Erfundene Geschichte Teil 3

Helene

Wir sitzen beim Abendessen . Mit Elisa habe ich nach dem Mittagessen noch telefoniert. Jana habe ich auch kontaktiert und erklärt, das nie was zwischen uns steht. Und das ich in drei Tagen zurück komme. Für mich heisst das, ich habe mich gegen Thomas entschieden. Jana habe ich es nicht gesagt. Aber Jan werde ich es sagen. Mir ist hier oben einiges klar geworden. Beides geht nicht. Meine Grosseltern sind heute auf einen Tagesausflug und kommen heute erst gegen neun zurück. „Sag mal Helene, wie geht es Heinrich Hansen in Hamburg denn?“ „Friedrich! Wie soll unsere Tochter wissen, wie es Heinrich geht?“, sagt meine Mutter Larissa. „Larissa. Unsere Tochter hat Thomas Hansen kennengelernt.“ „Du meinst, das sie Heinrich, Sonja, Juliane und Claas auch kennt?“ „Mama, ich kenne Juliane, Claas, Thomas und Heinrich. Aber wer ist Sonja?“ „Heinrichs Frau. Und woher kennst Du die Anderen?“ „Mama. Du weisst doch das ich Hamburg war. Auf einer Party. Da habe ich Thomas, Juliane und Claas kennengelernt. Dann habe ich Marie Louise getroffen. Sie ist die Tochter vom Chef. Jedenfalls hat sie mich gebeten einen Gefallen zu tun. Da habe ich dann Heinrich getroffen. Ihn geht es ganz gut. Übrigens Enna ist mit Claas zusammen.“ „Ja klar. Juliane ist dann mit Jan zusammen und Du mit Thomas.“ Mein Vater hörte unseren Gespräch zu. „Mama mit Jan und Juliane stimmt. Mit Thomas nicht.“ Meine Mutter schaut mich und dann meinen Vater an. „Friedrich Zufall oder Schicksal?“ „Schicksal. Was ich nicht verstehe, das Du nicht mit Thomas zusammen bist. Du liebst ihn und bis deshalb zu uns geflüchtet.“ Mein Vater spricht aus was ich gerade denke. „Liebst Du Thomas?“ ,fragt meine Mutter. „Ich weiss nicht, ob es Liebe ist. Ich fühle was für ihn, was ich vorher in dieser Form nicht kannte.“ „Friedrich. Eindeutig Schicksal. Willst Du mit Thomas nicht zusammen sein?“ „Doch Mama. Es geht nicht.“ „Warum geht es nicht? Weil er in Hamburg wohnt. Ich habe den Fehler gemacht,  weil wir viel unterwegs waren, den Kontakt zu Sonja und Heinrich aus laufen zu lassen. Sonja war meine beste Freundin.“ „Mama. Das er in Hamburg lebt ist nicht die tragende Rolle. Sondern Jana.“ „Wieso Jana?“ „Sie liebt Ihn und ich glaube, er liebt sie nicht. “ „Wieso glaubst Du das?“ „Sind sie zusammen?“ „Nein. Wenn er was für sie fühlen würde, dann wären die Beiden bestimmt schon länger zusammen. Juliane meinte, ihr Bruder mag Jana nur als Kumpel.“ Meine Mutter schüttelt den Kopf. Mein Vater fragt mich, ob ich eine Telefonnummer von Heinrich hatte. Ich überlege. Marie hatte mir die Nummer gegeben. Dann nicke ich und gebe sie ihn. Mein Vater will seinen alten Freund mal anrufen. Es ist lange her. An den Abend wurde das Thema nicht weiter vertieft. Ich gehe in mein Zimmer und rufe Jan an. „Hier ist Jan.“ „Hallo Jan. Hier ist Helene.“ „Mensch Helene wo bist Du? Wir suchen Dich.“ „In den Bergen bei meinen Eltern und Grosseltern. Wer sucht mich denn  alles? So wichtig bin ich auch nicht.“ „Deine Freunde besonders einer. Und es ist nicht Fabian. Der ist mit deinen Problem zusammen.“ „Das ich nicht lache. Welches Problem? Habe ich denn welche?“ „Scheint so.“ „Ich wollte nur sagen, das ich in drei Tagen wieder zuhause bin. Ich hab Dich lieb.“ „Wie Du liebst mich und nicht Tom. Wir haben doch einstimmig beschlossen, das wir nur Kumpel sind. Was ist mit Dir los? Nur weil ich das erzählt habe.“ Ich lass ihn zappeln. „Du hast es bestimmt. Nicht ich. Ich hatte Zeit darüber nach zu denken. Der Gedanke gefällt mir. Dich kenne ich schon.“ „Mensch Lene. Ich hätte Dir das nicht erzählen sollen. Was ist mit Tom?“ „Was soll mit Tom sein. Der findet bald jemand anders.“ Ich muss das Lachen verkneifen.  „Stalkst Du mich jetzt etwa? Ich bin mit Juli zusammen. Ich liebe sie.“ Jetzt muss ich lachen wie er sich heraus redet. „Du veräpplst mich.“ „Nur die Tatsache, das ich in Dich verliebt bin. Ich habe gesagt, ich habe Dich lieb und nicht ich liebe Dich. Das ist der Unterschied. Über die Sache habe ich nachgedacht. Aber so richtig erscheint es mir nicht als Paar. Als guten Freund schon eher. Wo steht geschrieben, das Mann und Frau nur als Liebespaar befreundet sein können.“ Ich höre die Erleichterung von Jan durchs Telefon. „Ich dachte schon. Also was ist mit Tom?“ „Thema erledigt.“ „Was heisst das?“ „Wie gesagt, er muss sich damit abfinden. Er wird jemand finden, der besser zu ihn passt.“ „Heisst das, Du gibst Euch keine Chance?“ „Genau.“ „Bist Du Dir da sicher?“ „Ganz sicher. Ich werde vielleicht ein Jahr ins Ausland gehen. Mal sehen was ich mache. So ich muss aufhören. Handy lass ich jetzt aus. Also wenn Du mich noch umstimmen willst, vergiss es. Bis dann.“ „Ja bis dann.“ Ich lege auf und stelle mein Handy aus. Gute Idee von mir ein Jahr ins Ausland zu gehen. Ich werde meinen Plan zuhause weiter aus arbeiten.“ Jetzt drei Tage Ruhe. Thomas ist tabu für Dich. Je eher ich es begreife, umso besser.

