TEIL 33

Wieder in Hannover

Bevor wir nach Hannover starten, frühstücken wir mit unseren Mitarbeitern. Es wissen nur Marlene und Jörn, dass Marie eine Tochter ihres Chefs ist. Deshalb sitzen wir mit den Beiden an einen Tisch. Wir haben unseren Mitarbeitern gesagt, dass Marlene und Jörn mit uns fahren. Als alle im Bus sind und der Bus bereits seit fünf Minuten abgefahren ist, kommen Max und Ole. Simon ist mit Merle bereits heute Morgen vorgefahren. Marlene steigt zu Max ins Auto. Ole steigt zu mir ins Auto. Jetzt sitzen Marie, Ich, Ole und Jörn in einen Auto. „Also was hast Du vor?“, fragt Ole mich. „Die Vorschläge von Euch sind echt gut. Aber ich habe mich für keinen Plan direkt entschieden. Ich glaube, das kommt wenn ich Juliane sehe. Spontan einfach.“ „Du willst meine Schwester heiraten. Dann kennst Du meine Schwester aber schlecht. So einfach lässt sie sich nicht überreden.“ Wir beratschlagen was wir als nächstes Tun. Welcher Plan der beste ist. Ich denke, Oles Plan ist der Beste. Er kennt seine Schwester am längsten von uns. Die Fahrt nach Hannover kommt uns gar nicht so lang vor trotz das wir ständig in Stau stehen. Jörn laden wir als erstes ab. Er wohnt circa 20 Kilometer vor Hannover. Dann schmeiße ich Ole und Marie bei meinen Onkel raus. Ich fahre zu dem Apartment, was mein Onkel mir für die Zeit gemietet hat. Dann starre ich auf mein Telefon. Kein Anruf von Juliane. Soll ich sie anrufen? Wenn sie mir nicht zuhören will. Dann wähle ich die Nummer, die mir Marlene von ihrer Wohnung gegeben hat. Marlene geht ran. „Hey. Ist Juliane da?“ „Nein. Eine Kollegin hat angerufen. Juliane hat sich heute Morgen krank gemeldet.“ Zeit für mich. „Wenn sie krank ist, warum ist sie nicht zuhause.“ „Juliane wird bestimmt nach Hause gefahren sein.“ „Wieso wohnt sie nicht mit Dir zusammen.“ „Sporadisch. Kommt immer drauf an.“ „Wie jetzt? In ihrer Akte steht doch diese Adresse.“ „Ja, ich weiss. Juliane hat sie nicht geändert, weil das ihr Zweitwohnsitz ist.“ „Wo ist denn ihr Erstwohnsitz?“ „Sie hat sich in der Stadt nicht wohlgefühlt und ist in die Einliegerwohnung von ihren Eltern gezogen. Ole und sie teilen sich die Wohnung. Ich glaube, momentan will sie mir aus den Weg gehen.“ „Danke für die Auskunft.“ Dann lege ich auf. Wo ist Oles Nummer? Mist wo ist sie. Da ist sie. Ich rufe Finn Ole an. „Finn Ole Früh.“ „Moin Finn Ole.“ „Gibt es was Neues?“ „Nein. Ich hätte ein Frage an Dich.“ „Welche? Moment ich gehe kurz auf den Flur. Simon erzählt gerade, was wir als Kinder Blödsinn gemacht haben. Marie und der Rest kommt aus den Lachen nicht mehr raus. Es ist einfach zu laut hier.“ „Ja, höre ich. Du und Simon kennt Euch?“ „Ja, ich kenne auch deine Schwester.“ „Wie Mia?“ „Ja, genau wie Du Liane schon dein ganzes Leben kennst. Deine Tante Amalia sagt, das echt zum Schießen ist. Sie versteht einfach nicht, dass er bei den Namen nicht stutzig geworden ist. Also was willst Du wissen.“ „Wo wohnen deinen Eltern?“ „Wieso willst Du das denn wissen. Willst Du sie ausfragen?“ „Nein. Marlene meint, dass Juliane in die Einliegerwohnung von deinen Eltern geflüchtet ist. Du teilst die Wohnung mit ihr. Wo wohnen eigentlich deine Eltern?“ „Meine Eltern wohnen unten im Haus. In der Einliegerwohnung haben meine Großeltern gewohnt.“ „Oh. Das tut mir leid.“ „Was tut die leid.“ „Das mit deinen Großeltern.“ Jetzt lacht Ole am Telefon. „Wieso? Sie sind bloß nach Österreich umgezogen. Meine Großtante wohnt da. Meine Oma pflegt sie nur. Meine Großeltern sind noch richtig rüstig und abenteuerlustig. Mein Großonkel brauchte Hilfe und bat seine Schwester ihn zu unterstützen.“ „Wo leben sie denn?“ „Am Attersee. Irgendwo am Berg.“ „Okay. Bestimmt schön.“ „Ja, ist es. Ich und Juliane besuchen unsere Großeltern so oft wie es geht.“ Finn Ole teilt mir die Adresse mit. Super, das ist ungefähr vierzig Kilometer von Hannover entfernt. „Soll ich Dir den Weg erklären.“ „Nein, ich kenne mich aus. Meine Großeltern wohnen da. Das heisst, wenn sie nicht gerade unterwegs sind. Ihr seid nie umgezogen?“ „Nein. Meine Eltern fühlen sich dort wohl. Ich bin auch ganz gerne da. Wenn Erntefest ist. Juliane und ich sind aktiv in der Dorfjugend. Wir sind oft wie möglich bei den Treffen. Dann teilen wir uns gleichzeitig die Wohnung. Einer schläft im Bett oder der Andere auf den Sofa. Meistens darf meine kleine Schwester im Bett schlafen.“ „Wie Gütig. Aber Dorfjugend? Seid ihr nicht zu alt dafür?“ „Wir springen gerne mal ein. Aber zeitlich passt es ja nicht immer.“ „Na gut. Bis bald.“ „Ja, bis bald. Oh Simon kommt.“ „Grüße Philli von mir“ „Gehört. Liebe Grüsse von Sim.“ Wir lachen und legen auf. Wie lange habe den Namen von Simon nicht gehört. Als Kinder haben wir die Namen immer lustig abgekürzt. Simon blieb immer Sim oder Sims. Mo hat irgendwann jemand vorgeschlagen. Wer war das bloß? Ich lebe mich hin. Morgen fahre ich in die Firma.“

Kategorien Mal etwas anders

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