Muss ich etwa auch Hamstern anfangen?

Moin.

Es hört sich ja blöd an, aber ich stelle mir einmal diese Frage seit gestern wieder. Mein Mann war einkaufen und schrieb ihn einen wöchentlichen Einkaufszettel. Als er gestern wieder kam, fragte ich ihn, ob er noch etwas in Wagen hatte. Er sagte nein. Da meine Kids zu hause sind und ich jeden Tag Brötchen für sie aufbacke, haben wir für die Ferien immer aufbackbare Brötchen oder Toast im Haus, weil ich normalerweise kein Homeoffice habe und arbeiten muss. Ich mache es jetzt auch, das ich nicht so oft losfahren muss. Aber es gab keine Brötchen, noch Toast. Mein Mann sagte, das auch Klopapier, Nudeln und Mehl nicht zu haben ist.

Es ärgert mich, das ich durch die Leute, die hamstern, meinen wöchentlichen Einkauf nicht machen kann. Die Menschen, die hamstern, zwingen die anderen es auch zu tun oder darüber nachzudenken. Mein Plan ist, das wir weiterhin nicht hamstern werden, aber wenn es so weiter geht, müssen wir ernsthaft darüber nachdenken oder einen ganz neuen Plan erstellen. Zum Beispiel Lebensmittel essen, die wir normalerweise nicht unbedingt zum frühstücken essen. Oder Klopapier selber herstellen. Mein Mann machte den Vorschlag. Aus alten Zeitungen. Ich bin ein bisschen skeptisch, das es funktioniert.

Mein Mann versucht seit einer Woche Klopapier zu bekommen, aber das Problem haben wir nicht alleine. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf.

Ich habe eine Bitte an die Leute, die hamstern.

Bitte denkt nicht egoitisch und denkt an die anderen Menschen.

Es gibt genug Lebensmittel und Klopapier.

Stellt euch die Frage, was die Leute tun, die durch euer Verhalten ihr Leben auf den Kopf stellen. Wir haben alle das gleiche Problem. Bloss nicht in Panik verfallen. Gemeinsam schaffen wir es. Wenn einige Menschen ihr Verhalten ändern, dann können wir alle davon profitieren. Auch Verkäufer und die Leute, die es produktzieren. Denkt auch bitte an sie. Meckert nicht, wenn ihr nur eine Packung Klopapier bekommt. Nur wenn wir an einen Strang ziehen, sind wir stark.

Macht euch einen Einkaufszettel, was ihr für eine Woche benötigt. Kauft bewusst sein, nicht das es euch schlecht wird.

Denkt bitte darüber nach.

Wir sind alle in der gleichen Situation.

Macht mit, das wir schnell aus der Situation rauskommen.

Nur wenn jeder mitmacht, funktioniert das auch.

Stress und Panik ist fehl an Platz.

Ich verstehe ja, das ihr Panik habt. Nach den Prognosen.

Meine Meinung, es hätte nicht soweit kommen müssen. Hätte die Regierung eher Massnahmen ergriffen, wären wir nicht in dieser Lage. Ich hatte es von Anfang beobachtet. Aber wer glaubt, das es nicht rüberschwappt, der war ein Träumer. Die Globalisierung macht es möglich. Reisen in aller Welt ist einfach zu günstig geworden. Ich verstehe auch die Menschen, die gerne reise. Für euch ist das super. Wer reist nicht gerne? Was hätte man da besser machen können? Manche Länder, die die Gefahr gesehen haben, sind jetzt die Gewinner. Sie haben gleich am Anfang Massnahmen getroffen, die unsere Regierung irgendwie nicht auf den Schirm hatten.

Hätten wir auch so handeln müssen, damit es nicht so weit kommt? Was meint ihr? Hätte man es kommen sehen müssen?

Jetzt müssen wir zusammen halten.

Macht mit und seid rücksichtsvoll gegenüber deinen Menschen.

Denk an an die anderen.

Schau nach vorn und nicht zurück

Vor einigen Wochen habe ich einen Artikel in einen Online Artikel geschrieben. Das Thema war jemanden loslassen. Ein komplexes Thema, besonders weil es auf lieb gewonnenes bezogen wurde.

Wenn ich den Text jetzt lese, fallen mir noch Sachen ein. Heute sehe ich das noch differenzierter. Man kann vieles lieb gewinnen. Freundschaften, die jetzt auf Abstand gehalten werden. Weil die Regierung es so fest gelegt hat. Wie viel Abstand verträgt eine Freundschaft. Ich glaube, in dieser schwierigen Zeit halten nur die echten Freundschaften. Wie es heisst der Spruch nochmal. Menschen, die dich heute als Freund bezeichnet, reden morgen über Dich.

In der letzten Jahren treffen wir uns selten mit Freunden, weil wir alle im Stress sind. Wir halten uns aber immer auf den Laufenden. Vielleicht ändert sich das ja, wenn die Krise vorbei ist und wir sehen uns dann wieder öfters. Es ist nicht, das wir uns nicht treffen wollen. Es ist wie verhext. Immer kommt immer etwas dazwischen. Auf Geburtstagen treffen wir uns. Kennt ihr das auch, ständig unterwegs zu sein? Es kommt immer etwas dazwischen. Seit einen Jahr planen wir eine Trip nach Hamburg, aber bis jetzt haben wir keine Zeit gefunden. Dieses Jahr war mein Plan, das wir uns wieder mehr treffen. Aber das fällt ja erstmal ins Wasser. Mal sehen, wann wir uns wieder zu treffen. Mehr Zeit für meine Freunde nehmen. Das Problem ist, das unsere meisten Freunde weggezogen sind und meistens zwischen halbe bis vier Stunden Fahrzeit einplanen müssen. Da müssen wir halt planen. Aber wir sind im Kontakt geblieben. Wir telefonieren so oft wie es geht.

Was ist mit Freundschaften, die die Entfernung nicht überstehen. Bei manchen scheitert es schon beim Abstand halten. Sie rufen nicht an. Ich bin froh, das meine Freunde anders sind.

Wie sieht es bei Euch aus?

Habt ihr auch mit euren Freunden Kontakt oder habt ihr losgelassen.

Wenn deine Freunde noch da sind, haben sie es geschafft, deinen Weg mit Dir zu gehen. Meine Freunde sind mir wichtig, weil wir gemeinsam unseren Weg gehen.

Was kann man noch lieb gewinnen?

Stimmt. Reisen.

Manch einer reist gerne. Will viel neues kennenlernen? Muss er es auch loslassen?

Darf er nicht mehr reisen?

Momentan nicht, aber überdenkt er jetzt seine Reisen?

Ich denke, wir sind an den Standpunkt, wo wir vieles überdenken müssen? Weniger Stress. Keine Grossraumbüro. Nicht schnell, schnell.

Auf sich hören, sich achten.

Respektvoller werden. Ruhig bleiben und nicht in Panik verfallen. Man muss sich auf das Wesentliche konzentrieren. Auf die wahrennWerte besinnen. Hamsterkäufe ist der grösste Blödsinn. Durch die Hamsterkäufe kommt die Panik.

Wenn einer es tut, machen es alle nach. Teilweise kloppen sich die Leute um Klopapier oder die Verkäuferin wird angegriffen. Entweder handgreiflich oder beschimpft, weil sie sagt nur eine Packung. Leute muss das sein. Sie kann nichts dafür. Ihr habt selber schuld. Hättet ihr keine Hamsterkäufe gemacht, wäre es zur Einteilung nie gekommen. Die Massnahme finde ich gut. Sonst begreift ihr es nicht. Wir müssen in der Krise zusammen halten und nicht gegen einander sein. Gemeinsam können wir alles meistern. Wir schaffen es nicht allein. Ich habe keinen Hamsterkäufe gemacht und ärgere mich, wenn ich einfach beim Einkaufen nicht alles bekomme. Meine Nachbarin ist in sechs Läden gewesen, um Klopapier zu bekommen. Das ist ärgerlich. Ich hoffe, das die Massnahmen die Leute zu Besinnung bringen, keine Hamsterkäufe mehr zu tätigen. Ich verstehe ja, das ihr Angst und Panik habt. Aber es ist keine Lösung. Bitte lasst die Hamsterkäufe, damit alle etwas haben. Höchstwahrscheinlich kommt jetzt ein Shitdoom. Aber Leute denkt einfach mal darüber nach. Denkt nur nicht an Euch sondern an eure Mitmenschen. Die Verkäufer tun alles, aber ihr seid einfach zu schnell. Lass ihnen Zeit zu atmen. Beschimpft sie nicht. Sie wollen doch nichts böse. Diese Regelung wurde eingeführt, das alles etwas bekommt. Das Ruhe einkehrt.

Ich glaube, nach dieser Krise wird vieles anders sein. Aber in welche Richtung es geht, werden wir dann sehen.

Ich hoffe, das wir alles etwas aus dieser Krise lernen.

Was siehst du?

Was siehst Du auf den Bild.

Lass deine Phantasie spielen.

Bei Instagram sagte jemand, wie zwei Liebenende, die sich umarmen.

Ich würde sagen, eine Umarmung, die sagen möchte.

Schön, das es Dich gibt.

Und was siehst Du?

Nichts ist wie es war

In der letzten Zeit hat sich viel verändert. Wir wissen nicht, wohin der Weg uns führt. Jeder von uns hatte Pläne, die sich in Rauch aufgelöst hatte. Ich hatte den Plan, meinen Geburtstag mit meiner Familie wo anders zu feiern. Denn wenn man nullt, will man etwas besonders machen. Dieses Jahr passte es einfach, weil meine Kids Osterferien haben. Jetzt ist alles anders. Ich kann an meinen Geburtstag nicht das tun, was ich möchte. Ich feiere auch nicht mit meiner ganzen Familie. Wir sind eine grosse Familie Ich wollte im Sommer zur einer Gartenparty einladen. Freunde, Nachbarn und meine Verwandtschaft sollten kommen. Und jetzt? Ich habe unseren Trip abgesagt, weil es Zuhause einfach sicherer ist. Jetzt könnte ich auch nicht hinreisen. Momentan ist mein Spruch, bleib Zuhause und bleib gesund. Zum Glück kann ich Homeoffice machen, aber die Leute die es nicht machen können, haben die unsichbare Gefahr um sich. Ich denke auch, meine Gartenparty wird auch nicht statt finden.

Nichts ist planbar und spontan.

Wir alle müssen einen Schritt zurück gehen und müssen an die wichtigen Dinge im Leben denken.

Vorerst stelle ich meine Pläne und Träume hinten an.

Unser Leben wurde durcheinander gefühlt.

Es ist nichts mehr wie es war und es wird nie wieder so sein.

Vielleicht sollte ich die Fortsetzung zu meinen Roman schreiben.

Was hattet ihr für Pläne?

Wo wolltet ihr Urlaub machen?

Ich hoffe, wir bekommen es schnell in den Griff.

Und was mir am Herzen liegt.

Hoffentlich hat die Regierung den Wahnschuss gehört und verstanden.

Wir müssen alle verstehen, was wichtig ist

Nicht alles schnell, schnell. Kein Egoist sein. Rücksichtsvoll sein. An andere denken. Überlegen wohin man reist und vieles mehr.

Gemeinsam sind wir stark.

Jeden Tag geht die Sonne wieder auf

Moin.Heute morgen bin ich wach geworden und habe aus den Fenster gesehen. Der Himmel war rot. Normalerweise hätte ich mich ins Auto gesetzt und wäre zum Teich gefahren, um zu fotografieren. Aber da wir zuhause bleiben sollten, was auch vernünftig ist, kam mir etwas anderes in den Sinn. Ich dachte mir dann, ich mache einmal einen kurzen Sparziergang ins Feld. Was bei uns gleich um die Ecke liegt. Ich habe mich wirklich nicht weit entfernt vom Haus. Es war total ruhig und so friedlich. Ich konnte nur die Vögel hören Keiner war unterwegs. Herrlich. Jedenfalls habe ich ein paar Fotos gemacht. Es war ganz schön kalt. -1 Grad.Hier ein paar Fotos davon.