Teil 12

Partytime

Wir fahren mit ein paar Autos zur Party. Als wir dort ankommen, steigen wir auch. Max und Marlene unterhalten sich. Jörn sieht wütend aus. Plötzlich kommt jemand auf uns zu und umarmt Charlotte. Janne telefoniert mit ihren Freund und sieht sie irritiert an. „Ella?“, fragt Janne dann. „Janne?“ „Ja. Ich habe Dich schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen.“ Ella und Janne umarmen sich. „Was machst Du denn hier?“, will Ella wissen. Janne erzählt kurz die Geschichte wie sich das alles ergeben hat. Dann sieht mich Ella an. „Mit Dir habe ich noch ein Hühnchen zu rupften.“ „Wieso mit mir?“, frage ich sie irritiert. „Komm mit.“ Alle starren uns hinterher. „Sag mal, kennst Du mich nicht mehr?“ „Nein. Woher?“ „Ich habe bei Euch in der Firma gearbeitet. Wir sind ausgegangen. Klickert es irgendwie?“ „Nein.“ „Phil. Du hast mir eine Geschichte erzählt. Du wolltest nichts von mir. Vor zwei Jahren ungefähr.“ „Nein.“ „Du hast mir erzählt, dass ihr Jungs eine Wette habt. Wettet ihr immer noch, wieviel Frauen jeder am Abend abschleppt. Jedenfalls hast Du mir erzählt, dass Du nur das als Show abziehst. Deswegen hättest Du mich eingeladen, Du wolltest mich vor einen Typ warnen. An den Abend hast Du mir Sebastian vorgestellt.“ „Langsam kommt die Erinnerung. Du bist Sebastians Freundin aus Hannover?“ „Ja. Du hattest ja nie Zeit uns zu besuchen. Johannes hat mit Sebastian telefoniert. Er hat meinen Freund erzählt, dass Du in Hannover bist. Kurzer Hand haben wir beschlossen, die alte Clique aus Hamburg einzuladen. Da Du kaum Zeit hast uns zu besuchen, sind wir auf die Idee gekommen. Johannes sagte, Du hast Liebeskummer.“ „Ach Quatsch.“ „Nein. Das glaube ich nicht. Max hat auch gesagt, Du hättest Dich nach dem Sylt Urlaub zurückgezogen und ein Mädchen würde da hinter stecken. Los erzähle. Nicht dein Beuteschema oder ist es deine Traumfrau und sie hat Dich abblitzen lassen.“ Ole kommt auf uns zu. „Hallo Ella.“ „Hallo Finn Ole. Deine Schwester auch da? Ich habe sie schon lange nicht mehr gesehen.“ Finn Ole heisst er. Nicht nur Ole. „Du weisst doch Finn Ole finde ich doof. Ja, meine Schwester ist hier.“ „Ich muss sie begrüßen.“ „Woher kennst Du eigentlich Juliane?“, frage ich sie. „Wir waren zusammen in der Grundschule. Dann sind meine Eltern nach Hannover gezogen. Das war damals ein großes Drama. Leider haben wir uns aus den Augen verloren.“ Ich nicke und Ella geht. „Sag mal, hat Dir meine Schwester wirklich den Kopf verdreht? Ich weiss echt nicht, was ihr alle so toll an ihr findet. Markus rennt ihr auch schon ein halbes Jahr hinterher.“ „Und?“ „Sie will nichts von ihm. Warum sie heute mit ihm unterwegs ist, das weiss ich nicht. Jetzt erzähle mal.“ Dann erzähle ich Ole die ganze Geschichte. Wie seine Schwester mich berührt. Irgendwas würde mich anziehen. Ich mache ihn auch klar, dass ich Juliane in Ruhe lasse. Da sieht er mich an. „Wenn sie Dich so berührt, warum sagst Du ihr es nicht?“ „Hast Du ihr nicht gesagt, ich wäre ein Player. Bis vorhin hatte ich ja gedacht, das Du ihr Freund bist.“ „Weisst Du was?“ „Nein. Du bist mir sympathisch. Also warum machst Du einen Rückzieher?“ „Ich habe einen Regel und gegen die verstoße ich nicht.“ „Welche?“ „Es gibt mehrere Regeln. Okay ich keine Lust darüber zu halten. Akzeptiere es einfach.“ „Okay.“ Juliane kommt um die Ecke. „Ole kannst Du mir helfen?“ „Nein. Das macht jetzt mein neuer Freund. Er kann das bestimmt besser.