Wenn aus einen Einzelstück mehr wird

Dieses Herz hat mir mein Mann vor ein paar Jahren gemacht.

Es sagte immer, das bleibt ein Einzelstück. Eine Nachbarin sah es.

Beim Einkaufen traf ich sie. Meine Nachbarin fragte, woher wir das hätten? Ihre Tochter hätte zehnjährigen Hochzeitstag und das wäre ein passendes Geschenk. Ich sagte ihr, das es mein Mann für mich gemacht hat. Sie fragte mich, ob mein Mann das für sie machen könnte. Ich sagte ihr, komm vorbei und fragt ihn. Meinen Mann informierte ich darüber.

Einige Tage später kam sie vorbei und fragte. Mein Mann sagte ja. Um ein Unikat zu haben, gravierte er einen Schmetterling hinein. Wenn man es so sieht, sind beide Einzelstücke.

Besonders weil bei den einen ein Schmetterling drauf ist und bei den anderen nicht.

Noch eine Besonderheit. Ein anderer Holzstamm.

Also quasi was manuell hergestellt ist, ist ein Unikat.

Heute ist Muttertag

Ich wünsche allen Müttern dieser Welt einen schönen Sonntag mit glücklichen Momenten, trotz Krise.

Dieses Jahr wird für einige Mütter der Muttertag anders verlaufen und das hat mehrere Gründe. Eins davon ist besonders. Der Kontaktverbot und das wir die älteren Menschen schützen sollen.

Also sollten wir alle einen Gruss digital übers Netz schicken.

Vielleicht ein kleines Video an die Oma.

Ich hatte vor kurzen ein Gespräch mit jemanden, wo ich sagte, Du bekommst eine Kleinigkeit zum Muttertag von mir und sagte, Du bist nicht meine Mutter. Da hat sie recht. Sie eine Mutter unter vielen und warum sollte ich einer lieben Person, die fast so alt ist wie ich, nichts zum Muttertag schenken. Es ist eine Geste. Egal ob beste Freundin, Mutter, Schwiegermutter, Schwägerin ist. Wenn sie Kinder hat ist sie eine Mutter. Also warum sollte man nicht einer lieben Person und Mutter eine kleine Aufmerksamkeit schenken.

Wenn die Krise vorbei ist, sollte man sich auch einmal Zeit nehmen und einen Tag mit der Person zu verbringen.

P.S.

In der Gesellschaft hat sich auch viel verändert. Früher hatten sich meistens nur die Mütter um die Kinder gekümmert. Mittlerweise kümmern sich die Väter genauso. Mein Fazit. Der Vatertag ist genauso wichtig wie der Muttertag. Es gibt auch alleinerziehende Väter. Was früher nicht so gab. Alleinziehende Mütter gibt es auch mehr. Die Zeit hat sich geändert.

Taube auf den Dach oder watt?

Nein, wir haben keine Tauben. Auch nicht auf den Dach. Diese Taube kommt jedes Jahr zu uns zu Besuch. Bleibt ein paar Wochen und ist wieder verschwunden. Von der Krise bekommen diese Tiere nichts mit. Sie nistet sich in unserem Ahornbaum ein. Jeden Morgen kann man zusehen wie sie aus dem Baum fliegt, Pause auf der Schaukel fliegt, dann zum Nachbarn und kurze Zeit später fliegt sie wieder in den Baum.

Als sie Rast gemacht hat, ist mir dieser Schnappschuss gelungen.

Euch allen ein wunderschönes Wochenende mit tollen Momenten, die ihr nicht vergesst.

