch an die ganzen Regeln, trotz das ich geimpft bin. Dieses Jahr bin ich auch nicht gereist, weil es schon wieder so viele Mutanten unterwegs sind. Reisen, das wäre mein nächstes Ziel, aber solange es immer so ausartet, sehe ich mich noch nicht, dass ich nächstes Jahr reise. Schauen wir mal. Bloß die Hoffnung nicht aufgeben. Mein Mann hat gesagt, wir sollten mit einen Wohnmobil verreisen. Ist das sicher? Jeder sagt etwas anderes. Momentan plage ich mich mit der Schule. Mein Kind ist in der fünften Klasse und die Bücher sollen in der Schule bleiben, damit die Kinder die Selbstständigkeit lernen. Ich würde lieber die Bücher zuhause haben, falls ein Lockdown kommt. Soll nicht, aber man weiß ja nie. Und dann steht noch eine Schulbegleitung im Raum. Ich habe mit der Lehrerin gesprochen und sie schrieb mir, dass sie öfters die Stunden tauschen und deshalb die Schulbücher in der Schule bleiben sollen. Wenn mein Kind die Bücher mit nach Hause nimmt, dann hätte sie die Bücher nicht da. Sie müsste immer alle Bücher mitnehmen. Wir versuchen es mal. Jedenfalls hatte ich ein Diskussion mit den Lehrern und zuletzt schrieb mir der eine Lehrer, dass ich sie nicht mit unnötigen Mails belästigen soll, dass es ihnen Zeit kosten würde. Mir war aber die Sache wichtig. Warum dürfen die Kinder die Bücher nicht mit nach Hause nehmen? Weshalb werden Stunden getauscht? Ich hatte nur vermerkt, dass sie kurze eine Info an mein Kind geben, wenn sie die Stunden tauschen. Ein Tag vorher müssten sie doch bereits wissen, ob am nächsten Tag ein anderer Unterricht stattfindet oder?

Sie würde sonst alle Bücher mitnehmen für den Unterricht, den sie bei den Lehrern hat. Es muss doch eine vernünftige Lösung geben. Ich glaube, es passt denen nicht, wenn jemand nach fragt. Aber mit den Büchern stehe ich nicht alleine mit der Meinung da. Besonders in Corona Zeiten ein schwieriges Thema. Ich frage mich jetzt, warum hält man sich nicht nach den Stundenplänen? Na gut, Pläne können sich ändern. Aber Stundenpläne? Früher gab es das nicht, dass wir die Bücher in der Schule hatten. Die Schule hat sich ganz schön gewandelt. Jedenfalls nimmt mein Kind die Bücher mit nach Hause, damit, wenn arbeiten geschrieben wird, die Bücher zu Hause habe oder bereits in den Ferien üben kann. Jedenfalls musste ich das loswerden. Für mich ist einfach nur wichtig keinen Stress mit der Schule und den Lehrern zu haben. Eigentlich heißt es, Lehrer und Eltern müssen zusammenarbeiten, aber dann wenn unangenehm wird, abzukanzeln. Wenn ich das auf der Arbeit machen würde, dann würde ich gleich einen drauf bekommen.