“ Ich sehe ihn grimmig an. Ole grinst und geht. Dann sagt sie zu mir. „Nimm mich in Arm. Da ist Markus. Mir ist es scheiss egal was er denkt. Auch wenn er jetzt denkt, ich nehme Dich als Sprungbrett.“ Ich sehe Markus und nehme sie in den Arm. Dann sehe ich ihr in die Augen und küsse sie. Als ob es so sein müsste. Ich kann mich der Magie nicht entziehen. Aus den Augenwinkeln sehe ich wie Markus wütend verschwindet. Dann mache ich einen Schritt zurück und sehe sie an. „Markus ist weg.“ „Danke Philipp.“ „Alles gut.“ „So wie ich mich Dir gegenüber verhalten habe, ist das keine Selbstverständlichkeit. Warum verstehst Du Dich eigentlich mit Ole.“ „Ole und ich hatten ein Männergespräch. Er weiss, dass ich kein Interesse mehr an Dir habe. Ich will mich auch nicht in eure Sache einmischen.“ „Markus kommt.“ Ich drehe mich um. „Sag mal Juliane. Machst Du das immer so. Willst Du so einen besseren Job ergattern.“ „Jetzt erst mal halblang. Juliane und ich kennen uns schon länger.“ Ella kommt auf uns zu. „Das stimmt.“ Juliane, Markus und ich sehen Ella an. „Wie meinst Du das Ella?“, fragt Markus jetzt. „Phil ist damals mit uns in der Grundschule gewesen. Mein Vater und sein Vater sind befreundet. Phils Vater ist nach Hamburg gegangen und ich nach Hannover. Es war ein Drama als Phil uns verlassen hat. Für Juliane muss die Welt eingestürzt sein. Sie wollte Phil heiraten und ich sollte ihre Schwester sein.“ „Du bist doch Panne.“, erwidert Markus und geht. „Du spinnst.“, sagt dann Juliane. „Wartet hier.“ Kurze Zeit später kommt sie mit einen Bild wieder. „Also spinne ich oder seid ihr das?“ Wir sehen uns das Foto an. „Das ist. …“ „Ja wer ist das Phil?“, fragt mich Ella. „Wie hieß deine Freundin? Du nanntest sie meine kleine Liane.“ „Ja, das ist Juliane. Ich fand den Namen damals total bescheuert. Damals haben wir Dich auch Tarzen genannt. Wie im Tarzan Film.“ „Echt jetzt. Daran kann ich mich nicht mehr erinnern.“ „Tja. Also ist es keine Lüge, dass ihr Euch kennt. Phil ich muss Dir was gestehen. Du kamst mir immer bekannt vor. Ich wusste nicht woher. Erst als ich Euch eben gesehen habe, fiel es mir ein.“ „Juliane und ich sind kein Paar. Nur Freunde. Sind wir Freunde?“ „Ja, Phil.“ Dann gehen wir rein und feiern mit. Verdammt. Habe ich mich deshalb immer zu ihr hingezogen gefühlt. Ich schüttele den Kopf. „Warum schüttelst Du den Kopf. Dein Bruder hat mir damals schon gedroht, ich sollte Dich Ruhe lassen. Ich habe Dich nicht erkannt, verzeih.“ „Wir waren noch Kinder. Schwamm drüber.“ Wenn das so einfach wäre, irgendwas zieht mich trotzdem an. Den ganzen Abend verbringen wir mit den Leuten mit denen wir gekommen sind. Jörn unterhält sich mit einer Sandra. Markus ist nach der Unterhaltung verschwunden. Ich muss meinen Onkel alles erklären. Auch das Markus und Susanne irgendwie komisch sind. Aber jetzt will ich erst mal Spaß haben. Irgendwann löst sich die Party auf. Ich übernachte bei Ella und Sebastian. Wir reden sehr viel miteinander. Warum ich damals den Kontakt abgebrochen habe. Sebastian versteht das vollkommen. Das ganze Wochenende verbringe ich mit Sebastian und Ella. Ole und Marie kommen auch noch dazu. Als wir die Geschichte erzählen, lacht sich Ole kaputt. Jetzt würde er verstehen, warum Marie ihm bekannt vorkam. Ich weiss bloß nicht, wie ich mit Juliane umgehen soll. Sie ist tabu. Nicht das doch das Gerücht aufkommt, sie würde mich als Sprungbrett benutzen.

Kategorien Mal etwas anders

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