Realität – Leben eingeschränkt

Viele unserer Generation kennen es gar nicht. Welche haben es kennengelernt. Eingesperrt oder eingeschränkt zu sein. Wenn mir Anfang des Jahres einer erzählt hätte, deinen Geburtstag wirst Du nicht so feiern, wie Du es planst. Ich glaube, ich hätte ihn einen Vogel gezeigt. Aber seit Mitte März läuft das Leben anders. Mancher fühlt sich eingeschränkt und eingesperrt, was es auch ist. Unsere Generation erlebt das, was unsere Vorfahren oder ein Teil unserer Generation erlebt haben. Für uns kaum vorstellbar, aber jetzt Realität. Ich hatte vor kurzen Vergleiche gezogen. Hatten wir nicht Jahrzehnte lang in einen anderen deutschen Staat so eine Situation. Eingeschränkt im Leben. Meinungsfreiheit, Reisefreiheit. Sich im Land eingesperrt zu fühlen. Teilweise nicht alles im Geschäft zu bekommen? Oder im dritten Reich? Weimarer Republik. In den Zeiten gab es auch die ein oder andere Einschränkung. In einigen Ländern gibt es auch immer noch Einschränkungen. Besonders die Einschränkung in der Meinungsfreiheit. Aber wir erleben eine neue Art der Einschränkung. Keine Freunde treffen, Hamsterkäufe, Angst vor den Ungewissen, Regeln und Vorschriften. Reisefreiheit ist auch eingeschränkt. Kommt sich nicht der eine oder andere in diesen Land zurück versetzt? Nicht reisen und eingesperrt im eigenen Land? Sogar monentan eingesperrt in der eigenen Wohnung. Man sagt ja, die Deutschen reisen gerne. Alte Menschen sollen zu hause bleiben. Aber sie wollen nicht zuhause bleiben. Trotz das man Ihnen es anbietet. Bleibt zuhause, wir besorgen für Euch die Lebensmittel? Sie kennen so eine Situation noch nicht. Wir alle wissen gar nicht, wo diese Einschränkungen hingehen. Es werden durch die digitalen Sachen ermöglicht, wo manche Firmen strikt gegen waren. Homeoffice wird im grossen Stil ermöglicht. Heimarbeit gab es schon immer. Aber in so einen grossen Stil gab es das noch nie? Wie sieht in privaten Bereich aus? Ich habe es an meinen Geburtstag gemerkt. Eigentlich sollte dieser Geburtstag besonders werden. Die Feier sollte eh erst im Sommer statt finden. Aber wir wollten eine Reise machen. Kinder hatten sich gefreut und waren enttäuscht, das die Reise nicht stattfindet. Mein jüngstes Kind fragte mich dann gleich. Und mein Geburtstag? Ich sagte, wir werden es sehen. Aber ich weiss jetzt, der Geburtstag wird auch anders. Total komisch. Jedenfalls haben wir in April die Einschränkung der Reisefreiheit mitbekommen. Als ich Mitte März in den Nachrichten gehört habe, das die Insel dicht machen, kam mir ein als erstes in den Sinn. Mist. Urlaub gestrichen. In Nachhinein weiss ich, das es richtig war. Eine Bekannte hat mal auf der Insel gelebt. Im Winter kam man teilweise nicht von der Insel runter. Sie meinte im Winter ganz schön krass und ist dann wieder aufs Festland gezogen. Im Winter wegen dem Wetter und jetzt wegen der Krise. Ob man nicht da einen Inselkoller bekommt? Wie man sieht werden die Inselbewohner auch ohne die Krise eingeschränkt. Aber dann wegen dem Wetter.

Irgendwie komisch. Ich glaube, dieses Jahr wird in die Geschichte eingehen. Das Jahr mit den Einschränkungen, Regeln und Vorschriften für die Bevölkerung.

Ein Teil Deutschland hat ja schon Erfahrungen mit Reiseeinschränkungen bloss nicht so krass wie jetzt. In Endeffekt kommt jetzt ja Bewegungsfreiheit mit ins Spiel. Die Kontaktbeschränkungen gab es ja auch schon. Nicht von der Regierung sondern weil man ja Angst hat, Ärger zu bekommen. Beispiel:

Im dritten Reich, wenn man eine andere Meinung hatte oder Religion. Dann musste man auch aufpassen. Der Staat passte auf. Einen Freund zu besuchen, der anders dachte um im Visier war, war zu gefährlich.

Jetzt kommt die Einschränkung vom Staat, damit man gesund bleibt. Aber die Polizei überwacht auch.

Oder sehen wir auf bestimmte Länder.

In manchen Ländern hat die Frau sehr viele Einschränkungen.

Sie darf sich nicht alleine in der Umgebung bewegen, nicht reisen usw. .

In unseren Land kaum vorstellbar.

Die Frauen sind vermummt. Ist das nicht auch wie eine Maske.

Ich bin froh, dass ich in einen Land lebte, wo man als Frau Freiheiten hat. Es war nicht immer so, aber die Frauenbewegung hat gesiegt.

Vorschriften, Regeln und Einschränkungen sind immer wieder in der Geschichte zu finden. Egal in welcher Zeit man lebt und auch manchmal in welchem Land man lebt. Quasi, nicht nur in der Krise. Oder es war eine andere Krise.

Ich glaube nicht, das die Regierung uns damit ärgern will.

Grundrechte wurden geschaffen, damit wir mehr Freiheiten haben und nicht das wir uns einschränken müssen.

Notgesetze gab es schon immer. Aber diese mussten jetzt halt eingesetzt werden. Sie müssen auch wieder zurück gefahren werden, wenn der richtige Zeitpunkt ist. Nicht wie wir es in der Geschichte erlebt haben und es ausgenutzt wurde.

Weltweit haben wir gemeinsames Problem. Jedes Land geht anders damit um.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht.