Adventskalender – Tag 13

24 Tage

bis

zur Entscheidung

 

Tag 13

Gestern Morgen hatte mich Paulus angerufen, ich sollte mit zu meinen Eltern fahren. Jonathan wollte sich auch bei mir melden. Wir sollten in meinen Unterlagen zu Hause wühlen. Irgendein Grund musste es doch haben, dass alles letztes Jahr so passiert war. Ich frage mich schon die ganze Zeit, was ist das mit Florentine und Samuel? Paulus hatte mich überzeugt und sind in mein Zimmer gegangen. Wir fanden eine Notiz über Samuel. Paulus fing an zu Rätseln. Plötzlich hörte ich eine Stimme, die sagte, schließe deine Augen. Also schloss ich meine Augen. Florentine nahm meine Hand und ich blickte in ihre Augen. Ich konsultiere sie mit den Brief und Samuel. Florentine gab mir meine Antworten. Was soll ich tun, dachte ich nur. Ja, das werde ich jetzt machen. Sie fängt gerade an sich über die Verfolgung von mir zu empören, aber das lasse ich nicht zu und küsse sie. Als ich mich von ihr löse, sage ich so etwas bescheuertes. Wenn eine Frau wütend ist, küsse sie. Jedenfalls nahm es ein Eigenleben. Wir küssten uns als ob es ein Morgen nicht mehr geben würde. Plötzlich wurden wir von Sarah gestört. Als sie dann einen Information preisgeben will, durchkreuzt Florentine ihre Wörter. Tja und dann höre ich Paulus Stimme.

„Johannes, hörst du mich?“

Verwirrt sehe ich ihn an?

„Sorry, ich habe nicht zugehört.“

„Wo warst du bloß mit deinen Gedanken? Ich erzähle dir was und du reagierst nicht. Warum warst du eben erstaunt, als ich dich heute Morgen angerufen habe. Jonathan wollte dich auch anrufen.“

Ich sehe auf mein Handy und sehe, dass mich mein Vater mehrmals versucht hatte anzurufen. Verdammt.

„Sorry, ich hatte es vorhin nicht gehört. Ich hatte mein Handy im Auto liegen gelassen. Als du angerufen hast, hatte ich erst kurz vorher mein Telefon aus meinen fahrbaren Untersatz herausgeholt.“

„Das ist typisch Johannes, der aus dir spricht. Also, wo warst du mit deinen Gedanken?“

„Wie kommst du auf den Trichter in meinen Unterlagen zu suchen?“

„Du weichst mir aus. Ich glaube, ich kann es mir denken. Bei Tine. Also, ich habe es gesagt, weil Jonathan meinte, wir sollten deine privaten Sachen mal durch wühlen. Wie du siehst, sind wir fündig geworden. Jetzt müssen wir nur…..“

„Was? Willst du mir was unterstellen?“

„Nichts! Jetzt machst du es dir leicht. Ich will nur helfen und dir nicht ans Bein pissen. Solche Worte muss ich mir aus meine Wörterbuch im Kopf streichen lassen. Ich wollte nur verkünden, dass wir herausfinden müssen, was du schon herausbekommen hast.“

„Ach so. Okay, ich sage es dir. Ich war eben in einen Traum. Meine Stimme im Kopf sagte, schließe deine Augen und plötzlich saß Florentine vor mir. Sie hielt meine Hand und unsere Blicke trafen sich. Wir haben einige Fragen geklärt und dann habe ich sie spontan geküsst. Es fühlte sich so real an. Ich musste es tun und auf einmal tauchte Sarah auf und zerstörte meinen Traum. Dann hörte ich eine Stimme, nämlich deine.“

„Okay, lass uns runtergehen. Jedenfalls als mein Onkel mich anrief, kam mir dieser Gedanke. An was wolltest du dich mit dieser Notiz erinnern. Samuel macht alles kaputt. Florentine muss jetzt alles wissen. Was muss sie wissen?“

„Ich weiß es nicht.“

Dann gehen wir runter und auf der Treppe bleiben wir stehen. Ich sehe nach unten und sehe die beiden Frauen. Sarah kommt zu Paulus, flüstert was. Verwirrt sie er mich an und beugt sich zu mir. Seine Mitteilung muss mich grinsen lassen. Ich habe wirklich Florentine geküsst. Mein Grinsen will einfach nicht weggehen. Es heitert mich auf. Das schönste kommt noch. Mein Vater lädt die beiden auch ein. Es wird so ein toller Tag. Gegen Abend verabschieden sich die beiden Frauen. Wir  unterhalten uns noch ein bisschen mit meinen Vater. Er steht auf und kommt mit Unterlagen wieder.

