Habt ihr euch schon mal gedacht…

Habt ihr auch schon mal gedacht, das hätte ich mir schenken können. Die Zeit hätte ich anders verwenden können.

Der Spruch hat was. Muss immer materiale Dinge sein?

Ist das so? Ich denke immer wieder gerne an schöne Momente zurück. Ihr auch?

Der Spruch ist auch gut. Man lässt sich zuviel vom äusseren Blenden. Ist der Charakter nicht wichtiger?

In Endeffekt ist das eine Show. Es kommt nicht auf das Aussehen und wie man sich gibt.

Der Charakter zählt.

Aber erst zu diesen Punkt zu kommen, braucht es Zeit zu begreifen. Nicht jeder muss dein Leben gut finden. Sondern Du selber muss Dich wohl führen.

Du wirst nie Menschen richtig kennen lernen. Sie werden immer ein Geheimnis haben.

Was meint ihr? Sind die Weisheiten korrekt?

Jeder fragt sich warum ist die Banane krumm. Ich stelle mir eine andere Frage…..

Jeder fragt sich warum ist die Banane krumm. Ich stelle mir eine ganz andere Frage. Warum ist unsere Gurke krumm? Also Gurken können es auch wie man sieht.

Meistens sieht das Gemüse und Obst im Laden anders aus als in Garten. Aber wenn es so in den Laden kommt, kauft sie keiner. Also muss genormt sein. Ganz ehrlich es schmeckt aus den Garten besser und man weiss, es ist nicht gespritzt. Jetzt seid einmal ehrlich zu euch, würdet ihr so eine Gurke kaufen? Ich glaube nicht. Ich nicht, aber das hat einen anderen Grund. Da Gemüse und Obst aus sonst woher kommen, würde ich es nicht tun. Meistens weiss man gar nicht wo es her kommt. Im Sommer pflanzen wir bestimmte Sachen an. Nicht um der Landwirtschaft zu schaden sondern weil es aus den Garten besser schmeckt. Aber in der Stadt funktioniert es nicht. Wir hatten sogar eine Salatgurke, di 50 cm lang war. Weil die Gurken neben den Zucchini standen dachten wir es wäre eine Zucchini. Aber als wir sie pflückten war es eine Gurke.

Leider habe ich das Foto nicht mehr.

Wir versuchen autark zu werden, nicht ganz, aber wir gehen in die Richtung. Alles was wir selber herstellen, brauchen wir nicht zu kaufen.

Bei uns muss nicht alles genormt.

Hauptsache es schmeckt.

Dürfen Promis kein Privatleben haben?

Ich denke schon. Nehmen wir einen aktuellen Fall.

Mark Forster und Lena

Ich weiss nicht, ob sie zusammen sind oder nicht. Ob es ein PR Gag ist.

Ist mir auch scheiss egal.

Seit dem spielen sie im Radio 194 Länder hoch und runter.

Es ist ein schönes Lied, aber muss man dann komische Kommentare dann machen?

Ich fuhr gegen halb sechs zur Arbeit und sie spielten das Lied.

Ob Mark es für Lena geschrieben hat?

Und dann kam der Kommentar.

Wer weiss was er gerade mit Lena macht.

Also wirklich. Mich interessiert es nicht was ein Promi Privat macht und mit was er macht. Ich denke ein bisschen Privatsphäre für die Promis müssen drin sein.

Findet ihr nicht auch.

Jetzt sagt ihr, damit muss man als Promi rechnen.

Stimmt. Aber man muss nicht Vermutungen anstellen oder eine Behauptung machen, die vielleicht nicht stimmt und die Gerüchteküche brodelt.

Ich finde jeder hat Recht auf Privatsphäre. Nicht nur wir haben das recht. Auch die Promis. Wenn sie es selber etwas bekannt geben, dann ist es anders als wenn ein Paparazzi Fotos macht und sich irgend etwas ausdenkt. Sie brauchen auch einmal eine Auszeit. Nicht immer im Rampenlicht stehen sondern auch ganz Privat sein.

Wir das Paar aus England. Ihr wisst schon, wen ich meine.

Sie haben auch beschlossen einen anderen Weg zu gehen und da wurde auch Vermutungen angestellt.

Warum gibt es denn den Datenschutz?

Jeder soll das tun, was er meint.

Was meint ihr?

Ich finde ein Promi hat auch ein Privatleben.

Promi als Beruf.

Oder nimmst du deine Arbeit mit nach Hause in dein Privatleben.

Ich nicht.

Über Tim Mälzer wurde mal geschrieben, das er geheiratet hat und irgendwann später stand irgendwo, das er Kinder hat.

Wenn das stimmt, dann macht er es richtig.

Seine Familie ist sein Privatleben und das ist richtig wie er es macht. Daumen hoch. Kinder und Familienangehörige müssen nicht im Rampenlicht stehen. Sie sollen selbst entscheiden können, was sie wollen.

Jetzt noch am Rande.

Kinder können nicht entscheiden, das tun die Eltern für sie.

Wenn man mal auf Instagram geht, sieht man wieviel Eltern ihre Kinder posten.

Das schlimme ist, wenn sie etwas posten, was den Kindern später sehr belastet. Kann ja in ersten Moment lustig sein. Aber denkt ihr eigentlich daran, wie es später für eure Kinder ist.

Bitte denkt immer daran, was ihr über eure Kinder postet. Sie könnten es Euch übelnehmen.

Und es können peinliche Sachen später als negativ heraus stellen.

Bitte denkt daran.

Erschreckend

Ich habe eben ein Video bekommen, wie leicht es geht jemanden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Es wird von den Banken verkauft, es ist sicher. Aber im Film wurde gezeigt, das es so nicht ist. Ich persönlich will so eine Funktion nicht haben, das man die Karte irgendwie drauflegt und bezahlen kann. Die neuen Karten sollen diese Funktion haben und man kann sie ausschalten. Alle die nicht beklaut werden möchten, sollten die Funktion abschalten. Das Bezahlen geht einfacher, aber mir nicht sicher.

Wenn ich einmal so eine Karte habe, werde ich sie ausschalten. Früher ging es doch auch so.

Die Zeit rennt schon wieder

Das Wochenende ist vorbei. Montag auch schon weg. Jetzt haben wir schon wieder Dienstag. Wir haben schon Mitte Januar und irgendwie habe ich das Gefühl, das die Zeit schon wieder rennt. Bald ist schon wieder Februar und ich denke mir dann nur, wo ist der Januar geblieben.

Kennt ihr das Gefühl auch, das die Zeit rennt?

Ruckzuck haben wir schon wieder Weihnachten und ein Jahr ist dann auch wieder vorbei.

Was wird uns 2020 bringen?

Ich wünsche mir, das meine Familie und ich gesund bleiben.

Das wir noch viele Jahre zusammen sind. Viel Lachen und die Zeit gemeinsam geniessen. Schöne Momente erleben. Zeit für meine Kinder haben und nicht so stressen lassen.

Was wünscht ihr euch?

Habt ihr besondere Wünsche für euch, eure Familie und Freunde?

Langsam fühle ich mich wieder glücklicher und sehe viel positiver in die Zukunft. Die Traurigkeit verblasst. Es ist jetzt fast vier Jahre her als mein zweites Elternteil von uns ging. Ich vermisse die beiden immer noch aber das Leben geht weiter.

Innerhalb von drei Jahren sind meine beiden Elternteile einfach weggegangen. Mit so etwas rechnet man doch nicht. Mitte siebzig ist doch kein Alter in dieser Zeit. Meine Eltern wären dieses Jahr beide achtzig geworden.

Mir ist dadurch klar geworden, das man sein Leben geniessen soll und die schönen Momenten nicht einfach vorbei ziehen zu lassen.
Also im dem Sinne bloss kein Stress und geniesse jeden Moment.

Wunder passieren immer wieder -14-

Mitten in der Nacht steht Simon vor mir.

„Ich kann es nicht mit ansehen. Gehe du in mein Zimmer. Ich liege rechts. Tom links.“

„Wieso?“

„Tue es einfach.“

Er erklärt mir den Weg. Sarah kommt mir entgegen.

„Wo willst du hin?“

„Kurz in die Küche.“

Ich schüttele den Kopf. Jetzt stehe ich im Zimmer. Also zum Fenster hin. Ich will Tom nicht aufwecken. Ziehe leise meine Sachen aus und lege mich ins Bett. Dann schlafe ich schnell ein. Besser als auf dem Sofa.

Am nächsten Morgen wache ich von einem Tumult auf. Ich schaue auf mein Handy und höre plötzlich eine Stimme.

„Kann man nicht mal in Ruhe ausschlafen? Sarah kannst du nicht mal leise sein.“

Ich drehe mich um und sehe Ariane. Was hat das zu bedeuten? Dann beobachte ich sie. Eine Viertel Stunde später schlägt sie die Augen auf und starrt mich an.

„Was machst du hier? Sarah war gestern Abend doch neben mir.“

„Ja. Ich glaube. Simon und Sarah haben es abgesprochen. Mein Bruder kam zu mir und meinte, ich sollte zu deinem Bruder ins Zimmer. Aber es ist nicht sein Zimmer gewesen, sondern deins. Sarah ist mir noch entgegen gekommen. Sie wollte in die Küche. Ich schaue einmal nach, was die Anderen sind.“

Ariane nickt. Dann ziehe ich mich an und gehe in die Küche. Keiner zu sehen. Ein Blick fällt auf einen Zettel. Ich bewege mich zum Tisch und lese den Zettel.

