Teil 18

Ankunft in Hamburg im Hotel

Marlene weckt mich auf. „Sag mal hast Du geschlafen? Wir sind gleich da Juli.“ „Wie schon da? Wir waren eben doch erst in Soltau. Vielleicht hast Du Recht. Ich bin wohl ein bisschen eingenickt. Aber geschlafen habe ich nicht.“, erwidere ich. „Wer hat gestern Nacht nicht geschlafen? Ich oder Du?“, fragt sie mich. „Ich weiss nicht, ob Du geschlafen hast. Mein Schlaf war gut.“ Die Frage ist berechtigt. Eigentlich habe ich gestern Nacht kaum geschlafen. Mir sind so viele Gedanken durch den Kopf gegangen. Die meisten Gedanken drehten sich immer wieder um Phil. Was war das auf Sylt? Ole hatte mich damals vor ihn gewarnt und jetzt stellt er ihn anders da. Ich frage mich jetzt ehrlich, was hat Phil gesagt, dass mein Bruder jetzt so über ihn denkt. Für Phil bin ich bestimmt nur ein Spielzeug. Wenn er es bekommen hat, schmeißt er mich in die Ecke. „Juliane.“, spricht mich jemand an und reißt mich aus meinen Gedanken. Ich sehe nach oben. „Marie. Was gibt es denn?“ „Du bist ebenso in Gedanken vertieft gewesen. Marlene ist schon raus.“ Stimmt Marlene sitzt nicht mehr neben mir. In Soltau hatten wir die Plätze getauscht. Meine Freundin wollte sich mit Tobias unterhalten. Erst habe ich noch zugehört, irgendwann habe ich dann aus dem Fenster gesehen und meinen Gedanken freien Lauf gelassen. Da muss ich wohl eingenickt sein. „Sorry. Marie.“ „Du hast wohl über jemand nachgedacht. Ganz ehrlich. Wenn Du denkst, Du wärst ein Spielzeug für ihn, dann muss ich Dich enttäuschen.“ „Wie kommst Du darauf?“ Marie grinst. „Erkläre ich Dir ein anderes Mal. Jetzt komm.“ Ich stehe auf und folge Marie. Marie verteilt die Zimmer. Ich und Marlene bekommen ein Zimmer. Janne und Caroline bekommen zusammen ein Zimmer. Janne und Caroline verstehen sich auch in der Firma ganz gut. Jörn wird mit einem Typen einquartiert, den ich nur von Sehen her kenne. „So, die Zimmer sind verteilt. Sagt mir Bescheid, wenn irgendwas mit der Zusammensetzung nicht passt. Wir haben versucht so gut wie möglich eine Lösung zu finden.“ Alle nicken und gehen dann auf ihre Zimmer. Marie ruft noch hinterher, das heute für alle der Tag zur eigenen Verfügung steht. Morgen früh um neun würde dann das Seminar anfangen. „Marlene was machen wir mit dem restlichen Tag.“ „Shoppen gehen.“ „Du schon wieder.“ „Die Idee ist nicht schlecht.“, sagt jemand hinter uns. Wir drehen uns um. Janne und Caroline gehen hinter uns. „Janne hat Recht.“, sagt Caroline. „Okay, wollen wir erst was essen?“, frage ich sie dann. Alle drei nicken. „Können wir mit?“, fragt jetzt Jörn. „Ja, klar.“, sagt Janne. Wir abreden uns dann. In einer Stunde unten in Foyer.

Kategorien Mal etwas anders

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