„Mir ist etwas eingefallen. An den Tag, wo du verschwunden bist, warst du hier. Es ist mir total entfallen. Du hast mir das hier gegeben und gemurmelt.“

„Weißt du was?“, will Paulus wissen.

„Johannes murmelte immer wieder. Samuel zerstört alles und Florentine muss endlich erfahren, was ich über sie denke. Es muss raus.“

„Ja, das passt genau, was du mir gesagt hast. Deine Gefühle hätten sich geändert. Das Einzige was zählt, wäre Florentine. Ich habe immer vermutet, dass du in sie verknallt wärst. Du hast es nie richtig kommentiert, wenn ich die Vermutung aufgestellt hatte.“

„Paulus, was soll ich sagen. Es mir wohl an den Morgen klar geworden. Ich wollte alles in die Wege leiten. Sogar in Büro alles in richtige Wege zu leiten. Du hast dich mit Sarah schwer getan. Lüge mich jetzt nicht an. Du mochtest deine Assistenten sein den Ball.“

„Ja, du hast recht. Es hat sich viel an den Tag verändert. Ihr Lachen steckte mich an. Sie war so unbeschwert. Langsam verstehe ich dich. Du hast dich gequält, als ich den ersten Antrag um Umsetzung abgelehnt hatte. Und dann war dieser Moment auf der Weihnachtsgala. Wie ein Weihnachtszauber, der sich über mich legte. Dann habe ich immer wieder neue Vermutungen angestellt. Samuel kreuzte deinen Weg. Deswegen wolltest du ihn nicht da haben.“

„Stopp!“, rief mein Vater jetzt dazwischen und ergänzt: „Es war nicht der Grund.“

„Und was war sonst der Grund?“, wollen wir beide wissen.

„Du hast spekuliert Jakob. Sorry, ich kann mich nicht daran gewöhnen, dass du in diesen Körper steckst. Du meintest, Samuel steckt in einer Sache drin und wenn deine Vermutung richtig wäre, dann würde es böse für uns aussehen. Mehr hast du nicht gesagt. Du wolltest dann zu Paulus, aber du kamst nicht an. Wir haben dich gesucht, aber keiner wusste, was passiert war.“

„Ich auch nicht. Paulus wollen wir ein Taxi bestellen?“

„Nein, ich fahre später.“

„Okay.“

Dann verabschiedete ich mich. Zuhause fiel ich dann in einen unruhigen Traum. Die Zusammenhänge verstehe ich bis jetzt immer noch nicht.  Es ist sieben Uhr auf einen Sonntag. Ich stehe auf und stolpere über etwas. Dann kommt eine Erinnerung in den Sinn. Als ich vor einen Jahr vor Paulus Tür stand, machte Momo auf. Sie sagte, dass ihr Freund unterwegs wäre. Plötzlich hörte ich eine Stimme und die gehörte nicht Paulus. Es war… . Fuck, wen gehörte die Stimme? Ich kannte sie, aber wen gehörte sie. Nach diesen Gedanken war mir klar, ich muss Paulus was fragen. Steckt er auch damit drin. Also rufe ich Paulus an.

„Moin Johannes“, flötet Sarah in den Hörer.

„Kann ich Paulus sprechen?“

„Ja, warte. Er kommt gerade aus der Dusche. Sam es ist Johannes. Verdammt, ich darf mich vor Florentine nicht verplappern.“

Dann höre ich die Stimme von meinen Cousin.

„Ja, was gibt es. Sarah und ich wollen gleich zu ihrer Schwester.“

„Es dauert nicht lange. Wo warst du an den Tag, wo ich verschwunden bin.“

„Wieso fragst du?“

„Beantworte meine Frage.“

„Warte, ich sehe in meinen Kalender.“

Kurze Zeit später höre ich ihn wieder.

