Wenn die Lüge zu Wahrheit wird

Es ist erschreckend, dass es Menschen bei uns gibt, die an die Lügen von Putin glauben. Unsere Vergangenheit kenne ich auch nur aus Erzählungen. Als wir das damals in der Schule hatten und kurze Zeit später die Spaltung Deutschlands. Ich sagte dann, Ostdeutschland ist von einer Diktatur in die nächste Diktatur gestoplert. Mein Lehrer meinte, das ist nicht richtig.

Findet ihr das auch?

Hatte mein Lehrer recht?

Es wollte mir nicht in den Kopf, das ein Volk getrennt war, das mal vereint war und die gleiche Sprache spricht.

So wie Putin in die Ukraine ein marschieren wollte, erinnert mich wie Hitler es auch getan hat. Friedlich einmarschieren. Erst das eine Land und immer mehr Länder.

Jetzt frage ich mich, wenn der Russe es wie früher haben will. Wie weit wird er gehen?

Wo setzt er die Grenze?

Ich habe Angst, das wir in den dritten Weltkrieg schlittern. Wir versuchen alles, um es zu verhindern.

Polen und Ungarn sind Nachbarländer. Machen sie sich über diese Aussage auch Gedanken?

Wie wird das weitergehen? Wir müssen zusammenhalten. Eure Meinung ist gefragt.

Was denkt ihr?

Gedanken, die mir durch den Kopf geistern

Eine Bloggerin fragte, wo liegt der Kern der Dinge bzw. wie man sich etwas vorstellt. Ich persönlich will keine Entscheidung treffen, im welche Richtung oder was ich will. Ich will eine friedliche Welt, aber ist das überhaupt möglich? Ist Missgunst, Neid oder Gier nicht immer präsent? Egal, ob privat, öffentlich oder beruflich? Können wir irgendwas ändern? Interessiert es einen, was ich will. Glaube nicht. Hätten wir es kommen sehen müssen mit Russland? Oder unsere Krise? Ich gehe mal nach Ende 2019. Meine Familie und ich feierten mit Freunden Silvester in der Nähe des Harzes. Wir hörten am Silvesterabend das Radio. Immer wieder wurde China erwähnt. Wie es bestimmt vielen Familien ging, wurde darüber diskusstiert. Auch wir taten es und sind zu den Entschluss gekommen, dass das Virus seinen Weg nach Europa finden würde. Durch die Globalisierung der letzten Jahren sehr nach vollziehbar. Wir dachten, denkt die Regierung etwa, das Virus macht vor Deutschland halt. Im Endeffekt war es eine Frage der Zeit, bis er bei uns eintreffen würden. Wir wussten nicht wann, aber so lange würde es nicht dauern. Dann sind wir am 01.01.2020 mit den Zug auf den Brocken gefahren. Der Zug war voll, aber zur der Zeit war noch kein Fall in Deutschland bekannt. Kurze Zeit später wurden die ersten Fällen bekannt. Ich hörte zu und Kollegen meinten, dass wir schon nicht so schlimm werden. Man bräuchte sich noch keine Sorgen machen. Ich hörte hin und sagte immer, schon wieder Nachrichten darüber. Ja, ich beschäftigte mich damit, damit ich auf den Laufenden blieb. Es war eher so eine Art Beobachtung. Beunruhig war ich nicht, aber ich wollte es im Blick behalten. Immer mehr Fälle wurden bekannt und dann meinten sie noch Karneval zu feiern. Ich dachte nur, die sind verrückt, dass kann nur nach hinten losgehen. Und Österreich war zu der Zeit auch schon Thema. Jetzt muss ich auch gestehen, mit Karneval habe ich nichts am Hut. Ich mochte es als Kind schon nicht. Viele Kinder verkleiden sich ja gerne, aber ich war wohl eher die Ausnahme. Das Einzige was ich gerne mal anzog, waren die Schuhe von meiner Mutter. Ich schweife von Thema ab. Wieder zurück ins Jahr 2020. Dann kam die berüchtigte Karnevalsfeier und schon stiegen die Zahlen. Kurze Zeit später ging es ganz schnell. Insel machten dicht. Mein geplanter Geburtstagsurlaub fiel ins Wasser. 

Super, man wir nur einmal ein halbes Jahrhundert alt und dann kommt die Krise und macht alles kaputt. Geplant war das wir auf die Insel Sylt fahren. Ich wollte mit meinen einen Kind an den Strand und Fotos machen. Mein Mann wollte mit unseren jüngeren Kind nach Yousaka und Bogen schießen. Ich habe sogar Gutscheine für die beiden besorgt, damit sie ganz entspannt Bogen schießen. Ja, mein Plan ging den Bach runter. Mein Mann wollte ich in Dezember 2019 auf die Insel, aber ich sagte, lass uns an meinen Geburtstag ein langes Wochenende auf der Insel verbringen, damit wir Kraft schöpfen können. Mitte Mai sollte nämlich die Konfirmation meines älteren Kindes sein. Im Sommer wollte ich mit Freunden und Verwandten eine Gartenparty machen, aber leider wurde nichts daraus. Im März wurden Klassenfahrten usw. abgesagt. Und was meint unsere Pastorin, sie wollte fahren und wollte wissen wer mit fährt. Es wäre noch nicht abgesagt, aber irgendwie hatte es sich erledigt. Die Konfirmation wurde dann ständig verschoben, bis sie im Juni sagten, dass sie erst im September stattfindet. Jedenfalls hat sich seit März 2020 viel verändert. Ich bin ins Homeoffice gegangen und was ich genieße. Ganz ehrlich, auch wenn meine Kollegen nett sind, bevorzuge ich die Ruhe, wenn ich arbeite und nicht die ständigen Gespräche. Ich hatte sogar Ohrstöpsel im Ohr, wenn mir die Unterhaltungen zu viel wurden. So konnte ich mich am besten konzentrieren und ich hatte meine Kinder im Blick. Zwei Pubertiere unter sich, geht nie gut. Jedenfalls bevor ich im Homeoffice war, riefen mich mein  jüngeres Kind an, wann ich denn nach Hause komme. Meine Kinder hatten am Anfang der Situation ganz schön zu knapsen. Sie zofften sich ständig.  Meine jüngere Kind hat es immer noch daran zu knapsen. Besonders, weil der Kultusminister entschieden hat, dass die Schule weiter läuft. Immer wenn Fälle auftreten in der Schule bekommt sie das große P in die Augen, weil sie bis jetzt noch nicht geimpft werden konnte. Aber demnächst. Bestimmte Kollegen sind neidisch, weil ich mich kaum in der Firma blicken lassen. Wie gesagt, einige können nicht zuhause arbeiten,  aber ich kann es gut. Ich habe die Ruhe für die Arbeit, die ich brauche. In Großraumbüros könnte ich nie arbeiten. Aber jetzt stelle ich Euch die Frage, hätte die Regierung nicht wachsamer sein müssen? Besonders als viele Fälle in Österreich auftauchten. Ich jedenfalls habe es kommen sehen? Ihr auch? Jedenfalls ist das Jahr ein schräges Jahr gewesen. Erst die Verschiebung der Konfirmation, total schräger Sommer mit vielen Kontaktbeschränkungen usw. Vieles war plötzlich total verrückt. Die Konfirmation von meinen Kind werde ich nie vergessen. Es gab kein gewöhnliches Abendmahl, dann saßen wir alle mit Maske, durften nicht singen und der Höhepunkt für uns war der Spruch meines Kindes. Die Pastorin teilte vorab mit, dass unser Kind einen langen Spruch hätte. (Nur als Rand Info, es war nicht das einzige Kind mit einen langen Spruch.`) Sie sprach den ersten Satz und sagte dann uns so weiter. Ich sah zu meinen Mann und fragte, habe ich das richtig gehört? Er nickte. Jedenfalls hatten wir dann ein reges Gesprächsthema beim Essen. Jedenfalls haben wir festgestellt, nicht mal auf der Urkunde stand der Spruch komplett. Die Kinder haben ein Heft mit den Sprüchen von allen bekommen. Bei meinen Kind war das einzige, wo der Spruch nicht komplett abgedruckt. Daher weiß ich auch, dass manche Sprüche länger waren als der von meinen Kind. Verrückt, oder?

Anfang April fing ich an Sonnenaufgänge vor meiner Arbeitszeit zu fotografieren und schickte sie dann zu Radiosendern. Einfach zu sagen, ihr müsst auch mal was Nettes haben, wenn ihr nur schlechte Nachrichten mitteilen müsst. Es ist einfach, den Sendern ein Lächeln aufs Gesicht zu zeichnen. Jedenfalls seit 2020 mache ich das so. Vor der Arbeit gehe ich raus und fotografiere ich die Sonnenaufgänge. Einen Instagrammer sagt immer, deine Bäume sehen immer anders aus. Die gehören einfach dazu. Finde ich gut. Irgendwie schön, wenn man einen Anerkennung bekommt. Ich wollte nie auf Instagramm sein, aber mein Kind war da und wollte mal sehen, was es so treibt. Irgendwie hat es mir Spaß gemacht meine Bilder zu zeigen. Ihr seht ja in meinen Block ja auch öfters Bilder. Wenn das Okay ist. Es ist auch eine Art Versicherung für mich. Wenn ich sie hier und bei Instagramm poste, ist es für andere schwer sie als ihre Bilder auszugeben. Es sind viele Fake Account unterwegs und manche klauen sogar deine Bilder. Sie machen Screenshots und geben sie als ihre aus. Ich mache es parallel Blog und Instagramm. Sind ja meine Bilder. Und jetzt zu Russlandkrise. Ich muss ehrlich gestehen, ich habe vorher es nicht so richtig verfolgt. Und was er fordert, ist doch falsch. Finde ich. Jedenfalls als es extremer wurde, unterhielten wir uns mit meinen Schwiegereltern. Mein Schwiegervater meinte, sie wären nicht eingefallen. Man müsste genau hinhören.  Ich sagte, dass stimmt. Wir hatten das schon mal in unserer Geschichte. Erinnert ihr Euch? Daraus wurde dann leider der zweite Weltkrieg heraus. Ein Sender fragte auch, was wir dazu meinen. Ganz ehrlich? Es ist schlimm was dort passiert und fühle mit. Aber gibt es nicht genug Gräueltaten auf der Welt und da wird nicht richtig rüber berichtet. Vielleicht ist es nicht so nah oder doch? Es gibt so viele Kriege, aber was momentan passiert ist, finde ich gruselig. Besonders weil der Russe mit Atomwaffen droht? Vielleicht ist das in unseren Köpfen auch mehr als Bedrohung empfunden als wenn in anderen Ländern Krieg geführt wird. Wir gehen ins letzte Jahrhundert zurück. Hätte der eine Mann, der den zweiten Krieg angefangen hat, die Waffen, die es heute gibt, dann wäre heute nicht das Thema, oder? Dann gebe es manche Leute nicht. Deshalb sehe ich besorgt nach Russland und zu Ukraine. Wie war es nochmal 1939? Hitler besetzte Polen. Danach ging es mit den anderen Ländern weiter. Auch Russland und Italien waren verbündete von Deutschland. Und was hat es den gebracht? Hitler meinte, sie auch zu beherrschen. Will der Russe das auch? Das Szenario will ich mir nicht ausmalen. Man darf gar nicht darüber nachdenken, sonst wird man kirre. Wie seht ihr das? Wie weit wird das alles noch gehen? Ich hatte nur den zweiten Weltkrieg angeschnitten, weil ich denke, es gibt Parallelen dazu. Vielleicht seid ihr auch andere Meinung? Ich will keine Entscheidung treffen, ob die Menschheit ein friedliches Volk sein soll oder was sich bekämpft? 

