Chaospolitik oder watt?

Wer denkt das nicht gerade oder die Regierung denkt nur bis fünf vor zwölf? Es gibt so viele Sprüche, die wir aus der Kindheit kennen. Wer kennt es nicht, wenn die Eltern gesagt haben, denkt vorauschauend und nicht bis fünf vor mittag. Mir fällt der Spruch jetzt in der Krise ein. Wie oft liest man, dann die Regierung nicht vorauschauend reagiert? Die Pläne und Regeln nicht angemessen. Man hätte doch wissen müssen, das der Teil Lockdown in Winter nichts bringt. Wie oft haben Schülervertretungen und Lehrer gesagt, wir müssen ins Szenario B gehen? Die Busse waren überfüllt und Abstand halten unmöglich. Mein Kind fragte mich, wenn wir in einer Kohorte sind und mit den anderen Kohorten nichts zu tuen haben dürfen. Was bringt uns dann, wenn die Kohorten in einen Bus zusammen sind ohne Abstand. Es war erschreckend zu sehen, wie die Kinder im Bus zusammen standen. Und wenn es so voll war, bekam der Busfahrer nicht mit, ob alle die Masken auf hatten. Mein Kind wurde hingebracht, das hatten wir in der Familie gut organisiert. Was auch nicht passt, Fitnessstudios schliessen, aber Sportunterricht ist okay und dann mit zwei Klassen. Wir dürfen uns nur mit zwei Haushalten treffen, die Klasse hat aber 25 Haushalte in der Klasse. Versteht einer die Logik? Warum halten die Kultusminsterien daran fest? Auf brechen und biegen am Präsenzunterricht fest. Hätten sie es nicht gleich auf Szenario B im Teillockdown machen müssen oder sich mal Gedanken über die Schülerbeförderung machen sollen. Irgendwie habe ich das Gefühl, es ist das reinste Chaos. Jetzt auch wieder. Nur bis Ende Januar gedacht. Denken sie etwa, die Krise ist vorbei? Weit gefehlt. So wie es aussieht, wird das uns noch länger beschäftigen. Keine vernünftigen Lösungen und keine richtige Logik. Warum hören sie nicht auf die Berater?

Mein Wunsch für die Zukunft:

Langfristig planen und wenn es besser wird, dann wieder korrigieren. Was bringt uns die kurzfristige Planung?

Am 16.12. sollten die Schulen schliessen. Niedersachsen hat die Eltern in die Pflicht genommen. Hätte man nicht klar sagen können, lass die Kinder zuhause statt eine Empfehlung auszusprechen. Schulen, Eltern und Schüler waren verwirrt. Es war nur eine Empfehlung und dann ab Dienstag wurde ein Schreiben verfasst das geraten wird die Kinder zuhause bleiben soll. Klassenarbeiten durften nicht vorgezogen werden. Die höheren Schule hatten eher ein Schreiben bekommen als die Grundschule. Dann die Diskussion am Montag, ob es rechtens in der Schule wäre, die Arbeiten vor zu ziehen. Abends kam die Mitteilung, es darf nicht. Elternvertreter, die es wachsam lesen. Es war ein heilloses Durcheinander. Auch am Montag sagte jemand, es wäre Chaos pur. Keiner wusste was jetzt wirklich Tacheles ist. Darum mein Titel Chaospoltik. Warum hätte man nicht eine Woche vorher mit der Planung anfangen können, damit alles besser gelaufen wäre.

Es gibt ein Lied, Kinder an die Macht, denn sie wissen nicht was sie tun. Aber die Krise hätten sie besser gemeistert. Kinder haben sich viele Gedanken gemacht, haben darüber diskutiert und eindeutig festgestellt, wir hätten es besser gemacht.

Wenn ich mit meinen Kindern darüber rede, dann merke ich, das sie ganz gute Ideen haben. Vielleicht sollte einfach die Regierung aufs Volk hören. Sie ins Boot holen oder richtig abholen. Sogar mal die Meinung von Schülern, Eltern und Lehrer einfliessen lassen. Vielleicht wäre es für alle leichter, diese Krise zu meistern.

P.S. Ich glaube es hiess, von zwölf bis mittag. Fünf vor zwölf fand ich passender.

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