„Jetzt nicht böse sein.“

„Warum sollte ich böse sein? Hast du deswegen Momo vorgeschickt?“

„Ich verstehe nicht was du meinst. Sarah und ich waren im Harz. Sie kann es bestätigen. Wir beiden wurden eingeladen und als wir da waren, wussten sie nichts davon, dass wir eingeladen waren. Jedenfalls haben wir den Tag genutzt und hatten geplant, einen Tag später nach Hause zu fahren.“

„Was heißt geplant?“

„Dein Vater rief an und fragte, wo du steckst. Jetzt meine Frage wegen Momo. Was meinst du?“

„Ich war bei dir und Momo öffnete die Tür. Sie sagte, du wärst unterwegs. Ich höre zwei männliche Stimmen. Deine war nicht dabei.“

„Moment mal! Momo war bei mir. Sie wollte den Schlüssel in den Briefkasten schmeißen, wenn sie alle Sachen aus der Wohnung geholt hätte. Ich muss meine Schlösser austauschen. Die blöde Pute hat ihn nicht zurück gegeben.“

„Du warst nicht mehr ihr zusammen?!“, stelle ich fragend fest.

„Nein. Kurz vor der Gala beendete ich die Sache.“

„Dann stellen sich mir die Fragen, wer war in deiner Wohnung und warum war Momo da?“

„Du hast recht.“

Es klingelt an meiner Haustür.

„Wir müssen aufhören, es klingelt jemand an der Tür. Wir reden morgen im Büro.“

Dann lege ich auf und schlendere zur Tür. Ich öffne sie und sehe in ihr Gesicht.

„Können wir reden?“

„Ja, komm rein.“

Florentine geht an mir vorbei und geht in die Küche. Stimmt Sie war ja schon mal hier als ich noch mit Judith liiert war. Ich folge ihr.

„Was ist los?“

„Sag du es mir?“

„Was soll sich dir sagen?“

Dann kommt mir Florentine näher und küsst mich. Verdammt, sie spielt mit unfairen Mitteln. Ich kann keinen klaren Gedanken fassen. Florentine löst sich von mir und blickt mir in die Augen. Ich kann ihren Blick nicht widerstehen und küsse sie. Verdammt als Jakob. Als mir das bewusst wird, löse ich mich von ihr. Jetzt sie mich Florentine mit glasigen Augen an. Was habe ich getan?

„Glaubst du an Märchen und Weihnachtswunder?“

„Sind Weihnachtswunder denn keine Märchen?“

„Doch schon, aber die Geschichte hier, ist zum Scheitern verurteilt.“

„Erkläre es mir?“

„Kann ich nicht.“

„Okay, dann helfe ich nach?“

„Was hast du vor?“

Sie holt Wein aus Schrank.

„So, wenn wir drei Flaschen austrinken, verrätst du es mir.“

„Das schaffst du nicht.“

„Ich habe trainiert.“

„Okay, die Wette gilt.“

Wir trinken den Wein. Es wird lustig. Zwischendurch essen wir etwas. Ich versuche in besoffenen Zustand ihr die Lage zu erklären. Was nicht ganz einfach ist, wenn man sich ständig küsst. Irgendwann meint sie, wir sollten ins andere Zimmer verschwinden. Da wird mir klar, diesen Schritt kann ich nicht tun, wenn wir beide betrunken sind und ich nicht wieder ich bin. Jedenfalls überrede ich sie einen Film anzusehen. Mein Glück konnte nicht größer werden. Ein Liebesfilm passte jetzt gerade nicht in mein Konzept. Kurze Zeit später schlief sie ein. Ich sah mir den Film zu Ende ein. Kann es sein, dass wir durch Portale geschleudert werden und durch solche Portale auch zurück kommen könnte. Wäre auch eine Idee. Dann küsse ich sie. Florentine wacht auf. Ich frage sie, wollen wir durchs Portal gehen? Sie nickt und nimmt mich mit. Als wir im Schlafzimmer sind, wirft sie uns auf Bett. Wir küssen uns und dann dreht sich alles um mich herum. Die Küsse ziehen mir die Socken aus. Wir wollen nur noch eines tun. Aber plötzlich höre ich ein Geräusch und ich stehe auf.

„Ich komme gleich wieder. Nur nicht weglaufen.“

Dann gehe ich ins Wohnzimmer und stolpere über etwas. Ich merke noch wie ich stürze und plötzlich wird alles schwarz.

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