Aber im Endeffekt wird immer Neid, Gier, Macht und Missgunst den Menschen verändern. Warum gibt es Menschen, die Leuten was antun? Was steckt dahinter? Ich glaube, es sind unsere Gene. Vor sehr langer Zeit mussten wir ums Überleben kämpfen. Ich denke aus dieser Zeit ist noch dieses Gen. Ich merke es zurzeit auf der Arbeit. Immer wieder höre ich, komm doch wieder ins Büro. Es wären alle wieder da. Aber unsere Firma möchte das wir in Homeoffice bleiben. Warum sollte ich nicht da bleiben? Ist es der Neid oder Missgunst, die aus ihnen spricht. Das Stress mich total und fühle mich immer mehr unwohl dort. Momentan spiele ich mit den Gedanken in eine andere Abteilung zu wechseln. Sie fördert das Homeoffice. Ich fühle mich momentan in meiner Abteilung nicht mehr richtig wohl. Es ist schon ein zeit lang so. Aber ich bin mir einfach unschlüssig, was ich genau will. Ich bin zurzeit in einer Findungsphase. Hattet ihr das auch mal?

Vor einen halben Jahr ist mir jemand auf Auto gefahren. Die Versicherung will nicht bezahlen, weil der Gutachter Vorschäden im Gutachten vermerkt hat, die aber nichts mit den Unfall zu tun hatte. Jetzt will die Versicherung es begutachten. Es geht über den Anwalt. Damit ich mein Auto schnell reparieren lassen kann, habe ich mit den Anwalt abgesprochen, dass ich den Besichtigungstermin genehmige. Denken sie etwa, ich will sie betucken? So ein Mensch bin ich nicht. Besonders weil ich mein Auto zwei Wochen vorher reparieren lassen habe und dann sage ich jemanden, fahre mal hinten drauf. Die Versicherung spinnen. Ich bin der Geschädigte und muss meine Unschuld beweisen, wo kommen wir da noch hin.  Wo ist hier die Gerechtigkeit? Sogar das sie den Gutachter was unterstellen, ist ja wohl die Höhe. So hört sich das jedenfalls an. Ganz ehrlich, diese Versicherung werde ich nie weiter empfehlen. Hätte ich damals nur die Polizei gerufen? Das stresst mich auch noch. Und dann wollen sie noch zur Unfallstelle fahren? Soll ich jetzt die Straße dafür sperren lassen? Ich glaube, da spinnen die Römer. Wie man sieht ist momentan Bewegung im allen. Ich hoffe, dass sich das ein oder andere sich erledigt, damit ich wieder weniger gestresst bin. Deshalb schreibe ich momentan nur hin und wieder was im Blog, weil mir einfach alles nervt und Stress. Ich habe mir sogar Wochenende ohne Handy verordnet. Jedenfalls so wenig wie nötig, weil einfach alles Scheiße ist. Wäre es nur eine Sache, dann würde ich mich nicht so aufregen, aber es ist so viel, was momentan nicht passt und ich will einfach nur ein Lösung finden, die mir gut tut.

Vielleicht spricht meine Unmut die Wörter. Was weiss ich? Vielleicht ist es Zeit für Veränderung? Etwas was mir Spass macht. Ich weiss nur, das ich mir Gedanken mache. Mein Mann weiss, wie ich fühle. Jedenfalls muss ein Plan her, dass ich etwas finde, was für mich gut tut. Alle paar Jahre mache ich mir Gedanken rüber. Ein Plan im Kopf habe ich, aber es fehlt der Mut zur Umsetzung. Es sind unsichere Zeiten? Einige, denen ich das erzählen ermutigen mich, aber etwas hält mich zurück. Vielleicht ist es Bequemlichkeit oder eine ungewisse Zukunft, falls ich meine Pläne umsetzen will. Mein Mann sagt immer, mach es und manchmal sagt er scherzhaft, lass uns auswandern. Jedenfalls habe ich ein Ziel, aber wann ich das umsetze, steht noch in den Sternen. Ich weiss nur, es muss sich was ändern, aber ich bin mir nicht sicher wann der richtige Zeitpunkt ist. Einfach zu viel los.