Lieber Bruder.

Sorry, dass wir dir heute Nacht einen Bären aufgebunden haben. Timo, Sarah und ich haben den Plan gemacht. Sei mir nicht böse. Vergeigt es nicht. Um Susanne Kümmern wir uns. Wir haben ihr eben erzählt, dass du schon früh raus bist. Die Schritte im Schnee habe ich gemacht, damit es glaubhaft ist. Susanne ist dann mit Saskia losgezogen. Timo, Sarah und ich wollten nachkommen. Saskia weiß auch Bescheid. Sie war nicht begeisterst, dass Susi mit kam. Aber sie hat sich dann angeboten mit ihr ein Zimmer zu teilen. Gut das man Textnachrichten schreiben kann. Susanne haben wir gesagt, Wlan gibt es hier nicht. Das ist eine Lüge. Timo und ich wissen genau, ihr gehört zusammen. Also macht euch ein paar schöne Tage.

Ich will gerade das Blatt wenden und Ariane steht hinter mir.

„So, so. Das haben sie geplant. Drehe mal den Zettel um.

Dann drehe ich ihn um.

Ariane, wir wissen das du den Zettel lesen wirst. Macht Thomas keinen Vorwurf. Er liebt dich. Ich habe ihn in die Rolle hineingezwängt. Erst wollte er nicht. Aber dass er den Vorschlag dann doch angenommen hat, hat nur einen Grund. Tom wollte sich nicht eingestehen, wie sehr dich liebt. Mein Bruder wollte dich aus dem Kopf bekommen. Aber so einfach geht es nicht. Wenn man seine erste Liebe wieder begegnet und es knistert immer noch. Dann ist es die wahre Liebe. Macht euch schöne Tage.

Simon.

Ich lege den Zettel hin. Ariane sieht mich an.

„Ist das wahr?“

„Was?“

„Bin ich denn deine erste Liebe?“

„Ja, ich habe jede Frau mit dir verglichen. Bist du wieder aufgetaucht bist. Ich fühlte mich gleich zu dir hingezogen.“

Sie blickt aus dem Fenster und fragt: „Was machen wir jetzt?“

„Von Lust und Liebe leben.“

Ariane lacht.

„Geht das so einfach?“

„Ja, eine Woche bis Weihnachten haben wir Zeit. Dann müssen wir zurück.“

„Müssen wir das?“

„Ja, meine Eltern machen sonst eine Vermisstenanzeige.“

Sie kichert und gibt mir einen Kuss.

Wunder passieren immer wieder -13-

Am späten Vormittag stehen wir auf und frühstücken. Anschließend machen wir uns auf den Weg. Es fängt an zu schneien.

„Wir müssen eine Hütte finden.“, ruft Saskia.

„Ja. Ich weiß.“, erwidert mein Bruder.

Weiter erzählt er noch, dass er sich vorher erkundigt hat, falls das Wetter schlechter wird, ob es eine Hütte gibt, wo wir uns unterstellen können. Plötzlich taucht eine Hütte auf. Die kommt mir bekannt vor.

Dann treten wir ein. Licht ist an.

„Wir können doch hier nicht eintreten.“

„Doch Tom. Der Hotelier hat gesagt, es ist eine Schutzhütte.“

Für eine Schutzhütte sehr groß und sehe ihn skeptisch an. Mein Bruder beugt sich vor und flüstert : „Das ist eine Überraschung für dich.“

„Wo ist das Bad?“, erkundige ich mich.

„Hinten rechts, hinten links und oben.“

„Ich gehe nach rechts.“

Susanne folgt mir.

„Susi ich muss für kleine Jungs. Aber ohne Dich.“

Sie schmollt und geht wieder zu den Anderen.

Das Badezimmer finde ich und trete ein. Momentmal hier ist jemand unter der Dusche. Plötzlich steigt jemand aus der Dusche. Als ich erkenne, wer es ist, schließe ich die Tür ab. Sie starrt mich an.

„Woher kommst du denn?“

„Jemand hat mich hier hergeschleppt und meinte, es gibt eine Überraschung für mich.“

„Wer?“

„Simon.“

Ich trete näher.

„Bleib stehen.“

„Schatz warum bist du abgehauen?“

„Warum wohl? Überlege mal.“

„Wer hat Dich hier hergeschickt?“

„Deine Mutter.“

Langsam komme ich dahinter. Simon wusste, dass sie hier ist. Deshalb ist auch Timo mit. Susanne war nicht geplant. Jetzt gehe ich auf sie zu.

„Bleib stehen.“

„Was willst du tun? Schreien? Willst du, dass es alle mitbekommen?“

Ich stehe jetzt genau vor ihr.