 

Thomas

Das Telefon von Jan klingelt und er nimmt ab. Dann höre ich den Namen von Helene. Warum ruft Helene Jan an. Ich bin neugierig und höre zu, was ich normalerweise nicht tue. Es ist ein sehr merkwürdiges Gespräch. Jedenfalls was ich mit bekomme. Dann legt Jan auf. „Tom. Das sieht schlecht aus.“ „Was meinst Du.“ „Erst veräppelt sie mich, das sie mich liebt. Dann sagt sie, Du wirst jemand anders finden. Aber das ich ihr gesagt habe, das ihr Problem erledigt ist, das hat sie ignoriert oder wollte es nicht hören. Dann will sie auswandern. Eindeutig verträgt sie keine Höhenluft.“ „Wo ist sie denn?“ „Irgendwo in den Bergen.“ „Wo genau?“ „Keine Ahnung. Lene hat es mal erwähnt, das ihre Eltern in die Berge wollten.“ „Wohin?“ „Ich weiss es nicht mehr.“ „Dann ruf sie an.“ „Dir ist das wichtig, oder? Warum hast Du eigentlich ihre Nummer nicht? Oder hattet ihr wichtigere Dinge zu tun? Sonst hast Du immer erst die Nummer.“ „Sie hat mich geflascht. Irgendwie hatte ich gedacht, ich sehe sie in Hamburg noch. Dann habe ich Euch noch zusammen gesehen.  Kurze Zeit später kam eine SMS von Dir, das ihr zusammen seid. Ich verstand nicht, das Juli es so einfach hin nahm. Als Helene bei meinen Vater war, war ich sauer auf sie. Es waren alles nur Missverständ-nisse. Helene muss mich als Vollidiot sehen.“ „Wenn ich bedenke, wie Du Dich verhalten hast, dann trifft es zu. Du meinst es ernst. Du willst sie, sonst hättest Du  es mit der Nummer nicht vergeigt. Helene muss Dich ganz schön geflascht haben. Welche SMS von mir?“ Ich zeige ihn die SMS. „Die ist wohl von meinen Handy, aber nicht von mir. Zu der Zeit war ich noch draussen mit Lene. Oliver hat sich kurz vorher mein Telefon ausgeliehen. Sag mal steht er auf Helene?“ „Hat Oli nichts von erzählt.“ „Es wird immer merk- würdiger.“ „Stimmt. Was mache ich nur. Jana ist nett aber mehr nicht. Ich weiss, das Helene es als Problem sieht. Aber ich nicht.“ „Du weisst es auch nicht?“ „Was?“ „Jana ist nicht dein Problem mehr.“ „Was heisst das?“ „Sie hat kein Interesse mehr. Es hat sie jemand überzeugt?“ „Du?“ „Ich? Nein. Jemand kannst anders.“ „Wer? Ein guter Freund von ihr.“ „Du sprichst in Rätseln. Darum meintest Du zu Helene, das Problem hat sich erledigt.“ „Jip. Jana will es ihr persönlich sagen.“ „Okay. Dann muss ich mir eine Strategie überlegen“ „Drei Wochen hast Du Zeit?“ „Wieso drei Wochen? Fährt sie dann weg?“ „Nein. Dann ist Erntefest im Land der roten Röcke. Sie macht aktiv in der Trachtengruppe mit. In drei Wochen ist Aufführung. Helene macht da immer mit. Okay,  jetzt stelle ich es in Frage. Nein. Sie wird da sein.“ „Wo liegt den das Land der roten Röcke?“ „Finde es raus, dann weiss Du wo unser Ziel hingeht.“ Ich verabschiede mich, weil ich mir einen Plan ausdenken muss. Eine Woche später bin in Büro bei meinen Vater. Juli und Claas sind auch da. Meine Mutter ist seit einer Woche verreist. „Schön, das ihr hier seid. In einer Woche fahren wir nach Oma und Opa.“ „Ach Paps. Die wohnen um die Ecke.“ „Nein Juli. Nicht die Oma. Sondern eure Grosseltern mütterlich seits.“ „Da waren wir uns schon ewig nicht.“ , sagte Claas. „Jan?“, fragte Juli. Das denke ich auch. Wir wollten in das Land der roten Röcke. „Seine Familie kommt auch mit. In unsere alte Heimat. Wie ich gehört habe, hat Jan das mit Thomas sowieso vorgehabt.“ „Wir wollten in Land der roten Röcke.“ „Ja unsere alte Heimat Thomas.“ „Warum heisst es Land der rote Röcke?“ Claas antwortet mir. „Weil damals die Frauen meist rote Röcke trugen. Sie gibt es auch in andere Farben. Damals auch schon. Jede Farbe hatte eine Bedeutung. Die roten Röcke gehörten zur  Arbeits-kleidung. Hat Enna erzählt.“ „Ich weiss ungefähr wo meine Grosseltern wohnen. Wir waren als Familie schon lange nicht mehr da. Meine Eltern schon.

 

 

 

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