„Was sollen sie denn nicht mitbekommen?“

„Soll ich es dir zeigen.“

Ariane nickt. Das ist eine Aufforderung. Ich küsse sie. Ihr Handtuch rutscht. Die Situation kommt mir bekannt vor.

„Lass uns duschen.“, sage ich ihr und ziehe sie mit. Wir seifen uns gegenseitig an. Immer wieder küsse ich sie. Dann lieben wir uns. So etwas habe ich noch nie gemacht. Plötzlich klopft es.

„Dauert es noch lange Schatz.“

Mist Susanne. An die habe ich gar nicht gedacht.

„Ich komme gleich.“

„Du kommst?“, kichert Ariane leise.

„Ja.“, hauche ich.

„Wann bist du denn fertig?“

„Susanne gleich. Fünf Minuten.“

„Okay.“

Wir hören, wie sich Susanne fluchend entfernt.

„Schaffst du es denn in fünf Minuten.“, flüstert sie zu mir.

„Ariane. Du kennst noch nicht alle Talente.“

Kurze Zeit später trocknen wir uns ab. Ich gehe raus, damit Susanne uns nicht erwischt. Susi sitzt mit Simon auf dem Sofa. Mein Bruder sieht zu mir und grinst. Ich glaube, er weiß was ich eben gemacht habe.

„Setz dich zu uns. Du hast lange gebraucht.“

„Ich musste erstmal duschen. Meine Füße waren kalt.“

„Ja. Ja.“, erwidert er und grinst.

„Wollen wir was zu essen machen?“

Wir nicken und gehen in die Küche.

Eine halbe Stunde später taucht Ariane auf. Sie tut überrascht.

„Was macht ihr denn hier?“

Susanne stellt sich noch näher an mich ran. Eine Hand auf meiner Schulter. Ich sehe wie Ariane es aufnimmt. Timo nimmt seine Schwester in den Arm.

„Also. Ariane ist ja Thomas und Simons Schwester. Timo, bist du dann auch mit Ihnen verwandt?“, will Susi wissen.

Timo sieht erst mich an und dann Ari an.

„Glaube schon.“

Wir setzen uns hin und essen etwas. Danach teilen wir die Zimmer auf. Sarah teilt sich Ariane ein Zimmer. Saskia mit Susanne. Timo und Simon. Und ich? Ich lege mich aufs Sofa. Als wir alle Zimmer aufteilt haben, sieht mich Susanne traurig an. Ariane und Sarah gehen plaudern in ihr Zimmer. Die beiden Jungs verschwinden. Saskia nimmt Susanne mit. Ich bin allein und schließe meinen Augen.

Wunder passieren immer wieder -12-

Thomas

Eine Woche Später

Ich sitze im Büro. Simon, Sarah, Marlene, Timo und Saskia stürmen ins Zimmer.

„Thomas. Wir können es nicht mehr mit ansehen.“, sagt Sarah zu mir.

Simon nickt mir zu.

„Hier sind ein paar Sachen. Wir gehen auf eine Bergtour.“

Susanne kommt rein.

„Super. Ich komme mit.“, ruft sie.

Wir alle sehen sie an und Simon sagt dann zu Susi: „Na klar. Du bist ja seine Verlobte.“

„Simon. Ich fahre nicht mit.“, eröffnet jetzt meine Schwester.

„Ja, ich verstehe. Dein Freund kann nicht, oder.

Marlene sieht mich traurig an. Kommt zu mir rüber und flüstert mir etwas ins Ohr..

„Vergeigt es nicht. Tom. Ich zähle auf Dich. Bring sie wieder mit.“

Jetzt schaue ich sie verdattert an.

„Du brauchst mich nicht so ansehen Bruder. Du weiß schon. Und zu dir Simon. Ja. Mein Freund kann nicht. Ich werde jetzt zu ihn fahren.“

Anschließend geht sie aus dem Büro.

Wir anderen folgen ihr und steigen ins Auto. Wir beschließen ein Männerauto und ein Frauenauto zu machen.

Jetzt sitzen wir drei Männer in einem Auto.

„Simon. Wohin fahren wir?“

„Lass dich überraschen. Ruhe dich ein bisschen aus. Wir beide wechseln uns ab.“

Ich schließe die Augen. Seit einer Woche habe ich nicht mehr geschlafen und penne schnell ein. Einige Wortfetzen höre ich noch. Aber ich verstehe den Zusammenhang nicht. Gegen Abend kommen wir im Gasthaus an.

„Aussteigen. Heute können wir nicht weiter.“

„Wo sind wir?“

„Überraschung.“, erwidert mein Bruder.

Wir nehmen zwei Appartements. Wie erwartet. Einmal für uns Männer und einmal für die Frauen. Da wir früh raus müssen, legen wir uns gleich aufs Ohr.